Wassertrüdingen entscheidet sich mutig für moderne Ausführung eines zentralen Gartenschaugebäudes

In zwei Jahren findet die Bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Wassertrüdingen statt. Die beiden Gartenschaugelände „Klingenweiherpark“ und „Wörnitzpark“ sind jeweils von modernen Bauobjekten geprägt, dem „Klingenweihersteig“ im Norden und dem „Gelenk“ im Süden. Gerade am „Gelenk“ im Süden, das den neuen Stadteingang am Wörnitzradweg prägen soll und als Aussichtsplattform dient, entzündeten sich in den letzten Wochen einige Diskussionen in der Wörnitzstadt. Debatten um moderne Architektur seien wichtig und wertvoll, so Gartenschaugeschäftsführer Peter Schubert, der an die Debatte vor 30 Jahren um die moderne Stadtbücherei erinnert. Damals heftig umstritten, werde die damals moderne und zukunftsweisende Architektur heute von den Bürgern geliebt. Mit nur zwei Gegenstimmen entschied sich der Stadtrat jetzt für eine sehr moderne Ausführung des „Gelenkes“ am Wörnitzufer. Geplant hat es ein Büro aus Berlin. Das Gebäude wird mit 250.000 Euro vom Europäischen Teich- und Fischwirtschaftsfonds gefördert, da von der oberen Plattform aus ein sagenhafter Blick auf die mäandrierende Wörnitz und den Hesselberg möglich sein wird. Während der Gartenschau vom Mai bis August 2019 werden die Landkreise Ansbach, Donauwörth und Weißenburg das „Gelenk“ als „Regional-Pavillon“ gemeinsam beleben.