Am Mühlweiher

Grundlage für die Landschaftsplanung im südlichen Areal war der Hochwasserschutz. Deshalb wurde hier eng mit dem Wasserwirtschaftsamt zusammengearbeitet. Notwendige Hochwasserschutzmaßnahmen wurden von Planorama so geschickt in das Konzept integriert, dass sie als technisches Bauwerk nicht mehr wahrzunehmen sind.
Eine neue Schlaufe in der Wörnitz verlängert ihren Fließweg und ermöglicht damit die landschaftliche Einbindung des Deiches. Auf der Halbinsel entsteht eine großzügige, flach abfallende Picknickwiese, die sich mit weitläufigem Rasen und Ausblick in die Auenwiesen als Erholungsortangebot in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt anbietet.

Die historische Mühle am Weiher als ein besonderer Ort vor der Stadt im Übergang zur Landschaft prägt den neuen Wörnitzpark entscheidend mit. Um den Mühlenweiher herum entstehen kleine Platzflächen mit Sitzstufen. Das alte Sägewerk erfährt eine denkmalgerechte Sanierung, so dass es sich harmonisch in die Südansicht Wassertrüdingens einfügt.

Alt und neu, Stadt und Landschaft, Mühlbach und Wörnitz, Wege und Deich treffen schließlich an der Heubrücke aufeinander.

Der neue, schon von Weitem zu erkennende Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke ist Blickfang und Wahrzeichen für den neuen Stadteingang. Auf seinen drei Ebenen wechselt der Ausblick von Plattform zu Plattform vom Stadtbild über die Wörnitzaue bis hin zur Rundumsicht und lädt dazu ein, Altbekanntes und bisher vielleicht Unentdecktes aus einer neuen Perspektive zu bestaunen.