Reise zu den „Schätzen der Vergangenheit“

Nicht einmal mehr ein Jahr, dann öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Vom 24. Mai bis 8. September präsentieren sich verschiedene Aussteller auf dem Gartenschaugelände. Auch das LIMESEUM Ruffenhofen nutzt die Gelegenheit und zeigt sich mit einem ganz besonderen Beitrag im Klingenweiherpark: Das Fragment eines römischen Hauses samt Brotbackofen und Nutzgarten werden in Nähe der Aussichtsplattform Bergrose zu bestaunen sein. Haus und Ofen entstanden in Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Regensburg. Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit sowie die beiden Geschäftsführer der Gartenschau, Peter Schubert und Robert Sitzmann, besuchten kürzlich die Baustelle vor Ort und nutzten die Gelegenheit, um den engagierten Arbeitern zu danken.

„So etwas eins zu eins nachzubauen – das ist ein unheimlich tolles Projekt“, schwärmte Dr. Matthias Pausch – Leiter des LIMESEUMS – gleich zu Beginn. Gleichzeitig stellte er klar, dass ohne die Jugendbauhütte Regensburg als Partner der Bau nie realisierbar gewesen wäre. Glück also für das LIMESEUM – und die Gartenschau in Wassertrüdingen –, dass sich die Jugendbauhütte Regensburg unter ihrem Leiter Stefan Aichner in Ruffenhofen ans Werk machte. Über zu wenig Arbeit brauchte sich keiner der Freiwilligen beklagen, denn es sollte innerhalb kurzer Zeit das Fragment eines Streifenhauses - übrigens ein archäologischer Kunstbegriff für die extrem schmalen Häuser der Römer – sowie ein funktionsfähiger Brotbackofen errichtet werden.

Während der Arbeiten am Musterhaus für römische Holzbauweise musste nicht nur auf Stabilität, Konstruktion und Zeitplan geachtet werden, gleichzeitig versuchte man so weit wie möglich auf den Einsatz moderner Gerätschaften zu verzichten. Schließlich sollte ein Haus gezeigt werden, welches in der Art auch die Römer vor knapp 2000 Jahren hier in der Gegend bewohnt hätten. Trotzdem oder gerade deswegen machten sich alle mit großer Begeisterung an das Projekt, wie die Verantwortlichen vor Ort berichteten.

Gegründet wurden die Jugendbauhütten in Anlehnung an mittelalterliche Zusammenschlüsse. Damals war es üblich, dass Arbeiter von Baustelle zu Baustelle zogen. Um den Handwerkern soziale – und auch fachliche – Anlaufstellen zu bieten, wurden die sogenannten „Hütten“ gegründet. In Kooperation mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines Bundesfreiwilligendienstes in der Denkmalpflege nun jungen Menschen die Möglichkeit, selbst handwerklich aktiv zu werden. Mit Gleichaltrigen können so Gemeinschaftsprojekte verwirklicht, gleichzeitig aber ebenso Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewonnen werden.

Über das Jahr verteilt kommen die jungen Leute für insgesamt sechs Wochen zusammen, die Zwischenzeit verbringen sie an unterschiedlichen Einsatzstellen. Betreut wurden sie während ihres dreiwöchigen Einsatzes von zwei Ehrenamtlichen sowie von verschiedenen Referenten. In Ruffenhofen ging es für die knapp 20 Freiwilligen im Oktober 2017 los. Hier wurde der Holzbau vorbereitet und mit den Arbeiten am Backofen begonnen. Im April 2018 konnten bereits der Dachstuhl aufgebaut und die ersten Gefache zwischen den Fachwerkbalken aufgefüllt werden. Diese Arbeit beschäftigte die jungen Leute auch in der dritten Seminarwoche. Verputzt wurde mit einem Gemisch aus Lehm, Sand, Löschkalk, Magerquark und gehäckseltem Stroh – damit füllten bereits die alten Römer die Fläche zwischen den Balken. Wo möglich, kamen regionale Bauelemente zum Einsatz, die auch vor 2000 Jahren verwendet wurden. Zwischen all dem Hobeln, Sägen, Formen, Schmieden und Verputzen durfte außerdem nie vergessen werden, dass Häuserfragment und Backofen noch immer transportfähig bleiben mussten! Immerhin sollen die Bauten nächstes Jahr nach Wassertrüdingen und nach der Gartenschau wieder nach Ruffenhofen gebracht werden.

Zur Überraschung aller stellte sich als größte Herausforderung des Projekts nicht ein handwerkliches Problem heraus, sondern vielmehr die zeitliche Organisation, wie Bildungsreferent Aichner berichtete. Der Arbeitsaufwand wurde zeitlich zunächst etwas unterschätzt, aber glücklicherweise konnten die vorläufig angesetzten zwei praktischen Seminarwochen um eine Woche erweitert werden. Schließlich sollten alle Beteiligten auch die Chance erhalten, „ihr“ Projekt zu vollenden.

Ende Juni wurden endlich die Arbeiten am Römerhaus abgeschlossen. Das Streifenhaus präsentiert sich nun auf einer Länge von neun Metern, einer Breite von drei Metern sowie einer Höhe von sechs Metern. Damit ist das Ruffenhofener Römerhaus in seiner Größe zwar nur ein Bruchteil des historischen Vorbilds – „Originallänge“ wäre zwischen 30 und 40 Meter - aber wie Dr. Pausch anmerkte, dient das Häuschen vorrangig als „Schaustück“ für den römischen Nutzgarten. Dennoch sollen die Gartenschaubesucher das Haus als authentisches Fragment begreifen.

Übrigens: Der fertige Brotbackofen lässt sich auch sehr gut für Flammkuchen verwenden, wie die Freiwilligen vor Ort gut gelaunt verkündeten.

Als Dank für die Mühen ließen es sich die Geschäftsführer der Gartenschau natürlich nicht nehmen, allen Beteiligten einen Gutschein für einen Tageseintritt der Gartenschau zu überreichen. So können sie sich kommendes Jahr in natura vom Geleisteten überzeugen und das Streifenhaus sowie den römischen Garten im Klingenweiherpark bewundern. Stolz dürfen sie jedoch schon jetzt sein!

Das LIMESEUM muss nun noch für das gärtnerische Ambiente während der Gartenschau sorgen. Wahrscheinlich werden schon in diesem Herbst die ersten Pflanzen gesetzt. Auch hier gilt wieder der Vorsatz, möglichst historisch authentisch zu arbeiten. So viel hat Dr. Pausch bereits verraten: Wein gab es hier im Umfeld – trotz anderer Vermutungen – wohl nicht. Dafür wird der römische Nutzgarten mit zahlreichen Kräutern und Gemüsesorten aufwarten. Bis zu 50 verschiedene Kräuter, beispielsweise Weinraute, Petersilie, Knoblauch oder Liebstöckel, waren in der römischen Küche regelmäßig im Einsatz – Salz galt als überaus kostbar. Darüber hinaus brachten die Römer Sellerie, Lauch und anderes Gemüse in die Region. Vermeintlich typisch römisches Gewächs wie Lorbeeren oder Feigen wuchsen hier in der Region aufgrund der klimatischen Bedingungen allerdings nicht.

Der enorme Aufwand, der hinter diesem Projekt steckt, ist in Ruffenhofen deutlich erkennbar. Dennoch ist auch hier die große Vorfreude auf die Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen zu spüren, wenn es heißt „Willkommen bei den Schätzen der Vergangenheit“!

Exklusive Baustellenführung für Gästeführer

Die Gästeführer aus dem Fränkischen Seenland und der Stadt Spalt sowie aus Wassertrüdingen, Auhausen und Unterschwaningen informierten sich bei einer Baustellenführung über die zukünftigen Gartengelände in Wassertrüdingen. Eingeladen zu dieser exklusiven Besichtigungstour hatte der Touristikservice und die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH. Im Vordergrund standen dabei die touristischen Belange. Touristikfachfrau Nina Maurer traf die Feststellung, dass man die Touristikleute rechtzeitig in die Veranstaltung einbinden müsse. Meist knüpfen die Gästeführer die ersten Kontakte mit hier weilenden Urlaubern oder Tagesausflüglern, die als Einzelpersonen oder in Gruppen die Region besuchen. Diesen Personenkreis müsse man für die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfindende Gartenschau begeistern. In diesem Zusammenhang gelte es, auf die ideale Lage der Wörnitzstadt am Fuße des Hesselbergs und in unmittelbarer Nähe zum Fränkischen Seenland mit seinen sieben Seen hinzuweisen. Um einen ersten Eindruck zu vermitteln, trafen sich die Teilnehmer am Aussichtspavillon. Nach Fertigstellung wird von diesem etwa zehn Meter hohem Gebäude eine herrliche Rundumsicht zur Stadt, dem Oettinger Forst und ins Wörnitztal und zum Hesselberg haben. Der Touristikservice werde im Herbst dieses Jahres über die VHS des Landkreises Ansbach eine Ausbildung zum Gästeführer anbieten. Diese Schulung werde in zwei Modulen gegliedert sein. Im ersten, so genannten Anfängerkurs, werde die gesamte Bandbreite der Gästeführertätigkeit und Stadtgeschichte vermittelt.  Für Interessierte -  die bereits das Gästeführerzertifikat besitzen - werde in einem zweiten Teil das für Führungen Wissenswerte zur Gartenschau thematisiert.

Nach diesen einleitenden Ausführungen stellte Gartenschaugeschäftsführer Peter Schubert den entstehenden Wörnitzpark von der Planung mit Einbeziehung des Hochwasserschutzes bis zum heutigen Baufortschritt vor. Nach Fertigstellung könne der Besucher den Hochwasserschutz hautnah erleben, war die primäre Aussage. Dann begaben sich Gastgeber und Besucher auf den Weg, der die beiden Gartenschauareale verbinden wird. Zunächst führte dieser Marsch zum Sonnenuhrenpark. Dort erläuterte Sandra Kleemann, verantwortlich für das kulturelle Rahmenprogramm während der Gartenschau, dass dieses Gelände in das attraktive Programm zur Gartenschau einbezogen wird. Weiter ging es durch die Altstadt und über den Marktplatz zum Klingenweiherpark mit einem Stopp im Friedhof, der ebenso in die Gartenschau einbezogen wird. Der so genannte Weihersteig verbindet die „Teichrose“ am ersten Klingenweiher mit der Aussichtsplattform „Bergrose“ auf der ehemaligen Deponie. Der Steg führt vorbei an einem Biotop, den Streuobstwiesen und den landwirtschaftlichen Präsentationsflächen. Diese Bereiche erläuterte Robert Sitzmann, ebenfalls Geschäftsführer der Gartenschau. In allen Ausstellungsbereichen wird es während der Veranstaltung interessante Ausstellungsbeiträge mit Erlebnischarakter geben, die einen Besuch sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für Urlauber lohnenswert machen.

Informationen zur Gästeführerschulung gibt es im
Touristikservice Wassertrüdingen
Marktstraße 19
91717 Wassertrüdingen
Tel. 09832 682245
Email: touristikservice@stadt-wassertruedingen.de

Text und Bild: Walter Oberhäußer

Baustellenführungen ab sofort regelmäßig

Ab sofort sind weitere kostenlose Baustellenführungen an jedem zweiten Dienstag im Monat geplant. Beginn ist um 17 Uhr am Gelände des Wörnitzparkes (An der Schlosswand, auf Höhe der Heubrücke). Herzlich eingeladen sind Anwohner, Interessierte sowie Pressevertreter, um sich ein genaueres Bild über die geplanten Gelände der Gartenschau zu machen. Im Rahmen der Baustellenführungen können offene Fragen geklärt und vor Ort besprochen werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Richtfest des Aussichtspavillons am Wörnitzpark

Am Dienstag, den 12.06.2018, um 16 Uhr fand das Richtfest des Aussichtspavillons – dem sogenannten Gelenkgebäude – am Wörnitzpark statt. Der Richtspruch wurde von Herrn Helmut Burger von der Zimmerei Burger aus Geilsheim vorgetragen. Die zweite Bürgermeisterin Monika Breit bedankte sich bei den Mitarbeitern der Zimmerei Burger für ihren Einsatz und wünschte weiterhin gutes Gelingen. Gemeinsam mit den Besuchern wurde dann bei einem Glas Sekt auf den Baufortschritt und den weiteren erfolgreichen Bau angestoßen.

Der neue, schon von Weitem zu erkennende Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke soll Blickfang und Wahrzeichen für den neuen Stadteingang werden. Auf seinen drei Ebenen wechselt der Ausblick von Plattform zu Plattform vom Stadtbild über die Wörnitzaue bis hin zur Rundumsicht und lädt dazu ein, Altbekanntes und bisher vielleicht Unentdecktes aus einer neuen Perspektive zu bestaunen.

Während der Gartenschau beherbergt das Gelenkgebäude neben einer Dauerausstellung zur Flusswirtschaft auch den Landkreispavillon, welchen die Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam bespielen.

Noch ein Jahr bis zur Gartenschau der Heimatschätze



Der Countdown läuft: In genau einem Jahr öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Schon jetzt laufen die Baumaßnahmen auf Hochtouren – und werden rechtzeitig abgeschlossen sein, so dass sich die fränkische Kleinstadt zur Eröffnung der Bayerischen Gartenschau am 24. Mai 2019 als abwechslungsreicher und naturnaher Veranstaltungsort präsentiert. Ihr Ziel ist es, Einheimische wie Besucher unter dem Gartenschaumotto „Vom Glück einen Schatz zu finden“ zu begeistern.


„Noch bestimmen zwar Bagger und Kräne das Bild des Gartenschaugeländes, also den zukünftigen Wörnitzpark und den Klingenweiherpark. Die Landschafts- und Hochbauarbeiten gehen jedoch in allen Bauabschnitten dank unserer leistungsfähigen Ausführungsfirmen und engagierten Planer sehr zügig voran, sodass mit einer termingerechten Fertigstellung der Baumaßnahmen gerechnet werden kann“, sagt Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Richtig grünt und blüht es also erst nächstes Jahr auf dem Gartenschaugelände, dennoch ist der 365-Tage-Countdown ein guter Anlass, um sich bereits jetzt auf die Gartenschau der Heimatschätze 2019 einzustimmen und sich auf die eine oder andere besondere Attraktion zu freuen. Einen erblühenden Naturschatz werden die Besucher beispielsweise im Klingenweiherpark auf der Streuobstwiese erleben – ein besonders schönes Beispiel für den traditionellen Obstbau in der Region.

Weitere gärtnerische Schätze werden der Sommerflor mit über 1.200 qm Beetfläche und die von Partnern der Gartenschau gestalteten verschiedenen Themengärten im Wörnitzpark sein.

Neben dem Naturerlebnis wird es für Groß und Klein ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm geben, bei dem Gruppen, Verbände und Vereine aus der Region über die gesamte Dauer der Gartenschau ihre Heimatschätze präsentieren.

„Wir Organisatoren merken in unseren täglichen Begegnungen schon jetzt, ein Jahr vor Eröffnung, wie sehr sich die Einwohner Wassertrüdingens auf ihre Gartenschau freuen“, sagt sich Robert Sitzmann.

Beteiligung der Gartenschau am Wassertrüdinger Maibaum

Wie vielerorts wurde auch heuer wieder in Wassertrüdingen der traditionelle Maibaum am Abend vor dem 1. Mai am Marktplatz aufgestellt. Eine ganz besondere Rolle wurde dieses Jahr der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH zuteil: Sie übernahm die Gestaltung der insgesamt 24 Maibaummotive. Die Motivgestaltung orientierte sich am Motto der Gartenschau: „Vom Glück, einen Schatz zu finden“. Auf dem Weg durch die Wassertrüdinger Innenstadt können von nun an die "Heimatschätze" der Region auf den farbenfrohen Maibaumtafeln bewundert werden.

Die Schilder sowie der Maibaum waren zuvor von der Evangelischen Landjugend Wassertrüdingen geschnitzt worden. Die Altstadtfreunde Wassertrüdingen übernahmen die Blumenbepflanzung rings um den Maibaum. Vielen Dank dafür!



Nächste Baustellenführung am 11. April 2018 um 17 Uhr

Am Mittwoch, 11. April 2018 lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach zur Baustellenführung über die Gelände "Wörnitzpark" und "Klingenweiherpark". Beginn ist um 17 Uhr am Gelände des Wörnitzparkes (An der Schlosswand, auf Höhe der Heubrücke). Nach Besichtigung der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz geht es weiter in den Norden der Stadt zum Klingenweiherpark.


Baustellenführung auf der Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen

Erfolgreiche erste Messeauftritte der Gartenschau Wassertrüdingen 2019

Die ersten Werbetouren in diesem Jahr führten das Team der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 und den Touristikservice Wassertrüdingen unter anderem nach Stuttgart auf die Reisemesse „CMT“ sowie nach München auf die „f.re.e.“.

Auf den Fachmessen wie der Freizeit, Garten, Touristik in Nürnberg und der Garten München präsentierte sich die Gartenschau gemeinsam mit der diesjährigen Landesgartenschau in Würzburg. Auf dem Bild zu sehen sind Herr Schäfer, Präsident des Verbandes Garten -, Landschaft- und Sportplatzbau und Mitglied des Aufsichtsrates gemeinsam mit Frau Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau sowie Herrn Zäh aus Wassertrüdingen, Vizepräsident des Verbandes, dessen Betrieb auf der Gartenschau Wassertrüdingen einen Themengarten baut (von links nach rechts). Das Bild entstand während der Eröffnung zur Garten München am Messestand der Gartenschau. 

Eine weitere Präsentation ist gemeinsam mit dem Verband des Fränkischen Seenlands auf der Augsburger Frühjahrsausstellung geplant. Außerdem wird die Gartenschau während der KONTAKTA in Ansbach, die vom 11. bis 15. April stattfindet, mit einem Informationsstand im Landkreiszelt zu finden sein. Im Baden-Württembergischen Raum zeigt man sich auf dem Mannheimer Maimarkt. Eine Beteiligung und Präsentation während der CONSUMENTA in Nürnberg ist wieder Ende des Jahres angedacht.

Ergänzt wird das Messe-Programm immer wieder durch kleinere regionale Veranstaltungen und Auftritte wie den Infobörsen der Metropolregion Nürnberg „Fernweh ganz nah“ oder des Fränkischen Seenlandes oder den Gartentagen in Dennenlohe.

Vereine informierten sich über Beteiligungsmöglichkeiten

Rund 50 Vereine aus den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries fanden sich am Donnerstagabend, den 8. März 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über Beteiligungsmöglichkeiten während der  Gartenschau, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird,  zu informieren. Eingeladen wurden zu dieser Veranstaltung Vereine aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Kunst. Bürgermeisterin Monika Breit betonte bei ihrer Begrüßung, dass die Gartenschau eine besondere Präsentationsmöglichkeit für die Vereine darstelle und gemeinsam Großes erreicht werden kann. Sie freute sich über die rege Beteiligung von Seiten der Vereinsvorstände und hoffte, dass alle gut informiert den Saal am Ende des Abends verlassen werden.

Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, gab einen ersten Überblick über den momentanen Stand auf den Baustellen. Die bleibenden Werte, die eine solche Großveranstaltung hinterlassen, wurden hier besonders hervorgehoben. Zudem gab sie einen kurzen Einblick in die Gartenschau selbst und stellte das geplante Konzept vor. Auf den beiden neu geschaffenen Parkanlagen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“ sind während der 108 Tage die Bühnen, Gastronomie, Themengärten, Sommerflor, Kunst, Spiel und jede Menge Information an den vielfältigen und einmaligen Ausstellungsbeiträgen zu finden. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte - wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind.

Nach Vorstellung der „gärtnerischen und baulichen“ Schätze, erläuterte Sandra Kleemann, Mitarbeiterin der GmbH und zuständig für die Gestaltung des kulturellen Rahmenprogramms, die Wichtigkeit der kulturellen Schätze. Um den Besuchern ein übersichtliches und besonderes Programm zu bieten, sind die einzelnen Wochentage einem Thema unterstellt. So startet man montags „Fit & Entspannt in die Woche“, erlebt am Dienstag die „Gartenschau intensiv“ bei Führungen, kann am Mittwoch mitmachen beim „Mach-Mit-Tag“ oder mit der ganzen Familie am Donnerstag den „Tag der Generationen“ erleben. Ins Wochenende startet man Freitag mit „Auf ins Wochenende“ und Samstag und Sonntag wechseln beim „Familientag“ die Mottos.

Am 1. Juni 2019 findet beispielsweise der Tag der Milch auf dem gesamten Gelände der Gartenschau statt. Als Highlight steht das Sommerfest am 29. Juni 2019 bereits fest. Die hier angefragte und deutschlandweit bekannte Band wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Des Weiteren ist ein Tag des Figurentheaters, Tag des Chores oder ein Bläsertag geplant. Auch die städtischen Veranstaltungen, wie ein erstmals stattfindender Genussmarkt oder das beliebte Thailandfest werden in die Planungen mit einbezogen. Der 24. August 2019 steht momentan noch unter keinem Motto. Hier wurden die Interessenten aufgerufen, sich gerne mit ihrer Idee zu beteiligen.

Auftrittsmöglichkeiten gibt es auf insgesamt sechs Veranstaltungsorten in den beiden Geländen und in der Stadt. Die Hauptbühne mit der bestausgestatteten Technik und Überdachung befindet sich im Wörnitzpark. Außerdem stehen das Tentikel-Zelt auf der Halbinsel im Wörnitzpark, die Trittstufen am Mühlweiher, die Bühne am Sonnenuhrenpark, die Seerose und eine weitere kleinere Bühne im Klingenweiherpark zur Verfügung.

Eine Präsentationsfläche bietet auch der sogenannte Regional-Pavillon, der sich zentral im Wörnitzparkgelände an der Heubrücke befindet. Stefanie Groß, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach und Veronica Platzek vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen präsentieren in Vertretung auch für Klemens Heininger vom Landkreis Donau-Ries den Pavillon, der die Region als Ganzes erlebbar machen soll. Die besondere Grenzlage Wassertrüdingens soll den Besuchern der Gartenschau näher gebracht werden. Neben einer dauerhaft installierten Information zur Region selbst im „Aussichtspavillon Gelenk“ wird die Außenfläche über den Zeitraum mit wechselnden Ausstellern und Aktivitäten bespielt. Unterteilt wird das Ganze unter die Themenschwerpunkte Kulinarik, Freizeit und Kultur & Kunst. Hier sind natürlich auch die Vereine und Verbände gefragt, das Programm am Regional-Pavillon mit Leben zu füllen. Die Landkreise selbst bespielen den Pavillon immer an unterschiedlichen, bereits festgelegten Tagen, so ist es wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung, dass die Interessenten und Programmgestalter aus dem jeweiligen Landkreis kommen. Viel mehr wurde die bunte Vielfalt und der Wunsch, gemeinsam mit Frau Kleemann von der Gartenschau das Beste der Region herauszuholen, herausgestellt. Die Vereine bekommen so die Chance sich auf bestmögliche Weise zu präsentieren.

Entscheidend für viele Teilnehmer des gestrigen Abends war sicher die Frage „Warum sollte ich mitmachen“? Frau Kleemann nannte hierfür die wichtigsten Argumente. Neben dem einmaligen und wunderschönen Veranstaltungsort mit vorhandener Technik und Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung durch das Gartenschau-Team, kümmert sie sich um die GEMA-Meldung sowie die Vermarktung jeder einzelnen Veranstaltung. Hier wird es ein Programmheft zur Gartenschau geben, aber auch ein Online-Veranstaltungskalender hält Besucher und Einheimische auf dem Laufenden. Tagesaktuelle Informationen sollen über Presse oder die sozialen Medien gestreut werden. Alle Mitwirkenden erhalten außerdem eine Eintrittskarte für den Veranstaltungstag und können damit das Gelände auch nach dem Auftritt noch in Ruhe besichtigen. Als letzten Punkt nannte sie die erwartete Gesamt-Besucherzahl von 250.000.

Im Anschluss der Veranstaltung hatten die Vereinsvorstände Zeit ihre Fragen zu stellen. So wurde noch im Nachgang auf geplante Baustellenführungen für alle Beteiligten hingewiesen und auf einen Newsletter, der alle Interessierten über den aktuellen Planungsstand der Motto-Tage - auch des Landkreises, Infos zur Bühnengröße und –technik und weitere wichtige Themen informiert. Die Vereine können sich ab sofort über ein vorgefertigtes Formular bei der Gartenschau mit Wunsch-Termin bewerben. Für Fragen stehen Frau Kleemann, Frau Groß, Frau Platzek und Herr Heininger jederzeit zur Verfügung. Alle Informationen, das Formular und die Kontaktadressen gibt es unter www.wassertruedingen2019.de/de/veranstaltungen.

Großes Interesse bei Bürgerinformationsveranstaltung

Rund 80 Gäste fanden sich am Dienstagabend, den 27. Februar 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über die geplante Durchführung und das Ausstellungskonzept zur Gartenschau 2019 zu informieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Monika Breit, die die Gäste sehr herzlich einlud, die Gartenschau vom 24. Mai bis 8. September 2019 zu besuchen, begann die Geschäftsführung der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH den momentanen Stand der Baumaßnahmen zu erläutern. Auf beiden Geländeteilen, „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“, sind schon Fortschritte und Veränderungen erkennbar. Die noch bevorstehenden Arbeiten sind jedoch an einen engen Zeitplan gebunden. Neben der Geschäftsführung war das gesamte Team der Gesellschaft anwesend, das im Rahmen der Veranstaltung allen Anwesenden vorgestellt wurde. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte - wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind.


Die Erläuterungen zum Ausstellungskonzept, das sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche ziehen wird,  wurden anhand der geplanten Wegführung, die den Gast im kommenden Jahr erwartet, präsentiert. So geht es vom Parkplatz an der Kläranlage beginnend, über den Wörnitzpark im Süden der Stadt, hinauf über den Entengraben, am Sonnenuhrenpark in Richtung Marktstraße, von dort durch das Törle und in den Norden, am Friedhof vorbei bis hin zum Klingenweiherpark. Außerdem erläuterten
  • Peter Hartmann von der Firma „Hartmann – Garten- und Landschaftsbau“ aus Gunzenhausen,
  • Stefanie Groß, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach, die gleichzeitig in Vertretung für die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries anwesend war,
  • Dekan Herrmann Rummel, evangelische Kirche Wassertrüdingen,
  • Friedrich Bickel, Landwirt aus Altentrüdingen,
  • Ruth Maurer, Landwirtin aus Wassertrüdingen und
  • Roger Rehn, Kreisfachberater des Landkreises Ansbach
ihre geplanten Ausstellungsbeiträge während der 108 Tage. Entschuldigt hatte sich Dr. Matthias Pausch, Leiter des LIMESEUMS und Römerparks Ruffenhofen. Er plant für den Zeitraum einen römischen Bauerngarten mit angrenzendem Teil eines historischen Langhauses sowie einen Brotbackofen. Bei allen Beiträgen steht die Information über die unterschiedlichen „Heimatschätze“ der Region im Vordergrund. Die landkreisübergreifende Zusammenarbeit spielt eine wichtige Rolle und wurde mehrmals hervorgehoben. Auch das bereits zugesicherte Engagement der Schulen aus Wassertrüdingen und die bestehenden Kooperationen und deren Beteiligungen wurden betont.
Von Anfang an in allen Planungen und Entwürfen mit inbegriffen war die Wegführung durch die Altstadt Wassertrüdingens. Die Stadt profitiert durch die Gartenschau in vielerlei Hinsicht und nimmt selbst eigene Projekte wie beispielsweise die Erweiterung und Verschönerung des Wohnmobilstellplatzes in die Hand. Um den Gästen aus Nah und Fern einen Eindruck der stolzen Gartenschaustadt zu vermitteln, sind die Bewohner der Innenstadt aufgerufen, sich mit blumiger Gestaltung ihrer Fensterbänke zu beteiligen. Als Vorschlag wurden rote Geranien genannt, die im Sommer schon das Rathaus und das Törle ziehen und so als weiterer roter Faden durch die Stadt erkennbar sind. Ein wichtiges Thema der Innenstadtbelebung ist sicher auch die Leerstandsbeseitigung. Hier sucht die Stadt Wassertrüdingen intensiv nach Lösungen und auch die Gartenschau unterstützt das Vorhaben. Wunsch beider Seiten ist es, nachhaltige Ideen, die die Gartenschau überdauern, zu etablieren. Von großer Bedeutung ist auch die Vereinskultur in und um Wassertrüdingen. So soll auf der Gartenschau ein vielfältiges Bühnenprogramm für Abwechslung sorgen. Abschließend wurden einige wichtige Fakten wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise zur Gartenschau 2019 geklärt. Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Besucher der Informationsveranstaltung die Gelegenheit Fragen zu stellen, was rege genutzt wurde. Engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit mit ihren Ideen an die Mitarbeiter der Gartenschau wenden.

Die detaillierte Information zur Veranstaltung finden Sie im Pressebereich unter Pressemitteilungen.
 
 

Stadtmauersanierung startet

Ein wesentlicher Bestandteil der Bayerischen Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen sind städtebauliche Maßnahmen, das ganze Quartier der südlichen Altstadt wird aufgewertet. Die Gartenschau soll den Wassertrüdinger Bürgern langfristig etwas bringen und nachhaltig sein. Ein Schwerpunkt der städtebaulichen Aufwertung liegt im Bereich von Plätzen in der südlichen Altstadt, aber auch der ehemaligen Stadtmauer, die einst die Altstadt umrundete und jetzt nur noch in Teilbereichen erhalten ist. Ein großes Teilstück im Bereich der Alten Schulgasse war bis vor ein paar Jahren in ein Möbelhaus eingebaut, nach dessen Abriss stand sie in unansehnlichem Zustand in der Nähe des Sonnenuhrenparks. Derzeit wird sie saniert (unser Bild). Die Städtebauförderung unterstützt diese Maßnahme mit 60 % Förderung, in diesem Fall sind das rund 40.000 Euro. Um den Zug der ehemaligen Stadtmauer im Bereich des Entengrabens ab dem Sonnenuhrenpark auch augenscheinlich wieder „in Szene“ zusetzen, wird zwischen dem derzeit zu renovierendem Teilstück und dem Sonnenuhrenpark, einer Lücke, ein Stück künstlerisch eingebaut. Es handelt sich um ein durchsichtiges Metallgestell. Hier engagiert sich die Städtebauförderung sogar mit 80 % Förderung, etwa 80.000 Euro. Die Stadtmauersanierung soll bis April 2018 fertig gestellt sein, die Arbeiten für den künstlerischen „Lückenschluss“ sind derzeit ausgeschrieben.

Erfolgreicher Informationsabend für Sponsoren

Den Abend eröffnete Klaus Schülein, 3. Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen mit einem Grußwort. Er hieß alle Gäste willkommen und bedankte sich für ihr zahlreiches Erscheinen. Ziel des Abends war, die rund 50 anwesenden Personen über die Gartenschau und die Sponsoringmöglichkeiten zu informieren und sich mit Unternehmen sowie Privatpersonen auszutauschen, die sich in vielfältiger Weise auf diesem Event präsentieren oder einbringen können.

Die Geschäftsführer Robert Sitzmann und Peter Schubert stellten das Team der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH vor und erläuterten anschließend die Durchführungsplanung zur Zeit der Gartenschau sowohl auf beiden Geländeteilen als auch auf dem Verbindungsweg der Stadt. Die Planungen wurden an diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und zeigten, wo die temporären Anlagen wie Bühnen, Gastronomie oder Ausstellungsbeiträge in Wörnitzpark und Klingenweiherpark verortet sein werden und wie der Verbindungsweg durch die Stadt während der Zeit von 24. Mai bis 8. September 2019 belebt werden soll. Im Anschluss wurden von Beatrix Getze, Marketingleitung der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, die unterschiedlichen Themenbereiche zur Unterstützung erläutert sowie zahlreiche Praxisbeispiele gezeigt. Die musikalische und moderatorische Begleitung übernahm der Ehinger Kabarettist Jochen Schaible.

Nach der Präsentation wurde der Abend für Gespräche und Ideenaustausch genutzt. Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv und so konnten an diesem Abend weitere Partner gewonnen werden, die sich auf der Gartenschau engagieren werden. Die bereits bestehenden Kooperationspartnerschaften mit dem Schlosspark Dennenlohe und dem Limeseum in Ruffenhofen werden nun durch die Gemeinde Bechhofen mit dem Pinsel- und Bürstenmuseum als Partner ergänzt, das sich mit einem eigenen Pinselgarten auf der Gartenschau präsentieren und kostenlosen Eintritt für Gartenschaubesucher in ihrem Museum anbieten wird. „Von der Gartenschau kann unsere gesamte Region profitieren. Eine solche Chance müssen wir gemeinsam nutzen“, so Helmut Schnotz, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bechhofen.

Interessierte, die sich ebenfalls an der Gartenschau beteiligen möchten, können sich jederzeit an die GmbH wenden und sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren oder Einzeltermine mit den Geschäftsführern vereinbaren. Das Spektrum der Kooperationsmöglichkeiten reicht von einer Baumpatenschaft über eigene Veranstaltungen oder Betriebsfeiern bis hin zu Spielgeräten für die neu entstehenden Spielplätze. Dauerkarten eignen sich ebenfalls gut als Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter oder Geschäftskunden, die über eine Rabattstaffel mit Vergünstigungen erworben werden können.

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05.02.2018: Zusammenarbeit der drei Gartenschauen BUGA, Remstal und Wassertrüdingen 2019 geplant

Die Wassertrüdinger Gartenschau habe eine Planungsgrundlage, die voller Kreativität und vielversprechend sei, so Hanspeter Faas, der Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn im Rahmen eines Koordinierungsgesprächs zwischen der BUGA Heilbronn mit den Landesgartenschauen Remstal (Baden-Württemberg) und der Bayerischen Gartenschau Wassertrüdingen. Geschäftsführer Robert Sitzmann erinnerte daran, dass das Wassertrüdinger Planungsbüro „planorama“ aktueller Träger des Deutschen Landschaftsarchitekturpreises sei. Die hohe Qualität des Büros sei in den Planungen ersichtlich.

Als „Grüner wilder Süden“ will sich die BUGA mit den beiden Landesgartenschauen verbinden, dies nicht nur durch einen verbindenden Radweg; alle drei Schauen finden 2019 statt, so dass man durch gute Zusammenarbeit auf vielen Bereichen voneinander profitieren könne, so Faas. So will man gemeinsame Markt- und Messeauftritte koordinieren, im Bereich Marketing zusammen arbeiten und auch gewisse Vorteile den Käufern von Dauerkarten im Hinblick auf die anderen zwei Schauen bieten. Auch der Schlosspark Dennenlohe sei mit im Boot. Die BUGA Heilbronn erwarte 2,4 Millionen Besucher.

Während in Heilbronn und in Wassertrüdingen konkrete Gartenschaubereiche entstehen, bietet sich das Remstal als Landschaft auf 80 km als Gartenschaubühne an, was natürlich ganz andere Herausforderungen an die Planer und an die Organisation, aber auch für die Besucher bedeutet. Nur in Schorndorf und in Schwäbisch Gmünd entstehen eingezäunte, kostenpflichtige Bereiche. Die Remstaler wollen insbesondere durch eine Kunstmeile, die an 16 Standorten in Städten und Gemeinden entsteht, punkten. In Heilbronn werden die alten Hafenanlagen am Neckarbogen ein neues Stadtquartier mit hoher Wohn- und Lebensqualität werden. In Wassertrüdingen erhalten zwei notwendige technische Anlagen, nämlich der Hochwasserschutz und die Schließung der Deponie, durch die Gartenschau eine grüne Krone und verbleiben den Bürgern als Naherholungsgebiet. In allen drei Gartenschauen ist der Zugang zum Wasser, der Neckar in Heilbronn, die Rems im Remstal und die Wörnitz in Wassertrüdingen, ein wichtiges Thema der Gartenschauplanung. In Heilbronn wurde sogar eine Bundesstraße verlegt.

In allen drei Gartenschauen sind die Bauarbeiten rege im Gange, in Heilbronn entstehen derzeit auch die wassertechnischen Bereiche (wie auf dem Foto zu sehen). Die Geschäftsführer aller drei Schauen sind der Überzeugung, es bis zur Öffnung der Gartenschauen zu „schaffen“. „Zeit ist aber unser größter Gegner“, so Faas. 

Die Gartenschau ist mobil!

Übergabe des Gartenschau-Autos

Am Montag, 27.11.2017 übergab die Auto König GmbH & Co. KG am Standort Wassertrüdingen das Auto für die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH. Das Fahrzeug wird dem Gartenschau-Team für die gesamte Zeit bis zum Ende der Gartenschau kostenfrei zur Verfügung gestellt. Damit ist die Wassertrüdinger Gartenschau allzeit mobil, um sich auf Messen, Veranstaltungen und Terminen in der Region präsentieren zu können. Der Skoda Fabia wurde im auffälligen Design der Natur in Wassertrüdingen gestaltet, um auf die nahende Großveranstaltung im Jahr 2019 hinzuweisen und im Gedächtnis zu bleiben.

Den PKW überreichte der Geschäftsführer des Standorts Wassertrüdingen Hans-Jürgen Hauber und Verkaufsberater David Denk an die beiden Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen Peter Schubert und Robert Sitzmann.

Das gesamte Team der Gartenschau bedankt sich ganz herzlich beim Autohaus König für diese großzügige Unterstützung!

Gartenschau Wassertrüdingen Fahrzeugübergabe Auto König



Gartenschau Wassertrüdingen Fahrzeugübergabe Auto König


Gartenschau Wassertrüdingen Fahrzeugübergabe Auto König

Besuchen Sie uns auf dem Weinfest!

Am Samstag, 28.10. findet das traditionelle Weinfest des TSV Wassertrüdingen statt. Wir dürfen uns bei dieser Gelegenheit mit einem Infostand vorstellen und freuen uns auf interessante Gespräche und ein Glas Wein mit Ihnen! 
Einlass ist ab 19:30 Uhr in der Hesselberghalle Wassertrüdingen. 

Mit dem Kauf der Eintrittskarte nehmen Sie automatisch an einem Gewinnspiel teil - verlost werden zahlreiche Preise, vom Wochenende in Wien über spannende Sachpreise bis hin zu Gartenschau-Karten. 

Erste Baustellenführung mit zahlreichen Besuchern - trotz Regen

Das Wetter hätte besser sein können, trotzdem sind zahlreiche Teilnehmer zur ersten Baustellenführung des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH erschienen. 

Die Führung begann im Bereich des zukünftigen Wörnitzparks und wurde von Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach geleitet. Nach einer Vorstellung der dort stattfindenden Baumaßnahmen ging die Besichtigung im Klingenweihergebiet weiter. Dort sind die Arbeiten zum Bau des goldglänzenden Weihersteiges begonnen worden. Die geplanten Maßnahmen hat Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, bei einer Begehung des Areals erläutert. Die Besucher konnten beiden Verantwortlichen Fragen stellen und sich ein Bild vom Stand der Baumaßnahmen machen. 

Zukünftig sollen regelmäßige Baustellenführungen einen Einblick in den Baufortschritt geben und die Möglichkeit bieten, ein persönliches Gespräch mit den Verantwortlichen der Projekte zu führen. Die Führungen sind öffentlich und ohne vorherige Anmeldung. 

Baustellenführung Wassertrüdingen

Wir wünschen Frohe Weihnachten!

Weihnachten steht vor der Türe und wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Zum Jahreswechsel wünschen wir Ihnen und Ihren Familien eine wunderschöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Wir haben bis einschließlich 05. Januar 2018 geschlossen. Ab dem 08. Januar sind wir dann wie gewohnt wieder für Sie da!

Grünordnungsmaßnahmen im Klingenweiherpark beginnen

Im Mai 2019 startet die Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Wassertrüdingen, nach umfangreicher Planungs-, Abstimmungs- und Genehmigungsphase beginnen am Mittwoch, den 25. Januar 2017 die Arbeiten vor Ort, dies zunächst im „Klingenweiherpark“. Im „Klingenweiherpark“ entsteht ein mit europäischen Mitteln gefördertes Naherholungsgebiet, dessen Daueranlagen den Wassertrüdinger Bürgern langfristig zur Verfügung stehen werden. Zudem wird den Forderungen der Aufsichtsbehörden Rechnung getragen, aus Umweltschutzgründen den Deponiebetrieb einzustellen, die Deponie abzudichten und eine Rekultivierung aufzutragen. Eine Annahmestelle für Grüngut  wird allerdings weiterhin verbleiben. Um die geplanten Maßnahmen umsetzen zu können, sind zunächst Grünordnungsmaßnahmen vorzunehmen, das heißt in den Bewuchs wird ab heute eingegriffen, so dass die infrastrukturellen Maßnahmen umgesetzt werden können. Der für diese Rodung erforderliche Ausgleich nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz ist mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang die Aufwertung der großen Streuobstwiese am Baudenhardtweg, die der „Fränkischen Moststraße“ zugeordnet ist. Die Baumaßnahmen im „Wörnitzpark“, dem zweiten Gartenschaupark, beginnen voraussichtlich in wenigen Wochen, zunächst wird durch das Wasserwirtschaftsamt der Gewässerverlauf im Bereich der Stadtmühle umgeleitet, so dass der Hochwasserdeich errichtet werden kann.       

Wassertrüdingen entscheidet sich mutig für moderne Ausführung eines zentralen Gartenschaugebäudes

In zwei Jahren findet die Bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Wassertrüdingen statt. Die beiden Gartenschaugelände „Klingenweiherpark“ und „Wörnitzpark“ sind jeweils von modernen Bauobjekten geprägt, dem „Klingenweihersteig“ im Norden und dem „Gelenk“ im Süden. Gerade am „Gelenk“ im Süden, das den neuen Stadteingang am Wörnitzradweg prägen soll und als Aussichtsplattform dient, entzündeten sich in den letzten Wochen einige Diskussionen in der Wörnitzstadt. Debatten um moderne Architektur seien wichtig und wertvoll, so Gartenschaugeschäftsführer Peter Schubert, der an die Debatte vor 30 Jahren um die moderne Stadtbücherei erinnert. Damals heftig umstritten, werde die damals moderne und zukunftsweisende Architektur heute von den Bürgern geliebt. Mit nur zwei Gegenstimmen entschied sich der Stadtrat jetzt für eine sehr moderne Ausführung des „Gelenkes“ am Wörnitzufer. Geplant hat es ein Büro aus Berlin. Das Gebäude wird mit 250.000 Euro vom Europäischen Teich- und Fischwirtschaftsfonds gefördert, da von der oberen Plattform aus ein sagenhafter Blick auf die mäandrierende Wörnitz und den Hesselberg möglich sein wird. Während der Gartenschau vom Mai bis August 2019 werden die Landkreise Ansbach, Donauwörth und Weißenburg das „Gelenk“ als „Regional-Pavillon“ gemeinsam beleben.

Offizielle Fahnenübergabe der Gartenschau Pfaffenhofen an Wassertrüdingen

Am vergangenen Sonntag endete die bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Pfaffenhofen. Im Rahmen eines offiziellen Festakts mit Staatsministerin Ulrike Scharf übergab Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker die Fahne der „Natur“ an Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Eine Delegation des Stadtrates und der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“ sowie die Gewinner einer vorher ausgeführten Verlosung verbrachten ihren Tag in Pfaffenhofen und begleiteten die Fahnenübergabe.

Pfaffenhofens Bürgermeister Herker betonte, dass er den heutigen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte. Mit einem lachenden Auge, weil die Anlagen wie etwa der Bürgerpark jetzt nach Ende der Gartenschau endlich den Pfaffenhofener Bürgern zur Verfügung gestellt werden könnten, mit einem weinenden Auge, weil eine „tolle Veranstaltung“, die die Stadt erheblich aufgewertet und belebt habe, insbesondere die Altstadt, die Gastronomie und den Einzelhandel, nunmehr zu Ende gehe. 89 Tage habe Pfaffenhofen nun ein „Sommermärchen“ erlebt, auf das die Stadt in den nächsten Jahren mit Stolz zurückblicken könne und an deren Daueranlagen sich die Bürger und Gäste noch lange erfreuen könnten. Er selbst freute sich zudem nun zum „elitären Kreis der Bürgermeister“ zu gehören, die schon einmal eine bayerische Gartenschau ausgerichtet haben. Er wünsche seinem Nachfolger und Kollegen Günther Babel aus Wassertrüdingen für die anstehende Gartenschau im Jahr 2019 nur das Beste.

Die beiden Geschäftsführer Walter Karl und Eva Linder von der Gartenschau Pfaffenhofen bedankten sich beim kompletten Team, das an der gelungenen Vorbereitung und Durchführung maßgeblich beteiligt war. Ihr Dank galt neben den vielen weiteren Beteiligten natürlich auch den vielen Besuchern. Insgesamt 330.000 Eintrittskarten konnten bis zu diesem Zeitpunkt verkauft werden. 30.000 mehr als erhofft. Ein weiterer Rekord gelang der oberbayerischen Stadt beim Verkauf der Dauerkarten. Insgesamt 15.000 Besucher waren Inhaber einer Dauerkarte, so viel wie in keiner anderen Ausrichtungsstadt vorher.

Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, beglückwünschte Pfaffenhofen zu einem großartigen Erfolg. Er berichtete, dass auch nach so vielen Gartenschauen der Rückbau des Geländes ihm immer noch einen Stich versetze, aber die verbleibenden Abschnitte – und das seien in Pfaffenhofen über 85 Prozent – würden die städtebauliche Bedeutung einer Gartenschau hervorheben.

Frau Umweltministerin Ulrike Scharf ging in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit der Gartenschauen für bayerische Kommunen ein. Neben der Steigerung der Lebensqualität, seien auch verbesserte Luftwerte in vielen Gartenschaustädten verzeichnet worden. Auch neue Lebensräume konnten geschaffen werden, so wie bei der Renaturierung der Ilm in Pfaffenhofen. Die Wichtigkeit der Gartenschauen sei hoch und so sei von Seiten der Bayerischen Staatsregierung auch eine Fortführung des Formates weiter angestrebt. Sie freue sich schon sehr auf Wassertrüdingen mit den beiden Bereichen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“.

Den Abschluss der Grußworte übernahm Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Wassertrüdingen werde, ebenso wie Pfaffenhofen, dauerhaft von der Gartenschau profitieren. Die Nachhaltigkeit spiele eine sehr große Rolle bei diesem Projekt, so Babel in seinem Grußwort. Er gratulierte Kollege Herker und dem kompletten Gartenschau-Team für die gelungene Durchführung und blickt voller Vorfreude und Spannung auf die kommenden knapp zwei Jahre. Sein Dank galt nicht nur dem Freistaat Bayern, der mit erheblichen Fördermitteln zur Finanzierung der Gartenschau beitrage sowie dem Team der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschau, sondern auch den Stadträten, die die Gartenschau 2019 von Anfang an mitgetragen hätten. Abschließend lud er alle Besucher zur Gartenschau nach Wassertrüdingen, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird, ein.

Wassertrüdingen war am Tag der Fahnenübergabe für das musikalische Programm auf der Hauptbühne in Pfaffenhofen zuständig. „Fränkischen Wind“ nach Oberbayern brachte die Franconian Jazz Band an, die schon in den Mittagsstunden auf und neben der Bühne für Stimmung sorgte. Das Programm und den Festakt ergänzten die Wörnitz-Russen unter anderem mit dem „Lied der Franken“ sowie Max und Bifi aus Obermögersheim/Stetten, die so wie die Wörnitz-Russen für ihre Auftritte frenetischen Beifall erhielten. Gemeinsam mit Roland Albert und Umweltministerin Ulrike Scharf übergab dann Bürgermeister Herker die Fahne an Wassertrüdingen. Diese wurde am gestrigen Montag am Rathaus in Wassertrüdingen gehisst.

Weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie.

Mittelalterliche Korbreuse bei Arbeiten am Hochwasserschutz entdeckt

Derzeit laufen die Baumaßnahmen zur Herstellung des Hochwasserschutzes in Wassertrüdingen. Neben der Errichtung von Deichen, Mauern und der Schöpfwerke zur Sicherstellung der Binnenentwässerung, wird im Zusammenhang mit dieser wasser-wirtschaftlichen Maßnahme auch die Durchgängigkeit der Wörnitz in diesem Bereich hergestellt. Durch eine sog. Sohlgleite wird die ursprüngliche Höhendifferenz von etwa 1,60 m zwischen dem Wasserspiegel oberhalb und unterhalb der Stadtmühle abgebaut. Somit wird das Gewässer wieder für aquatische Lebewesen durchwanderbar. Dass der Ort für die Herstellung der Fischaufstiegsanlage vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach wohl gewählt war, zeigt sich durch eine große Überraschung, die eine begleitende archäologische Ausgrabung kurz vor dem Abschluss zutage gefördert hat:

Innerhalb einer großen Fischanlage, die mithilfe der dendrochronologischen Untersuchung in das 14. Jahrhundert datiert wird, befindet sich eine außergewöhnlich gut erhaltene Korbreuse. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wird nach der Blockbergung die Konservierung übernehmen. Fischfanganlagen sind natürlich auch im Mittelalter in großer Zahl hergestellt worden, jedoch sind sie äußerst selten erhalten. In Wassertrüdingen ist die Situation ganz besonders: die im späten Mittelalter aufwändig zusammengestellte Kammer- und Korbreuse ist mit den Uferbefestigungen aus Flechtwerk noch an Ort und Stelle vorhanden. Kurz nach ihrer Fertigstellung im Mittelalter verlandete der künstlich angelegte Wörnitzarm. So wurden die Uferbefestigung und die Reusen mit feinem Sediment luftdicht abgedeckt. Nur diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sie die lange Zeit so gut konserviert überdauert haben. Es handelt sich auch deutschlandweit um einen besonders seltenen Fund.

Derzeit werden mehrere hundert Hölzer durch den Dendroarchäologen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege bestimmt und datiert.

Quelle: Jan Ulrich Job, Wasserwirtschaftsamt Ansbach
Foto: Cara Lämmel, Wasserwirtschaftsamt Ansbach

Regionale Vielfalt schafft kulturelle Schätze

ANSBACH/ WASSERTRÜDINGEN (pm). Die Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen 2019“ verstehe sich insbesondere als eine regionale und kulturelle Veranstaltung, an der sich eine Region oder ein Bezirk einem breitgefächerten Publikum präsentieren könne, so die Prokuristin der Bayerischen Landesgartenbaugesellschaft, Ingrid Rott-Schöwel (Bild rechts), im Rahmen einer Vorsprache bei Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (Bildmitte), die sie zusammen mit Wassertrüdingens zweiter Bürgermeisterin Monika Breit (Zweite von links) und dem Geschäftsführer der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH", Peter Schubert, im Bezirksrathaus in Ansbach absolvierte.
„Wir sind stolz darauf, dass Mittelfranken nach 16 Jahren wieder eine bayerische Gartenschau ausrichtet“, so Schubert, das sei auch eine Gelegenheit für den Bezirk Mittelfranken sich in seiner ganzen kulturellen und regionalen Vielfalt den zahlreichen Besuchern zu präsentieren. Ob Museen, Trachten, Musik oder auch im Hinblick auf die deutsch-französischen Partnerschaften – Mittelfranken sei eine Landschaft voller kultureller Schätze. Es gehe nicht darum, nur Flyer zu verteilen, so wurde deutlich gemacht, sondern vor allem im Bereich des kulturellen Rahmenprogramms wolle man vielen Gruppen in Mittelfranken die Möglichkeit zu geben, sich auf der Gartenschau etwa durch Tänze und musikalische Stücke zu präsentieren.
Ab Frühjahr 2017 wird das Rahmenprogramm für die Gartenschau 2019 aufgestellt, an 90 Tagen (24. Mai bis 18. August 2019) sollen jeden Tag mehrere Vorführungen auf den beiden Bühnen im Gartenschaugelände, aber auch an Veranstaltungsorten in der Altstadt, stattfinden. Wer Interesse hat, sich am kulturellen Rahmenprogramm zu beteiligen, wird gebeten sich mit der Geschäftsstelle der „Natur in Wassertrüdingen“ in Verbindung zu setzen (Tel.: 09832/7086000 oder info@wassertruedingen2019.de).

Treffen zum Landkreispavillon auf der Gartenschau 2019

Die Lage der Stadt Wassertrüdingen am Schnittpunkt dreier Landkreise und zweier Regierungsbezirke wurde oftmals als nachteilig angesehen.  Zur Bayerischen Gartenschau, die vom 24. Mai bis 08.09.2019 in Wassertrüdingen stattfinden wird, dreht sich die Situation jetzt in einen Vorteil um: Alle drei Landkreise, also Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg/Gunzenhausen werden gemeinsam den Landkreispavillon gestalten, der sich in und um das „Gelenk“ an der Heubrücke präsentieren wird.

Die Vertreter der Landkreise trafen sich jetzt zusammen mit dem Romantischen Franken, dem Fränkischen Seenland und der „Natur in Wassertrüdingen“, um die wichtigsten Organisationspunkte abzuklären. Ziel ist es, den zahlreichen Besuchern der Gartenschau die Schätze und Kleinode aus den drei Landkreisen zu präsentieren, dies in ständigem Wechsel und mit immer neuen Programmpunkten.

Positive Nachrichten überbrachte ein Vertreter der Regierung von Mittelfranken: Die gemeinsame Initiative der Landkreise zur Gartenschau wird vom Freistaat Bayern sehr begrüßt, sodass hier Fördermittel in Höhe von bis zu 90 Prozent zu erreichen sind. Wichtig ist hierfür eine genaue Abstimmung des Regionalmanagements in den drei Landkreisen. Bürgermeister Günther Babel zeigte sich sehr erfreut über diese gemeinsame Initiative, die von den drei Landräten sehr wohlwollend und einvernehmlich auf den Weg gebracht worden war. Der Landkreispavillon werde sicher ein Höhepunkt der Bayerischen Gartenschau 2019 werden. Das „Gelenk“ soll laut Geschäftsführer Peter Schubert wenn möglich in diesem Jahr noch gebaut werden. Die Bauleitplanung wird vom Stadtrat in der nächsten Sitzung abgeschlossen werden können. Das „Gelenk“, das mehrere Aussichtsplattformen bekommt, soll zukünftig einen erhöhten Blick auf die mäandrierende Wörnitz, den Hesselberg, den Oettinger Forst und den Festplatz ermöglichen. Für dieses Gebäude ist eine Bezuschussung in Höhe von 250.000 Euro durch den europäischen Meeres- und Fischereifond zugesagt.           

Wassertrüdingen zu Gast in Pfaffenhofen

Der Aufsichtsrat der „Natur in Wassertrüdingen 2019“ und der Stadtrat statteten jetzt der vor kurzem gestarteten Gartenschau in Pfaffenhofen/Ilm einen Besuch ab und wurden vom dortigen Bürgermeister Thomas Herker persönlich empfangen. Bürgermeister Herker berichtete davon, dass die Gartenschau eine der werthaltigsten Investitionen der letzten Jahre für Pfaffenhofen gewesen sei.

Vor allem die Bürger der Stadt würden, wenn die Gartenschau vorbei sei, langfristig von den neuen geschaffenen Anlagen profitieren, so Herker. Er freue sich schon sehr darauf, die Daueranlagen seinen Bürgern übergeben zu können. Die Wohn- und Lebensqualität in der aufstrebenden Stadt im Norden von München werde durch die neu geschaffenen Anlagen erheblich aufgewertet. Wenn man rechne, was andere Investitionen kosten würden und was man dafür bekomme, sei eine Gartenschau kostenmäßig überschaubar, aber überaus wertsteigernd, so Herker. Zudem könnten Fördermittel, die sonst unerreichbar wären, abgerufen werden, es würden sich viele Türen auftun und der Zusammenhalt in der Stadt und in der Region werde gestärkt. Dritter Bürgermeister Klaus Schülein, der die Delegation aus Wassertrüdingen anführte, sprach seine Überzeugung aus, dass die Gartenschau für Wassertrüdingen ein enormer Gewinn sei. In Wassertrüdingen würden zwei technische Bauwerke, nämlich der staatlich geforderte Hochwasserschutz im Süden der Altstadt und die behördlich geforderte Schließung der Deponie im Norden, durch die Gartenschau aufgewertet und langfristig als Naherholungsregionen erschlossen.  Bei der Durchführung der Gartenschau begeistere ihn besonders, dass es gelungen sei, alle drei Landkreise (Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donauwörth) für die „Gartenschau der Heimatschätze“ in Wassertrüdingen zu begeistern und sich nicht unerheblich daran zu beteiligen.

Besonders der in Pfaffenhofen neu angelegte „Bürgerpark“ fand Anklang bei den Besuchern aus der Hesselbergregion. Ähnlich wie in Wassertrüdingen mit der Wörnitz wurde die bisher abgeschottete Ilm renaturiert und für die Bürger zugänglich gemacht. Das sei der erste Park mitten in Pfaffenhofen, der für die Bürger geschaffen wurde, so Geschäftsführer Walter Karl (Pfaffenhofen), der die Gruppe durch zwei der vier Ausstellungsbereiche führte. In Pfaffenhofen seien in den ersten Wochen schon über 12.000 Dauerkarten verkauft worden, so Karl. Das zeige das große Interesse der Pfaffenhofener an „ihrer“ Gartenschau.               

Die Bauarbeiten können beginnen!

Die Regierung von Mittelfranken hat im Zuge der Prüfung unseres Förderantrages über 2,56 Mio Euro den vorzeitigen Maßnahmenbeginn bewilligt. Dies bedeutet, dass die Baumaßnahmen begonnen werden können. Für uns aber ein deutlicher Hinweis, dass der Förderbescheid eines Tages, wie vorab abgstimmt, eintreffen wird.
Im Januar 2017 beginnen die ersten Bauarbeiten auf dem zukünfigen Gartenschaugelände!

Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen die Baumaßnahmen der Gartenschau

Mit dem ersten Spatenstich am 15. Mai 2017 starten die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen offiziell.

Die Großveranstaltung rund um die Themen Umwelt, Naturschutz, Gartenbau und Kultur mit ihren regionalen Besonderheiten findet in der Zeit zwischen 24. Mai bis 8. September 2019 im ehemaligen Markgrafenstädtchen statt. Die notwendigen Arbeiten beginnen jetzt mit dem Hochwasserdeich im Wörnitzpark und sollen bis 2019 mit dem letzten Bauabschnitt Klingenweiherpark abgeschlossen sein. „Sie gestalten hier Ihre grüne Zukunft. Mit jedem Baum, mit jedem Strauch und mit jeder Blume in bebauten Bereichen helfen wir der bedrohten Artenvielfalt“, so Umweltministerin Ulrike Scharf.

Spatenstich zur Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen


Wer am Montag beim ersten Spatenstich dabei war, hatte danach Einiges zu erzählen: Von strahlendem Sonnenschein, zünftig-fränkischer Musik und einer baggerfahrenden Ministerin. Bei strahlendem Sonnenschein sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Wassertrüdingen und der Region der Einladung des Wasserwirtschaftsamts Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gefolgt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, den Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Thomas Keller, der zweiten Bürgermeisterin Monika Breit, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH. „Eine Gartenschau ermöglicht lang aufgebaute städtebauliche Fragestellungen tatsächlich einer Lösung zuzuführen. Und wenn es so sinnstiftend mit einem entscheidenden Thema der Zukunft wie dem Hochwasserschutz verbunden werden kann, ist das wirklich eine gelingende und gelungene Konzeption“, ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig überzeugt.

Die Anwesenden waren begeistert, dass die Ministerin die Baumaßnahmen eröffnete, indem sie nicht zum Spaten griff, sondern sich kurzentschlossen auf den Bagger setzte.

Umweltministerin Ulrike Scharf beim Spatenstich in Wassertrüdingen

Die anschließende Feier mit erfrischenden Getränken und traditionellen Striezl fand bei bestem Wetter auf dem Platz an der Heubrücke statt. Mit Vorfreude blickt auch Wassertrüdingens zweite Bürgermeisterin in die Zukunft: „Wir sind überzeugt, dass die Gartenschau zu einer positiven Entwicklung und zu einer Aufwertung unserer Stadt und Region führen wird."

Begonnen wird das Großprojekt nun mit den Baumaßnahmen zum notwendigen Hochwasserschutzdeich im Wörnitzpark, der auch unabhängig von der Gartenschau hätte errichtet werden müssen. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Landschaftsarchitekten von Planorama, dem Wasserwirtschaftsamt und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH konnte der Hochwasserdeich attraktiv und nachhaltig in die Landschaft an der Wörnitz integriert werden. Die bestehenden Probleme – fehlende Anbindung der Altstadt an die Wörnitz, mangelnde Aufenthaltsqualität und unzureichender Hochwasserschutz – sind mit der Fertigstellung des Wörnitzparks langfristig gelöst. Roland Albert zu den Baumaßnahmen: „Ich bin stolz darauf, dass wir eine Gartenschau durchführen, die nicht nur Renaturierungsmaßnahmen zum Ziel hat, sondern auch im Rahmen einer vernünftigen städtebaulichen Entwicklung Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung bieten kann.“

Durch den Park entlang an den Gärten am Ententeich, der sanierten Stadtmauer und dem bereits bestehenden und beliebten Sonnenuhrenpark ziehen sich die Baumaßnahmen sukzessive bis ins nördliche Stadtgebiet. Die Klingenweiher werden als weiteres spannendes Naturerlebnis die Einzigartigkeit Wassertrüdingens hervorheben: Alle Teile des Parks werden von der Plattform im südlichen Klingenweiher bis hinauf zum Aussichtspunkt auf der ehemaligen Deponie mit einem Erlebnisweg – dem Weihersteig – zusammengeführt, der sich mit seiner goldenen Hülle als verbindendes Element präsentiert. Auch in diesem Teil des Ausstellungsgeländes wird die vorhandene Landschaft in ihrer bestehenden Qualität erhalten, gepflegt und weiterentwickelt, um weit über die Gartenschau hinaus für Einwohner und Gäste eine lebenswerte Region zu bleiben. Denn, so Ministerin Scharf, „eine Gartenschau ist ein Zugewinn für die Region und für die Stadt. Ich kann den Wassertrüdingern nur herzlich zu dieser Zukunftsentscheidung gratulieren.“

Offizieller Spatenstich am Montag, den 15. Mai 2017

Am Montag, den 15. Mai 2017 findet der gemeinsame Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme und zu den Baumaßnahmen für die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen statt. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßt gemeinsam mit Ltd. Baudirektor Thomas Keller die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Dr. Ludwig und den Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Roland Albert. Es werden zahlreiche regionale und überregionale Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem bereits bestehenden Baustellengelände in der Nähe des Festplatzes. Nach den offiziellen Grußworten der Redner lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt zu einem kleinen Umtrunk ein. Hier besteht die Möglichkeit Pläne einzusehen und Fragen zu stellen. Für zünftige musikalische Begleitung sorgen die „Wörnitz-Russen“. Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

Erfolgreicher erster Bürger-Informationsabend

Am Montag, den 14. November 2016 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich bei der ersten Bürger-Informationsveranstaltung der Gartenschaugesellschaft „Natur in Wassertrüdingen 2019“ GmbH zu informieren und erste Fragen rund um Planung und Umsetzung zu stellen. Rund 100 Gäste nahmen an der Veranstaltung im Bürgersaal teil und ließen sich von den drei Referenten auf den aktuellsten Stand bringen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Monika Breit, die noch einmal in aller Deutlichkeit betonte, dass das Interesse an der Gartenschau ungebrochen sei, stellten die Referenten der Reihe nach Ihre Arbeit vor.