Klingenweiherpark

In direkter Nähe zum Eingang des zweiten Gartenschaugeländes Klingenweiherpark befinden sich ein großer Erlebnisspielplatz und ein Gastronomiebereich mit dem Gartenmarkt. Direkt neben den Tischen der Gartenschau-Gastronomie überrascht das ein oder andere im Genussbeet. Neben der bunt - fröhlichen Wiese am See präsentieren sich Funkien in verschiedenen Sorten den Besucher. Durch den gesamten Klingenweiherpark führt der barrierefreie, fast einen Kilometer lange goldglänzende Weihersteig. Er beginnt an der „Seerose“ am ersten Klingenweiher und endet am höchsten Punkt der Anlage, der „Bergrose“.

Auf dem Weg durch den Klingenweiherpark können Sie  die Geheimnisse unserer Naturschätze entdecken, ebenso Kunstinstallationen, der Künstlerinnen und Künstler Albrecht Fersch, Christian Heß, Younghun Lee, Silvia Lobenhofer-Albrecht und Peter Wittstadt, die im Rahmen eines Wettbewerbs mit dem Berufsverband Bildender Künstler (BKK) Mittelfranken entstanden sind, eine Klangoase zum Abschalten, ein japanisches Shoji-Tor, wie es auch im Schlosspark Dennenlohe zu sehen ist und weitere außergewöhnliche Wohlfühlorte. Das sind aus geoökologischer Sicht Plätze, die man bewusst oder unbewusst gerne aufsucht, wo es besonders gut gelingt zur Ruhe zu kommen, Kraft zu schöpfen oder die Harmonie mit der Natur zu spüren. Probieren Sie es aus.

Auf rund einem Hektar Fläche stellt sich unter dem Motto Ackerschätze – aus Liebe zur Heimat die heimische Landwirtschaft vor. Neben verschiedenen Getreidesorten, Hülsenfrüchten und Knollengemüsen vermitteln auch ein „Bett im Kornfeld“ und ein Maislabyrinth viele Informationen rund um den Ackerbau.
Der Bayerische Forst präsentiert in einem Wäldchen die Schätze des Waldes und in direkter Nähe dazu finden Sie in einer Streuobstwiese den Garten der Obst- und Gartenbauvereine mit einem begehbaren Apfelpavillon und den Beitrag des Landwirtschaftsministeriums Vielfalt im Grünen säen – eigenes Glück ernten.
Weiter entlang dem Weihersteig erfahren Sie im Depot Immenhof vom örtlichen Imker allerlei Wissenswertes rund um diese so wichtigen Insekten, passieren das Biotop im Klingenweiherpark und erhalten in der Ausstellung des Bund Naturschutz Sei kein Frosch – hilf den Fröschen Informationen über heimische Amphibien und was man für sie tun kann. Gegen Ende des Klingenweiherparks erwartet Sie schließlich der Beitrag des LIMESEUM Ruffenhofen: ein römischer Bauerngarten mit Brotbackofen und ein Hausabschnitt eines römischen Streifenhauses, der in Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Regensburg entstand.
Abschluss und Highlight des Wegs durch den Park bildet die Aussichtsplattform „Bergrose auf dem Gipfel der ehemaligen Deponie. Genießen Sie hier einen einmaligen Ausblick auf die Umgebung und den Hesselberg – auch das ein einzigartiger und prägender Heimatschatz der Region.
Von hier kann der Besucher gemütlich den Park zurückschlendern oder vorbei an leuchtend gelben Sommerflor zum Eingang Nord spazieren und den Shuttlebus in die Altstadt oder zum Wörnitzpark nutzen. 

Erlebnisspielplatz

Gastronomiebereich

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Gartenmarkt

Hier gibt es Accessoires, Praktisches und Blumiges für den Gartenliebhaber. Und sollten Sie noch auf der Suche sein nach einem kleinen Geschenk oder Andenken aus der Gartenschau, werden Sie hier garantiert fündig! Stöbern Sie sich durch Profi-Gartenscheren, Zwiebelpflanzen oder Naturkosmetik während Ihre Familie direkt nebenan den Abenteuerspielplatz erkundet oder sich eine Erfrischung im Restaurant gönnt.

Pflanzkonzept "Begrüßung in Gold"

Begrüßung in Gold
Ein blockhaft gepflanzter, nach hinten höher werdender Sommerflor prägt diese Flächen. Von der Beetrückseite lugen Blöcke der fast zwei Meter hohen, vielblütigen zitronengelben Sonnenblume Helianthus annuus ‘Rumie F1 Lemon‘ hervor. Davor staffeln sich die Beete zum Rand hin ab. Die an vielen Stellen der Gartenschau auftauchende Duftnessel sorgt auch hier mit ihren straffen Blütenkerzen für Struktur. Aber nicht nur die Formen sind hier markant, sondern auch die Farben. So findet sich zur zitronengelben Sonnenblume auch eine etwas kleinere Variante mit braunroten Blütenscheiben. Und eine weitere Blume mit großen Blütenscheiben taucht hier in zwei Varianten auf: Die Rudbeckie erfreut in der grüngelben Sorte ‘Prärie Sun‘ und der braunroten Sorte ‘Cappuccino‘. Für einen zusätzlichen Akzent sorgt die in Reihen gepflanzte Steppenkerze.
Und damit es noch bunter wird, gesellen sich auch noch großer roter Feuersalbei, blaue mehlige Salvie sowie Tagetes in Gelb und Orange dazu.
Pflanzplanung: Orel + Heidrich Landschaftsarchitekten, Herzogenaurach

Funkien

Funkien - die Stars des Schattens! Sie werden staunen wie vielseitig die Funkie sein kann. In Farben, Größen und Formen ist sie kaum zu überbieten. Wir zeigen Ihnen ein Arrangement von 18 verschiedenen Funkien und dazu passenden Stauden als Entrée zum Klingenweiherpark.

 

Weihersteig

Ein knapp einen Kilometer langer goldglänzender Weihersteig verbindet die Klingenweiher mit der Bergrose. Der Weihersteig ist barrierefrei.

Seerose

Bergrose

Naturschätze-Lehrpfad

Flederauge und Pfauenmaus – der Natur auf der Spur

…oder wie war das gleich nochmal? Tauchen Sie ein in die verborgenen, verschiedenartigen und überraschenden Lebenswelten der Tiere in unserem Park! An sechs Stationen im Gelände lernen Sie viel Neues über unsere großen und kleinen tierischen Mitbewohner zu Land und zu Wasser – es gibt noch viel zu entdecken!

Klangoase

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Japanisches Shoji-Tor

Eingang in eine andere Welt

Ein japanisches Shoji-Tor, wie Sie es auch im nahe gelegenen Schlosspark Dennenlohe sehen können, lenkt nicht nur den Blick auf die Aussichtsplattform der Seerose über dem Klingenweiher. Es markiert einen unserer wichtigsten „Wohlfühlorte“ im Park und lädt zum Entspannen und Träumen ein. Treten Sie ein in eine andere Welt!

Wohlfühlorte

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Ackerschätze – aus Liebe zur Heimat

 

Das Team Ackerschätze:

Das Team Ackerschätze ist ein loser Zusammenschluss von engagierten Bäuerinnen und Bauern aus der Region. Wir sind
Mitglieder verschiedener Berufsverbände und -organisationen sowie der Landwirtschaftsverwaltung. Wir freuen uns über
Ihren Besuch und laden Sie ganz herzlich in unsere schmucke Scheune am Klingenweiherpark ein. Lassen Sie sich informieren
und sammeln Sie Eindrücke von der Vielfalt der Landwirtschaft oder erkunden Sie auf unserem 1 ha großen Feld selbständig,
oder unter unserer Führung die Schätze des Ackers.

Unser Anliegen:

Unser Anliegen ist es, die Landwirtschaft erlebbar zu machen. Dazu gehört es, den Gartenschaubesuchern die Arbeit und
Leistung der Bäuerinnen und Bauern für Heimat, Umwelt und Ernährung aufzuzeigen. Wir wollen an Beispielen den Weg der Lebensmittel vom Acker oder von der Wiese, über den Stall, zu den Verarbeitungsbetrieben, bis hin in die Supermärkte
darstellen.

Nahrungsmittel:

Das vielfältige Angebot an gesunden Nahrungsmitteln hat letztendlich seinen Ursprung von den Schätzen des Ackers.
Fruchtbarer Boden verbunden mit nachhaltiger Wirtschaftsweise und sachgerechter Anwendung von Produktionsmitteln
ist Ausgangspunkt von allen gesunden und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln.

Unsere Kulturlandschaft:

Die Kulturlandschaft unserer liebenswerten Region ist ein Spiegelbild unserer Ackerschätze. Die Vielzahl unserer Pflanzen
zur Produktion von Lebensmitteln prägt unser Landschaftsbild. Unser Ansporn, diese Kulturlandschaft zu erhalten,
begründet sich in der Liebe zu unserer Heimat. Für uns Landwirte ist eine nachhaltige Wirtschaftsweise unabdingbar,
damit auch nachfolgende Generationen noch Schätze des Ackers ernten können.

Was es sonst noch gibt:

Unsere kleinen Gartenschaubesucher können sich auf einer mit Strohballen errichteten Hüpfburg nach Herzenslust
austoben. Derweilen können gleich nebenan die Erwachsenen das Feeling eines „Bett im Kornfeld“ erleben. Oder auf
den Relaxliegen platznehmen, entspannen und die Landschaft mit Blick auf den Hesselberg genießen.

Ein Maislabyrinth lädt alle Besucher ein in das Maisfeld hineinzugehen und zu erkunden, was es dort alles zu entdecken
gibt. Vielleicht ist auch ein Schatz dabei.


 

Schätze des Waldes


Diversität für Mensch und Natur: Vielfalt
Ihre Vielfalt ist vielleicht der größte Schatz, den unsere Wälder zu bieten haben.Eine Vielfalt an Lebensräumen, an Tier- und Pflanzenarten, an Produkten, an Möglichkeiten aktiv zu werden –aber auch eine spannende Geschichte und vielfältige Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Wald.
Das alles werden die Forstverwaltung und ihre Partner dem Besucher der Gartenschau präsentieren.
Seltene Tier- und Pflanzenarten: Lebensraum
Extensive Bewirtschaftung und lange Bewirtschaftungszyklen – oft weit über ein Jahrhundert hinaus – tragen zum Erhalt vieler, heute selten gewordener Pflanzen bei. Einige davon stellen Ihnen die Forstleute vor.


Genialer Rohstoff: Holz
Holz – beileibe nicht das einzige, aber sicher das wichtigste Produkt unserer Wälder. Die Vielfalt unserer Holzarten und ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten lernen sie am Forststand kennen. Für den Hobbybastler gibt´s Anregungen zum Nachbauen pfiffiger Gartenmöbel aus diesem Rohstoff.

Reservoir Wald: Wasser
Hätten wir die Wälder nicht, wäre es schlecht um unser Trinkwasser bestellt.
Die meisten Trinkwasserbrunnen liegen in unseren Wäldern. Intakte Auwälder schützen vor Hochwasser und Überschwemmungen. Mit dem Klimawandel, geringeren Niederschlägen bei steigenden Temperaturen leiden aber auch die Bäume. Informationen dazu gibt es am Stand der Forstverwaltung.

Natur für alle Sinne: Erlebnis
Bei uns gibt es Natur zu erleben. Auf vielfältige Weise – aktiv oder eher ruhig und besinnlich – beim Sport oder auf einer Bank unter dem Zeltdach der Baumkronen. Auch dazu bieten Ihnen die Forstverwaltung und ihre Partner Informationen und Anregungen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch im Klingenweiherpark – beim Forst.


Apfelpavillon

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Depot Immenhof

Depot Immenhof
Die Bezeichnung „Immenhof“ hat wohl deshalb seine Berechtigung, weil „Immen“ ein Name für Bienen ist, der übrigens heute fast nur noch im Kreuzworträtsel abgefragt wird und selten in der Poesie auftaucht.

Die Bienenvölker in ihren Kästen haben ein gegen Wind und Wetter geschütztes und vom Menschen gebautes Zuhause in einem geräumigen Bienenhaus. Dieses nutzt der Imker, um nahezu alle für das Betreiben einer vollwertigen Imkerei benötigten Gerätschaften zu deponieren und notwendige Arbeiten an den Völkern auch bei Schlechtwetter verrichten zu können.

Berufsimker bevorzugen die „Freiständer“, also das Imkern ohne Bienenhaus.
Für viele Hobby-Imker ist ein selbstgefertigtes Bienenhaus und das Stück Natur drum herum auch ein angenehmes persönliches Rückzugsgebiet, wo Entspannung vom Alltagsstress zu finden ist.

Wer sich viele Jahre mit den domestizierten Tierchen beschäftigt, kann tiefere Einblicke in die Gesetze der Natur gewinnen, die uns Menschen nicht wenig staunen lassen.

Besucher der Gartenschau, die ein Interesse an Bienen und an der Imkerei haben, können ihr Wissen um das schöne und anspruchsvolle Hobby vertiefen, wenn sie genügend kluge und tiefgründige Fragen um die „Immen“ an die diensttuenden und erfahrenen Imker des Imkervereins Wassertrüdingen oder an kompetente Kollegen aus benachbarten Imkervereinen richten.
Hier am „Depot Immenhof“ erwarten wir viele Besucher, die ein erstes reges Interesse an unseren friedlichen Bestäubungskünstlern zeigen, welche in Zukunft eine noch bedeutsamere Rolle spielen werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Gelände der Gartenschau.
Die im Wassertrüdinger Imkerverein organisierten Imker unter der Leitung ihres Vorstands Herrn Werner Bach.

Sei kein Frosch – hilf den Fröschen

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LIMESEUM Ruffenhofen

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Römischer Bauerngarten

Römergarten am Limes
In den verschiedenen Kastelldörfern entlang des Limes gab es hinter den schmalen langen Streifenhäusern private Gärten. Diese lagen durch Zäune getrennt wie in einer Reihenhaussiedlung nebeneinander. In den Gärten gab es unterschiedliche kleine Nebengebäude: Erdkeller, Latrinen, Schuppen, Backöfen und vieles mehr. Es wurde Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf angebaut. Damit war der Garten vor allem ein Nutzgarten.

Zur Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen 2019“ zeigt das LIMESEUM Ruffenhofen einen solchen Garten. Die einzelnen Bauten, wie der Backofen und die Hausfassade, wurden von der Jugendbauhütte Regensburg mit 20 Jugendlichen unter fachlicher Anleitung gebaut. Der Holzbackofen ist voll funktionsfähig und wird während der Gartenschau an ausgewählten Aktionstagen genutzt. 

Modell eines römischen Gartens im LIMESEUM Ruffenhofen (Foto: O. Heinl).

Bergrose

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Peter Wittstadt "Mutter Erde"

Peter Wittstadt "Mutter Erde"
Die Steinskulptur „Mutter Erde“ entstand in einer skurrilen kraftvollen Landschaft eines unterfränkischen Steinbruchs. Im Arbeitsprozess stehe ich zwischen Annahme und Ablehnung einer Tat, zwischen Denken, Fühlen und Wollen, zwischen Erlebnis und herauszufordernder Idee. Farbe und Form werden hinsichtlich der Erzählung und einer sich herausbildenden Erzählstruktur versucht. Die Erzählung befindet sich in Form eines Gegenstandes oder eines Ereignisses zuerst außerhalb und mit zunehmender Auseinandersetzung als Erkenntnis in mir. Der Lernprozess, das Bewusstsein werden in der Erzählstruktur wieder losgelassen, verbinden sich hierbei mit dem unterbewussten Ich, dem Hort der Emotionen, Wünsche und Motive. Bewusstsein und Gefühl, als auch die Charaktereigenschaften des verwendeten Materials gehen in eine Symbiose. So entsteht durch sinnlich Wahrnehmbares, eine zu denkende physikalische Kräftekonstellation sowie auch gefühlte, psychisch individuelle Innenwelt. Durch die von außen bestimmte Erzählung und durch die innere Tönung der Erzählstruktur wächst das Bildnis. Die Skulptur „Mutter Erde“ erscheint zwischen materieller Wahrheit und geistig seelischer Verbundenheit, lässt sich geheimnisvoll als Rätsel und Lösung erkennen, erscheint als gewachsenes organisches Wesen mit Lebensidee, gleicht der Natur aus der sie entstand.
Peter Wittstadt, September 2018

Albrecht Fersch "Gefüge"

Albrecht Fersch, N° 16927 - GEFÜGE (2017)
Installation aus Plastikfolien, Länge: 9 Meter, zur “aquamediale 12” / Lübben
Unbelebtes Material, das Organische imitierend und so, formal gesehen, sich in die Natur einfügend.
Auf artifizielle Weise versucht dieser Hybrid Lebendigkeit vorzutäuschen. Was fließt durch die silbrigen
Plastikadern? Die Installation hat keine feste Form, ist geschmeidig und weich, sie fügt sich, wenn man
sie beiseite schiebt. Erinnert an ein überdimensionales Spinnengewebe, welches sich zwischen den
Bäumen und über dem Wasser spannt, womöglich in der Absicht, Lebensnotwendiges aus der
Umgebung einzufangen, um die eigene Vitalität zu erwecken. Vorerst aber lebt es in der
Vorstellungskraft der Betrachter, die in den verschiedenen Plastiksträngen, die sich über den Kanal
ziehen, musikalische Linien verfolgen können, die ineinander verflochten sind wie die vielfachen
Stimmen einer Fuge.
Film: www.youtube.com/watch?v=qe4LLIGJpTs&t=12s


Younghun Lee, K-12

Younghun Lee, K-12
-Polyester mit Glasfaser, 210x55x55cm, 2010/18

Der Skulptur ist eine Werke aus der Serie “Mensch & Tier“.

"Ich lasse von der Figur, die in einem Hund und Mensch vereiningt, die Assoziationen auf jede Interpretationen zu."

 

Silvia Lobenhofer-Albrecht

Silvia Lobenhofer-Albrecht, Kathedrale
Der Schwerpunkt der aktuellen künstlerischen Auseinandersetzung liegt beim Werkstoff Glas mit seiner einzigartigen Leuchtkraft und Tiefenwirkung. Glas so faszinierend und widersprüchlich in sich; es scheint immateriell und verhilft doch Licht zur Form. Eine magische Sogwirkung geht davon aus - Glas ist Medium. Glas so leicht und doch so schwer, es ist in sich so konträr wie kein anderes Material. Man erliegt seinem facettenreichen Schimmer und dem Feuer aus dem es geboren wurde.
 
Zentrale Themen sind Körperglas – Glaskörper, Körperlichkeit und Das Fremde in mir. Es werden Machbarkeiten ausgelotet - das UNTRAGBARE wird TRAGBAR. Fortwährend beginnt die Suche nach dem Menschen, der Hülle der Form sowie dem Inneren.

Christian Heß "Wurm"

Christian Heß "Wurm"

Da ist der Wurm drin! An mehreren Stellen im Klingenweiher- und Wörnitzpark kann man ihm begegnen: Immer wieder ist der überdimensionierte Regenwurm aus eingefärbtem Beton kurz zu sehen – nur um darauf neugierig zu machen, wo er sich als nächstes blicken lässt. Wo ist der Anfang? Wo das Ende?


Vielfalt im Grünen Säen- eigenes Glück ernten

Vielfalt im Grünen säen – eigenes Glück ernten
Unter diesem Motto will sich das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am nördlichen Ende des Klingenweiherparks einbringen. Im wöchentlichen Wechsel werden Vertreter von Behörden oder grünen Verbänden am Pavillon Auskünfte geben zu unterschiedlichsten Themen im Haus und Garten. Beispielsweise kommt Spargel oder Schafwolle ebenso in Wort und Bild zum Einsatz wie regionales Essen oder bienenfreundliche Pflanzen. Letztere bieten nicht nur Stoff für eine Woche, sondern lassen sich auch in der Rahmenpflanzung über die ganze Gartenschau hin betrachten. Ergänzend wird die Veitshöchheimer Staudenmischung „Rubinsaum“ den Pavillon mit dezenten roten Farbtönen einfassen.
„Lust auf Gemüse in der Stadt“ soll die Urban Gardening Aktionsfläche im Freien machen. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth werden hier unterschiedliche Systeme zum Gemüseanbau auf kleinen Flächen gezeigt. Ob im Hochbeet, in mobilen Kisten, Kübeln oder Säcken: Gemüse- und Kräuterpflanzen gedeihen auch auf kleinen Balkonen oder Terrassen. Im sogenannten „Wasserbeet“ (Deep Water Culture) wachsen Salate nahezu erdelos und pflegeleicht heran. Platzsparendes, vertikales Gärtnern zeigt, dass sich Gemüse und Kräuter auch an der Wand wohlfühlen und eine regelmäßige Ernte bringen können.

Beispielbild "Wasserbeet":

Hausabschnitt eines römischen Streifenhauses

Eine Hausfassade entsteht
Die römischen Gärten begannen immer unmittelbar am schmalen Streifenhaus. In Ruffenhofen sind diese Häuser zwischen 6 und 12 m breit sowie bis zu 40 m lang. Für die Gartenschau wurde ein Hausteil mit einer 9 m breiten Giebelseite auf 3 m Länge gebaut. Das Holzhaus zeigt typisches römisches Fachwerk – an der einen Seite mit den verschiedenen Phasen des Aufbaus, an der anderen Seite mit unterschiedlichen Verbretterungen. Verwendet wurden handgebeilte Balken sowie Weidenruten aus dem Römerpark und der Umgebung, Lehm, Sand und Stroh. Der weiße Kalkanstrich besteht aus Löschkalk, der mit Magerquark angerührt wurde, so dass das Haus auch den modernen Umweltbedingungen Stand hält. Das Dach des Hauses ist mit ca. 1600 handgefertigten Schindeln gedeckt.
Die beteiligten Jugendlichen mit den Dozenten der dritten Seminarwoche.

Pflanzkonzept "Das Genussbeet"

Pflanzkonzept "Das Genussbeet"

Was liegt näher, als die Pflanzfläche direkt neben den Tischen der Gartenschaugastronomie mit „Essbarem“ zu gestalten? Denn so manches Gemüse ist nicht nur lecker, sondern ist auch ausgesprochen dekorativ und macht eine wunderbare Figur im Blumenbeet. Der Blumenkohl ‘Veronica F1‘ zum Beispiel ist mit lauter kleinen aneinander gereihten Fruchtkegelchen in Neongrün ein absoluter Hingucker. Die Blumenkohlsorte ‘Graffitti F1‘ hingegen überrascht mit violetten Röschen, und der braunlaubige Grünkohl ‘Redbor‘ erregt mit seiner fast mystischen Gestalt Aufsehen.
Mit dem Mangold namens Beta vulgaris ‘Bright Lights‘, der stattliches aufrechtstehendes Laub mit gelben bis purpurroten Stängeln und Blattadern zeigt, ist ein weiteres sehr attraktives Gemüse in diesen Beeten zu bestaunen, und die Früchte der Mini-Paprika sind sehr reizvoll. Auch Kräuter wie der über allem schwebende Dill-Schleier oder Majoran bereichern diese Beete.
Damit die verschiedenen Gemüsearten schön zur Geltung kommen, präsentieren sie sich in einer vielfältigen bunten Blumenumgebung mit gelbem, hohem roten Feuer-Salbei, orangen Zinnien, niedrigem grünem Amaranth und niedrigen Studentenblumen.
Pflanzplanung: Orel + Heidrich Landschaftsarchitekten, Herzogenaurach


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