05.06.2019: 1. Wassertrüdinger Genussmarkt am 8. und 9. Juni 2019

Am Samstag, 8. Juni 2019 und Sonntag, 9. Juni 2019 findet der erste Wassertrüdinger Genussmarkt entlang der Marktstraße statt. Von 10 bis 18 Uhr präsentieren und verkaufen rund dreißig Anbieter, Direktvermarkter und Produzenten aus der gesamten Region ihre Waren.

An insgesamt drei Standorten finden sich außerdem Plätze, die von heimischen Brauereien aus der Umgebung bespielt werden. Diese sogenannten Biergärten laden zum Verweilen und Probieren ein. Das Angebot ist vielfältig: Getränke, Eingelegtes und Eingemachtes, Fleisch- und Wurstwaren, Honig, geräucherte Forellen, Kartoffelchips, Spargel, Öle, Kräuter aber auch Käse, Nudeln, Kaffee, Backwaren, Crepes, Waffeln und vieles mehr, können erstanden oder direkt vor Ort verzehrt werden. Am Samstag findet zudem um 15 Uhr ein Auftritt der Wassertrüdinger Tanzgruppe Dance14s statt.

Am Sonntag, den 9. Juni – dem Straßenmusikfestival - platzieren sich rund um den Markt zahlreiche Musikerinnen und Musiker auf den beiden Gartenschau-Geländen (Wörnitzpark und Klingenweiherpark) sowie in der Innenstadt und überraschen die Gäste mit bunten und kontrastreichen Sounds.

Ausreichend Parkplätze für die Besucher des Genussmarktes, der Gartenschau sowie des Straßenmusikfestivals stehen auf dem offiziellen Gartenschauparkplatz in der Oettinger Straße 56 zur Verfügung (Kosten pro Tag 3,- €). Der Parkplatz ist von den Zufahrtsstraßen aus Ansbach, Dinkelsbühl und Oettingen kommend mit dem Logo der Gartenschau ausgeschildert. Die Innenstadt ist für die Veranstaltung komplett gesperrt.

03.06.2019: Kultusstaatssekretärin Anna Stolz eröffnet „Aktionstag Musik in Bayern 2019“

„Musik vereint uns! Das ist das Motto des diesjährigen ,Aktionstages Musik in Bayern‘, und ich bin sicher, jeder, der heute hier ist, kann es bestätigen: Miteinander Singen und Musizieren verbindet die Menschen – egal, welchen Alters und welcher Herkunft –, schafft eine lebendige Gemeinschaft und bereitet große Freude“, so Kultusstaatssekretärin Anna Stolz heute auf der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen. Sie eröffnete dort den „Aktionstag Musik in Bayern 2019“ im Rahmen eines Mitsingkonzertes von über 200 Kindern und Jugendlichen aus Mittel- und Realschulen sowie Kindertageseinrichtungen in der Region Wassertrüdingen.

„Gemeinsames Singen und Musizieren kann nur gut gelingen, wenn alle Beteiligten achtsam und respektvoll miteinander umgehen. Gemeinschaftliche musikalische Projekte wie der Aktionstag Musik leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Wertebildung und Persönlichkeitsentwicklung unserer jungen Menschen“, betonte die Staatssekretärin. Sie fuhr fort: „Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder sehr viele Schulen und Kindertageseinrichtungen am ,Aktionstag Musik in Bayern‘ beteiligen! Sie unterstreichen damit den hohen Stellenwert der musikalischen Bildung im Freistaat.“

Der „Aktionstag Musik in Bayern“ will die Bedeutung der Musik an Schulen und Kindertageseinrichtungen stärken und Anlässe zur musikalischen Begegnung schaffen. Am „Aktionstag Musik in Bayern 2019“ beteiligen sich rund 140.000 Kinder und Jugendliche aus circa 2.000 Schulen und Kindertageseinrichtungen in allen Regionen des Freistaats. Er findet in der Woche vom 3. bis 7. Juni statt.

Prof. Dr. Michael Piazolo, Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Kerstin Schreyer, Staatsministerin für 2 Familie, Arbeit und Soziales, sowie Dr. Thomas Goppel, Staatsminister a. D. und Präsident des Bayerischen Musikrats, haben die Schirmherrschaft übernommen. Der „Aktionstag Musik in Bayern“ wurde von der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) initiiert und findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt.

02.06.2019: Chorfest mit rund 80 Chören lockte 8.000 Besucher nach Wassertrüdingen

Das Wetter war den Gästen und Musikern wohlgesonnen am Sonntag den 2. Juni. Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad sangen über 80 Chöre, verteilt über das ganze Gelände der Gartenschau und der Altstadt Wassertrüdingens.

Von der Sparkassenbühne, auf der Halbinsel, beim Sonnenuhrenpark, in der Altstadt vor dem Rathaus, im Weinbergweg, auf der Seerose, auf der Klingenweiherbühne, in der Streuobstwiese oder auf der Bergrose – überall auf der Gartenschau wurde gesungen und begeistert gelauscht. Kinderchöre, Gesangsvereine und Sängerkreise aus der ganzen Region präsentierten unterschiedlichste Lieder von klassischen volkstümlichen Titeln bis hin zu modernen Popsongs. Nach dem Gottesdienst auf der Sparkassenbühne um 10 Uhr wurden die neun verschiedenen Auftrittsorte meist im 30-minütigen Wechsel von den unterschiedlichen Gruppen bespielt. Die vielen Besucher – über 8000 strömten heute auf das Gelände, davon alleine 2400 Mitwirkende - konnten so bei ihrem Gang durchs Gelände immer wieder neue und andere Musik genießen. Die Sitzplätze an den Bühnen waren stets gut gefüllt, auf dem Weg zwischen den Parkteilen bildeten sich Menschentrauben, die gespannt den verschiedenen Chören lauschten.

Die erste Gartenschauwoche wurde mit dem Chorfest mehr als erfolgreich abgeschlossen – 32.000 Besucher konnte Wassertrüdingens Gartenschau seit Eröffnung nun bereits verzeichnen. „Das tolle Wetter und die vielen wunderbaren Chöre haben den heutigen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wir sind froh, dass so viele Besucher diesen Tag bei uns genießen konnten.“, schwärmt die Prokuristin der Gartenschau, Ingrid Rott-Schöwel. Auch Norbert Schmidt vom Sängerkreis, der an der Organisation der Veranstaltung beteiligt war, ist begeistert vom Chorfest:“ Es war ein sehr gelungener Tag. Alle Chöre sind mit strahlenden Gesichtern gegangen – passend zum Wetter.“


26.05.2019: Weit über 8.000 Besucher und Sonne satt: Erfolgreiches Eröffnungswochenende der Gartenschau

Musik, strahlender Sonnenschein und gute Laune: Die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen hat am 24. Mai erfolgreich begonnen. 108 Tage lang kann nun auf den beiden Geländeteilen, dem Wörnitzpark und dem Klingenweiherpark, nach Herzenslust flaniert und die Natur in vollen Zügen genossen werden.

Bereits am ersten Eröffnungswochenende waren weit über 8.000 Besucher in der mittelfränkischen Stadt Wassertrüdingen zu Gast. Zahlreiche Busgruppen waren vor Ort und haben sich bei Führungen die Gartenschau in ihrer ganzen Vielfalt zu Gemüte geführt. Der Bayerische Rundfunk sorgte mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm für Stimmung und Unterhaltung. Besonders die Auftritte von den Schlagerstars Claudia Jung und Vincent Gross am Samstagnachmittag sorgten für belegte Plätze vor der Sparkassenbühne im Wörnitzpark. Doch auch der Windsbacher Knabenchor sorgte Freitag für einen Strom an Zuschauern, die sich vor der Bühne tummelten.

Geschäftsführer Peter Schubert freut sich über die zahlreichen Gäste in der Stadt an der Wörnitz:“ Ich bin begeistert von der überaus positiven Resonanz, die die Gartenschau der Heimatschätze bei den Wassertrüdinger Bürgern, bei den Gästen aus Nah und Fern aber auch bei den Akteuren selbst hervorgerufen hat. Die Menschen sind stolz auf ihre Heimat.“ Noch 105 Tage Gartenschau liegen vor den Besuchern – viel Zeit für ein außergewöhnliches Programm und viele weitere Highlights, die im Gedächtnis bleiben werden. Auch die Prokuristin der Gartenschau, Ingrid Rott-Schöwel, ist begeistert von den vergangenen Tagen: „Wir sind unendlich dankbar und glücklich über dieses schöne Eröffnungswochenende. Wir freuen uns alle auf die vielen Tage, die noch kommen werden.“


24.05.2019: Söder gab Startschuss für 108 Tage Natur und Erlebnis in Wassertrüdingen

Bei bestem Wetter, angenehmen 20 Grad und mit knapp 2000 Gästen wurde die Gartenschau der Heimatschätze am Freitag feierlich eröffnet. Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder war vor Ort und durchschnitt offiziell das Blumenband am neu gebauten Regionalpavillon.

Bereits um 9 Uhr wurden am Freitag auf der Gartenschau im mittelfränkischen Wassertrüdingen die Pforten geöffnet. Die offizielle Eröffnungsfeier begann um 10 Uhr – nachdem sich zahlreiche Gäste vor der Sparkassenbühne im Wörnitzpark versammelt hatten – mit der Moderation von Thomas Giebelhausen und einer Begrüßung des 1. Bürgermeisters von Wassertrüdingen Stefan Ultsch. Er erläuterte wie viel Herzblut der Mitwirkenden in die Großveranstaltung in der kleinen Stadt geflossen ist. Zahlreiche Freiwillige, Arbeiter, Hilfskräfte oder Landschaftsgärtner haben in den letzten Tagen noch einmal alles gegeben, um den Besuchern das Beste bieten zu können. Auch Ministerpräsident Söder traf unter Applaus des Publikums in Wassertrüdingen ein. In seiner Eröffnungsrede sprach er über die Wichtigkeit von Gartenschauen für kleinere Kommunen – denn sie bringen Lebensqualität in den für Bayern extrem wichtigen ländlichen Raum.

Bei einer Gesprächsrunde mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber, dem Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig und dem Vorsitzenden der Bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert wurde ebenfalls über das Thema der städtebaulichen Entwicklung diskutiert. Wie sich die Gartenschau in dieser Art und Weise auf Wassertrüdingen ausgewirkt hat, konnte bei dem anschließenden Rundgang live begutachtet werden. Zunächst ging es durch die individuell gestalteten Themen- und Partnergärten. Beim Regionalpavillon der drei Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries angekommen wartete noch ein letzter offizieller Akt auf Herrn Dr. Markus Söder: das Durchtrennen des Eröffnungs-Blumenbands der Gartenschau. Zu diesem Anlass gab der Bürgermeisterchor eine Darbietung seiner Gesangskünste. Im Anschluss wurde der neue Deich begutachtet, der im Rahmen der Gartenschau als Hochwasserschutzmaßnahme angelegt wurde. Die dadurch entstandene neue Parkanlage dient zukünftig als Naherholungsort mit Liegeflächen für Bürger und Gäste.

Die Besucher hatten die Möglichkeit bei einem ausgiebigen Rundgang beide Parkteile, welche durch die Altstadt verbunden sind, zu begutachten. Sommerblumenbeete, die neu sanierte Stadtmauer, den Regionalladen oder aber die Mustergräbern auf dem Friedhof sind hier als Standorte zu nennen. Im Klingenweiherpark begrüßen zahlreiche floristische Beiträge, die natürliche Landschaft sowie das goldene Glitzern des Weihersteigs die Gäste. Beim Beitrag der regionalen Landwirte, zwischen Feldern und Wiesen, wurde die Gartenschau, ihre Besucher und die Mitarbeiter ökumenisch von den beiden Pfarrern Wassertrüdingens, Dekan Hermann Rummel und Pfarrer Francesco Benini, gesegnet. Ein buntes Rahmenprogramm mit Stelzenläufer und Auftritten rundete die Eröffnungsveranstaltung ab. Am Abend fand der Tag mit einem Konzert des Windsbacher Knabenchors und der Musikgruppe Anna Lou seinen Ausklang.





20.05.2019: Ein schönes Konzept für ein besonderes Projekt – Outer Circle e.V. gestaltete Hauswand in Wassertrüdingen

Drei Männer und eine Hauswand: Künstler haben eine Seite eines alten Gasthauses zur Gartenschau verschönert. Johannes Wirthmüller, Adrian Till und Moritz Bothe sind vom Verein Outer Circle e.V. und gestalten oft größere Flächen im öffentlichen Raum. In einem kurzen Interview erzählen Sie von der Idee hinter dem Projekt.

Wer seid ihr und was habt ihr hier vollbracht?

Johannes Wirthmüller: Wir sind alle privat auch Künstler – über unseren Verein Outer Circle e.V. ist diese Zusammenarbeit mit der Gartenschau zustande gekommen.

Adrian Till: Wir sind aus Dachau und machen hauptsächlich Projekte im öffentlichen Raum. Wir hatten hier jetzt die Ehre auch bei der Gartenschau mitzuwirken und zwei sehr große Wände zu gestalten.

Was ist das Besondere an diesem Projekt?

Adrian Till: Das Besondere hier ist, dass das Mauerwerk hier offen liegt. Aber mit speziellen Techniken kann man auch diese Flächen gut gestalten. Wir hatten zudem sehr viele Freiheiten im gestalterischen Prozess und konnten deswegen auch ein sehr schönes Konzept verwirklichen. Johannes Wirthmüller: Ja, wie bereits gesagt: Der Untergrund ist sehr speziell und auch das Thema ist sehr reizvoll. Wir haben ja auch alle einen Naturbezug.

Wie seid ihr auf das Konzept gekommen?

Johannes Wirthmüller: Zum einen Teil haben wir uns mit dem Thema Gartenschau auseinandergesetzt, zum anderen Teil haben wir uns mit der konkreten Umgebung und Architektur auseinandergesetzt. Schlussendlich haben wir versucht eine Symbiose aus beidem zu schaffen – und damit eine Gestaltung herzustellen die nicht nur auf das Geschehen Bezug nimmt, sondern auch den Ort. Das kombiniert sich dann noch mit unserem eigenen Verständnis von Kunst.

Was genau soll euer Werk denn dann darstellen?

Johannes Wirthmüller: Wir haben viel mit Buchstaben und Symbolen gearbeitet. Diese sind so gesetzt, dass sie etwas Organisches und Wachsendes repräsentieren. Das tun sie in gewisser Weise auch im Bezug auf dem Menschen, indem sie sich säulenartig aufbäumen und wachsen. Wir haben versucht verschiedene Arten von Charakteren einzubinden: Die grünen größeren Flächen haben dabei eine ganz andere Wirkung als diese klaren linearen Stellen. Sie verkörpern ganz andere Gefühlszustände.

Was macht euch an eurer Arbeit besonders Spaß?

Johannes Wirthmüller: Es ist interessant wie die Leute reagieren. Wir sind ja aus dem Graffiti-Bereich, da ist das ganz normal. Erst sind die Leute sehr skeptisch, doch dann während der Arbeit wird die Resonanz immer positiver. Das ist eine schöne Wandlung.


Johannes Wirthmüller, Moritz Bothe und Adrian Till (v.l.) vor ihrem Kunstwerk in Wassertrüdingen. Zusätzlich wurden im Nachgang auch noch Container und ein Stromkasten von den Künstlern gestaltet. Foto: Natur in Wassertrüdingen/Laureen Eggmann

17.05.2019 - Das florale Band entsteht – Sponsor „Naturmetall“ sorgte für Pflanzgefäße und Installationen in der Altstadt

Endspurt bei den Vorbereitungen zur Gartenschau – auch in der Stadt wird nun mit Pflanzgefäßen für das richtige Flair gesorgt. Floristtechniker Dieter Scheffler begrünt zusammen mit Gärtnern und Künstlern das florale Band vom Wörnitzpark durch die Altstadt bis zum Klingenweiherpark. Ohne einen wichtigen Sponsor wäre dies jedoch nicht möglich gewesen.

„Naturmetall – by Max Blank“ sponserte Pflanztröge, Sichtschutzstelen und Gartenbänke im mittleren fünfstelligen Bereich, um den Weg durch die Stadt blumig, bunt und abwechslungsreich zu gestalten. Drei Naschinseln locken mit essbaren Blüten, Beeren, Zwergobst und Kräutern. Mit ihren Sitzgelegenheiten laden sie zum Verweilen ein und versüßen so den Spaziergang von einem Park zum anderen. Naturmetall stellt unter anderem die Tröge für die Bepflanzung im nahegelegenen Westheim her. Als Unternehmer der Region sieht sich Max Blank verpflichtet, einen Teil zum Erfolg der Gartenschau beizutragen: „Wassertrüdingen ist ein kleines, aber feines Städtchen. Wir freuen uns, mit unseren Trögen und Metallprodukten hier vertreten zu sein und für noch mehr Flair und Blühflächen in der Altstadt zu sorgen.“, so der Firmenchef. Die Kreationen von „Naturmetall – by Max Blank“ sind in der großflächigen Ausstellung in Westheim zu besichtigen. Dieter Scheffler, der die floristische Ausstellung konzipiert hat, ist zufrieden: „Die Vielzahl an unterschiedlichen Gefäßen, Größen und Materialien der naturmetall-Palette ermöglicht es uns, Pflanzkonzepte zu präsentieren, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist.“

 



Geschäftsführer der Gartenschau Peter Schubert, Firmeninhaber von „Naturmetall“ Theresa und Thomas Blank, Gärtner Hans Graf, Seniorchef Max Blank, Floristtechniker Dieter Scheffler und Beatrix Getze vom Marketing der Gartenschau.

14.05.2019 - Zahlreiche Mitwirkende machen letzte Baustellenführung vor der Gartenschau

Bei zwei Baustellenführungen kurz vor der Eröffnung der Gartenschau sind mehr als 90 Mitwirkende noch ein letztes Mal über das Gelände geführt worden um verbliebene Fragen zu klären.

108 Tage lang wird auf der Gartenschau der Heimatschätze einiges los sein. Vor allem an den Wochenenden sind rund 10.000 Freiwillige aus 280 Vereinen eingebunden um die verschiedenen Bühnen zu unterschiedlichen Themen zu bespielen. 191 Auftritte finden während der Gartenschau alleine auf der Sparkassenbühne im Wörnitzpark statt. Damit auch jeder, der auf der Gartenschau für ein ausgefallenes Kulturprogramm sorgt über die wichtigsten Dinge und Orte Bescheid weiß, hat Sandra Kleemann, Leiterin des Veranstaltungs- und Kulturprogramms der Gartenschau, die Beteiligten noch einmal zur Baustellenführung eingeladen.

Neben den unterschiedlichen Bühnen in den Parkteilen wurde auch der Rest des Geländes von den Vertretern der Vereine begangen und begutachtet. Am wichtigsten waren jedoch natürlich die Auftrittsorte mit ihren Eigenheiten. Grundlegende Fragen zur Anlieferung der Instrumente, Überdachung und Bestuhlung konnten an den beiden Terminen noch geklärt werden. Das ist auch wichtig, denn an einigen Tagen wird das Gelände deutlich mehr bespielt als an anderen. Besonders das Chorfest am 2. Juni, bei welchem über 80 Chöre auf dem Gelände musizieren werden, oder beim Bläsertag am 14. Juli – es werden 600 Bläser auf der Gartenschau die Besucher unterhalten – wäre es von Vorteil, wenn viele der Beteiligten bereits wissen, wo sich beispielsweise ihre Bühne befindet. Das Team der Gartenschau wird dennoch jeden Tag vor Ort sein, um im Notfall mit Rat zur Seite zu stehen oder beim Verladen der Instrumente zu helfen. Team und Beteiligte freuen sich schon jetzt auf die vielen abwechslungsreichen Auftritte und hoffen den Besuchern eine tolle Zeit auf der Gartenschau bieten zu können.

08.05.2019: Endspurt der Vorbereitungen – Politiker, Presse und Sponsoren begingen Gelände vorab

Über 40 Vertreter der Politik, der regionalen Medien sowie der Sponsoren besuchten am Freitag, 3. Mai 2019, das Gelände der Gartenschau zu einem exklusiven Rundgang. Drei Wochen vor der Eröffnung machten sie sich selbst ein Bild von der Gestaltung des Wörnitz- und Klingenweiherparks und zeigten sich sehr beeindruckt.

Dem Rundgang voraus ging eine Pressekonferenz. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, der Vorsitzende der bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert, der Erste Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen Stefan Ultsch sowie Landschaftsarchitekt Maik Böhmer vom Büro Planorama in Berlin informierten ausführlich über die Gartenschau und ihre Hintergründe.

Hochwasserschutz in „schön“ im Wörnitzpark

Bei dem Rundgang durch den ersten Parkteil im Süden Wassertrüdingens, den Wörnitzpark, konnten die Gäste bereits einen Blick in die Themengärten werfen, in denen die Arbeiten derzeit noch in vollem Gange sind. Besonders beeindruckte der landschaftlich sehr ansprechend umgesetzte Hochwasserschutz, der sich harmonisch in den Park einfügt: In Wassertrüdingen schützt nun ein begrünter Damm mit Liegewiesen und Wasserspielplatz die Stadt vor der Naturgewalt. Der Hochwasserschutz war eine der beiden städtebaulichen Aufgaben, die mit der Parkgestaltung im Rahmen der Gartenschau gelöst werden. Zudem konnte im Zuge der nötigen Wörnitzverlegung auch etwas für die heimischen Fische getan werden. Eine Fischtreppe wurde eingebaut, die es den Tieren nun ermöglicht, stromaufwärts zu gelangen. Auch der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber betonte die Wichtigkeit der Baumaßnahmen, die im Zuge der Gartenschau durchgeführt werden: „Gartenschauen bringen Klima- und Artenschutz in die Stadt. Sie geben wichtige Impulse für eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung und verbessern die Lebensqualität für die Menschen.“

Im Wörnitzpark steht auch der Regionalpavillon, welcher als neues „Tor zur Stadt“, aber auch als Aussichtsplattform dient, von der aus der Blick weit in die Umgebung schweifen kann. Während der Gartenschau präsentieren sich dort die drei die Gartenschau umgebenden Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig ist stolz auf das, was hier vollbracht wurde: „Diese Gartenschau wird Wassertrüdingen und die Hesselbergregion stärken. 1500 Ehrenamtliche engagieren sich allein bei der Umsetzung des Beitrags der Landkreise. Die Gartenschau der Heimatschätze ist damit eine Gartenschau in, für und durch die Region.“

Ehemalige Deponie wird Aussichtspunkt im Klingenweiherpark

Nach einer Kutschfahrt durch die Innenstadt zum Klingenweiherpark begingen die Gäste den goldglänzenden Weihersteig von der Seerose im Klingenweiherpark bis zur Aussichtsplattform Bergrose auf der ehemaligen Deponie.

Landschaftsarchitekt Maik Böhmer, der mit seinem Planungsbüro Planorama Landschaftsarchitektur das Konzept der Gartenschau entwickelt und die Parks geplant hat, erläuterte die Idee hinter dem Weihersteig und der Aussichtsplattform Bergrose: „Wir wollen nicht kaschieren, was der Mensch hier jahrelang getan hat, aber wir wollen es in eine schönere Form gießen.“ Der Abschluss der Deponie ist das zweite städtebauliche Projekt, das im Zuge der Gartenschau verwirklicht werden konnte: Wo vor einiger Zeit noch Bauschutt gelagert wurde, führt nun der goldfarbene Weihersteig in Serpentinen nach oben. Der Hügel ist mit Kalksteinschroppen aus einem regionalen Steinbruch abgedeckt, auf dem Rosen gepflanzt sind. Damit steht dieser nördliche Teil des Parks mit seinem kargen Erscheinungsbild in bewusstem Gegensatz zum südlichen Teil, in dem die Natur nahezu ungezähmt und wenig beeinflusst erscheint.

Dies ist in den Augen von Roland Albert, Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, auch ein wichtiger Aspekt von Gartenschauen: „Wir erhalten und bringen Natur in die Stadt – in ganz vielfältiger Art und Weise.“ Von der Aussichtsplattform Bergrose bietet sich nun ein einmaliger Blick auf den Hesselberg und die umgebenden Landkreise. „Diese Umgestaltung der Deponie und den wunderbaren Ausblick hätten wir ohne die Gartenschau nicht bekommen“, freut sich Bürgermeister Stefan Ultsch. „Diese Gartenschau hat mich von Anfang der Planungen an in ihren Bann gezogen. Ich freue mich sehr über die positiven Auswirkungen, die sie jetzt schon für unsere Stadt hat und auch in Zukunft haben wird.“

In wenigen Wochen, ab dem 24. Mai, können die Besucherinnen und Besucher die Gartenschau die beiden Parkteile in vollen Zügen genießen und sich selbst ein Bild von den schönen Veränderungen in Wassertrüdingen machen.

06.05.2019: Aufblühen für die Gartenschau - Pflanzaktion „Trüding blüht“ in der Wassertrüdinger Altstadt

Eine Pflanzaktion zweier ortsansässiger Floristinnen in Zusammenarbeit mit der Firma Ökohum und Sackgsund sowie der Unterstützung durch die Altstadtfreunde sorgte für Begeisterung und einen Ansturm auf Pflanzsäcke am Wassertrüdinger Marktplatz.

Am vergangenen Freitag sorgten die Floristinnen Ingrid Bauer und Susanne Wagner für viele fröhliche Gesichter in Wassertrüdingen. Die Inhaberinnen der Gärtnereien „Blattwerk Bauer“ und „Wagners – Blatt und Blüte“ stellten kostenfrei ihre Arbeitszeit auf dem Marktplatz zur Verfügung, um Wassertrüdingen zum Blühen zu bringen. Sie bepflanzten für die Anwohner der Altstadt Blumensäcke und -Kästen. Die Interessenten konnten sich dabei über die Hälfte des eigentlichen Preises sparen, auch dank der Unterstützung der Altstadtfreunde, die die andere Hälfte übernahmen. Auch die Firma Ökohum unterstützte die Aktion und stellte die Pflanzerde kostenlos zur Verfügung, die vor Ort von Hans Martin Schmidt ebenfalls ehrenamtlich ausgegeben wurde. Ein Angebot, das sich viele Wassertrüdinger nicht entgehen lassen wollten. Knapp 130 bepflanzte Blumensäcke und rund 30 Blumenkästen wurden über den Tag im Rahmen des Wochenmarkts auf dem Marktplatz verkauft.

Die Aktion soll vor allem die Altstadt und den Weg zwischen den beiden Parkteilen zum Blühen bringen. Zur Freude aller Beteiligten wurde die Initiative mit großer Euphorie angenommen und die Resonanz war sehr positiv. Es konnten deutlich mehr Pflanzsäcke verkauft werden als erwartet – es war somit ein blumiger und voller Erfolg, die merken lässt, dass die Vorfreude auf die Gartenschau drei Wochen vor Eröffnung groß ist!

29.04.2019: Neugierige dringen in Gelände der Gartenschau ein – Security-Firma soll für Ordnung sorgen

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und immer mehr Anwohner können es kaum erwarten bis die Gartenschau beginnt. Immer häufiger werden Bauzäune niedergerissen oder überwunden um auf das Gelände zu gelangen. Das stellt ein Sicherheitsrisiko vor allem für die Neugierigen dar.

Immer noch laufen die Arbeiten auf den Baustellen der Gartenschau in Wassertrüdingen auf Hochtouren. An vielen Ecken wird gebaut und gefräst, Kanten geglättet und Löcher gefüllt. Die beiden Gelände, eigentlich gut abgesperrt durch Bauzäune, werden leider jetzt schon, besonders an den Wochenenden, als Ausflugsziel genutzt. Teilweise werden sogar die Zäune mit Gewalt niedergerissen, um auf die Baustellen zu gelangen. Bürgermeister Ultsch appelliert daher an alle, die ihre Neugier nicht bis zum 24. Mai zügeln können: „Baustellen sind immer ein Sicherheitsrisiko. Niemand möchte, dass jemand in einem der Parks vor der Gartenschau zu Schaden kommt. Die Anwohner sollten deshalb die Baustelle nicht betreten und können den Fortschritt bis zur Eröffnung nur durch den Zaun beobachten.“ Ein Security-Dienst, der ab Mai seinen Dienst beginnt, soll bald dafür sorgen, dass sich niemand bei einem Spaziergang über das abgesperrte Gartenschaugelände in Gefahr bringt.

Bedauerlicherweise kam es am temporären Übergang über die Wörnitz bereits zu einem Zwischenfall. Trotz der erfolgten Absperrmaßnahmen, der durch Hochwasser beschädigten Passage, Warnschilder und der augenscheinlichen Gefahr, die der überschwemmte Übergang darstellte, überquerte ein Mann diesen. Hierbei wurde er verletzt und hat eine Schadensersatzklage angekündigt.

12.04.19: Veranstaltungsprogramm nun in Verteilung und Online

Das Print-Veranstaltungsprogramm wird ab heute in die vielen Haushalte der Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg Gunzenhausen verteilt. Auch online kann man nun auf dieses Programm zugreifen. Hier können Sie durch das Heft blättern, sich über die verschiedenen Ausstellungsbeiträge und Veranstaltungen informieren.

11.04.2019: 700 Ehrenamtliche für die Gartenschau – Der Beitrag der Obst- und Gartenbauvereine der Region

Die Obst- und Gartenbauvereine planten Jahre an ihrem Beitrag zur Gartenschau in Wassertrüdingen. Die groben Bauarbeiten für den Garten in der Streuobstwiese sind nun abgeschlossen. Die Beteiligten haben ihr Konzept nun dem Bürgermeister in einem Gespräch erläutert.

Schon vor zwei Jahren, als die ersten Planungen der Gartenschau in die Tat umgesetzt wurden, haben sich die Obst- und Gartenbauvereine der ganzen Region zusammengetan, um ihren Beitrag zu gestalten. Der passende Ort war schnell gefunden: Die Streuobstwiese im Klingenweiherpark. „So schöne gewachsene Strukturen gab es selten auf den Gartenschauen - das mussten wir nutzen!“ erklärt Hans Rummel, Kreisvorsitzender des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege, dem Bürgermeister Stefan Ultsch. Die Streuobstwiese wird während der Gartenschau nicht nur dem Wassertrüdinger Obst- und Gartenbauverein einen Platz bieten, sondern den vielen Vereinen aus den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen. „Auch so kann man die Gartenschau nicht nur zur Wassertrüdinger Gartenschau machen, sondern zur Gartenschau der ganzen Region“, schließt Bürgermeister Stefan Ultsch begeistert daraus.

„Gemeinsam sind wir stärker“, findet auch Gerhard Durst, der 1. Vorsitzende des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege in Mittelfranken. Er hat diese, anfangs doch schwierige, Unternehmung von Beginn an begleitet und unterstützt. Herausforderung war dabei nicht nur die einzelnen Vereine und Landkreise, sondern auch die verschiedenen Meinungen zu einen. Diverse Wochenschwerpunkte wurden in Folge dessen erarbeitet. Beispielsweise Kräuter, Walnüsse, Obstsorten oder Zwiebeln, aber auch die Vielfalt der Rosen oder die Schätze der mittelfränkischen Dörfer werden rund um die Streuobstwiese und den beiden Pavillons zum Thema gemacht. Über 700 Ehrenamtliche wurden aktiviert, damit man den Besuchern nicht nur an den Wochenenden, sondern über die kompletten 108 Tage Gartenschau etwas bieten kann. Eine Zahl die besonders den Bürgermeister begeistert: „Alle tun sich zusammen um bei der Gartenschau nicht nur etwas für die Stadt, sondern 2 auch für die Region zu tun.“ Der Kreisverband Ansbach wird somit fast 70 Tage vor Ort sein, die Kollegen aus Weißenburg-Gunzenhausen übernehmen circa 35 Tage. Nach der Gartenschau wird sich der ortsansässige Verein weiterhin um die Streuobstwiese kümmern und plant bereits schon die Fläche für weitere Events oder Kurse zu nutzen.

Auch das Motto „Gesundes und Schönes“ des Beitrags der Obst- und Gartenbauvereine spiegelt das Engagement der Vereine wider. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium, deren Beitrag unter dem Motto „Grüne Vielfalt säen – eigenes Glück ernten“ steht, der Forstverwaltung mit dem Beitrag „Schätze des Waldes“ und den „Ackerschätzen – aus Liebe zur Heimat“ wurde eine umfangreiche Broschüre erarbeitet. Diese soll unter dem Namen „Kostbares aus Garten, Feld und Wald“ die Verbindung zwischen den verschiedenen Beiträgen im Klingenweiherpark herstellen und umfassend über die Themen und Angebote informieren. Mehrere 10.000 Broschüren werden verteilt – unter anderem auch an jeden Vorsitzenden der einzelnen Obst- und Gartenbauvereine. Bürgermeister Stefan Ultsch ist sich sicher: „Die vielen unterschiedlichen Beiträge und Themen im Klingenweiherpark bieten sicher nicht nur in Vereinen aktiven Gartenfreunden viel Information – sondern auch Inspiration für den heimischen Garten oder Balkon.“

04.04.2019: Gartenschauen-Radweg von Wassertrüdingen übers Remstal bis nach Heilbronn


Auf rund 240 Kilometern Radstrecke können Aktive und Gartenschau-Liebhaber von April bis Oktober 2019 drei innovative Gartenschauen in drei ganz unterschiedlichen Regionen erleben. Durch den Gartenschauen-Radweg werden die Bundesgartenschau Heilbronn mit Garten- und Stadtausstellung, die auf 16 Orte ausgedehnte Remstal Gartenschau und die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen miteinander verbunden.

Beim Pressetermin in Urbach haben die vier Geschäftsführer sowie Bürgermeisterin Martina Fehrlen ein Schild auf der Gemarkung des Remstal-Radweges aufgehängt. „Für uns alle ist das heute ein ganz besonderer Tag“, sagte Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH. „Wir Remstaler leben seit vielen Jahren interkommunale Zusammenarbeit vor. Umso schöner, dass wir jetzt sogar über die Region hinaus miteinander kooperieren“, so Englert weiter. Auf den Schildern, die die Radfahrer zu den drei Gartenschauen führen sollen, sind gut erkennbar die Logos der Gartenschauen abgebildet.

Startpunkt des neu beschilderten Gartenschauen-Radwegs ist das bayerische Wassertrüdin-gen. Von dort geht‘s über den Wörnitz-Radweg weiter ins mittelfränkische Dinkelsbühl. Hier öffnet sich die Romantische Straße, über welche die Radler nach Mönchsroth gelangen. Weiter geht es über den Limes-Radweg nach Aalen. Rund 100 Kilometer führen dann über den Remstal-Radweg nach Remseck am Neckar. Die letzte Etappe bringt Sie über den Neckartal-Radweg direkt zur Bundesgartenschau nach Heilbronn. Bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau am 17. April wird der Gartenschauen-Radweg durchgehend beschildert sein. Im Remstal wird es aufgrund einiger Baustellen bis zum Start der Remstal Gartenschau noch zu einigen Umleitungen kommen. „Der Gartenschauen-Radweg ist ein weiteres wichtiges Angebot für Aktive und Naturliebhaber. Außerdem bekommen die Menschen auf engstem Raum spannende und faszinierende Einblicke in gleich drei innovative Projekte zum Thema Städte- und Landschaftsplanung zu sehen“, betonte Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA Heilbronn.

Die Idee, die drei Gartenschauen miteinander zu verbinden, wuchs bereits im Jahr 2016 heran. Bei einer gemeinsamen Radtour unter dem Motto „Gemeinsam antreten“ machte sich eine Delegation aus Geschäftsführern, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern auf den Weg von Wassertrüdingen übers Remstal bis nach Heilbronn. „Die schöne Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten, Ausblicken und Rastmöglichkeiten hat uns auf Anhieb überzeugt. Radfahrer und Gartenschau-Fans können sich auf einen unvergesslichen Ausflug freuen“, so Robert Sitz-mann, Geschäftsführer Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Die Zusammenarbeit der drei Gartenschauen reicht über das Projekt Gartenschauen-Radweg hinaus. So erhalten Besitzer der RemstalCard (Dauer- und Vorteilskarte der Remstal Gartenschau) kostenlosen Eintritt in die Gartenschau Wassertrüdingen sowie einen 6 Euro Rabatt auf die Tageskarte der BUGA Heilbronn. Die Tageskarten mit diesem Sonderrabatt können ausschließlich in sieben Gartenschau-Kommunen im Remstal erworben werden. Dauerkartenbesitzer der BUGA Heilbronn und Dauerkartenbesitzer der Gartenschau Wassertrüdingen können einmal kostenlos in die Erlebnisgärten in Schorndorf und Schwäbisch Gmünd gehen. Dauerkartenbesitzer der Gartenschau Wassertrüdingen erhalten auf eine Tageskarte der Bundesgartenschau Heilbronn 3 Euro Rabatt. Die Tickets mit diesem Sonderrabatt können ausschließlich an den Kassen der Gartenschau Wassertrüdingen erworben werden. Umgekehrt erhalten BUGA-Dauerkartenbesitzer die Tageseintrittskarte in Wassertrüdingen 3 Euro günstiger.

28.03.2019: Politischer Besuch in Wassertrüdingen: Über Ökologie und Natur in der Stadt - für die Stadt

Christian Zwanziger, ein Abgeordneter der Grünen des bayerischen Landtags hat gestern die Gartenschau in Wassertrüdingen besucht und sich unter anderem über das Konzept und die ökologischen Aspekte der Gartenschau informieren lassen. Ein Thema das nicht nur die Politik in den heutigen Zeiten bewegt.

Christian Zwanziger ist Sprecher für Landesentwicklung und Tourismus der Grünen Landtagsfraktion und war sehr interessiert an der Gartenschau der Heimatschätze in Mittelfranken. Der aus Erlangen stammende Abgeordnete ist seit 2018 im bayerischen Landtag vertreten und hat sich nun persönlich ein Bild von dem Konzept und den Parkflächen in Wassertrüdingen gemacht. Bei einem Termin mit den Geschäftsführern, sowie dem Bürgermeister wurde zunächst über die Chancen die eine Gartenschau der mittelfränkischen Stadt bietet, gesprochen. Bürgermeister Stefan Ultsch sieht aber nicht nur eine große Möglichkeit für den kleinen Ort, sondern für die gesamte Region. „Mit der Gartenschau soll die Stadt wieder belebt werden, dafür muss man allerdings auch die Metropolregion Nürnberg mit ins Boot holen.“ Das gelang schon jetzt im vornherein durch die Möglichkeit mit der Bahn an Wochenenden und Feiertagen von Nürnberg zur Gartenschau zu gelangen.

Doch die Gartenschau soll nicht nur den Tourismus in Wassertrüdingen wieder ankurbeln. „Zwei Großprojekte wurden mit der Planung verbunden: Der nötige neue Hochwasserschutz im Süden Wassertrüdingens und der Umbau, beziehungsweise Abschluss einer Bauschuttdeponie im Norden.“, so Peter Schubert, einer der Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen GmbH. Beide Projekte dienen vor allem einer ökologisch und umweltgerechten Stadtentwicklung. Im Wörnitzpark wurde der Fluss zurück in sein altes Flussbett verlegt, ein Damm aufgeschüttet und eine Halbinsel geschaffen, welche vor dem Hochwasser schützen werden. „So schützt nun die Natur die Stadt vor dem Wasser – also vor der Natur selbst“, erklärt Peter Schubert. Im Zuge dieser Flussverlegung wurden 25.000 Flussmuscheln geborgen – darunter auch die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel – und in einen unbeeinträchtigten 2 Bereich der Wörnitz umgesiedelt. Des Weiteren wurde im Zuge der Wörnitzverlegung durch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach auch eine Fischtreppe realisiert, um den Fischen auch den Weg gegen den Strom wieder zu ermöglichen.

Auch im Klingenweiherpark wurde viel für die Natur getan. Die ehemalige Bauschutt-Deponie wurde fachgerecht und in Übereinstimmung mit der Deponieverordnung abgeschlossen. Durch die Gartenschau konnte das vorhandene Biotop, das etwas südlich der Deponie liegt, vor der Zuschüttung zu schützen und zu Bewahren. „Wir bauen diese Parks nicht nur für die 108 Tage dieses Jahr. Wir sichern mit unserer Gartenschau diese Park- und Grünflächen für 30 Jahre vor Bebauung oder Zerstörung.“, erklärt Robert Sitzmann, ebenfalls Geschäftsführer bei der Natur in Wassertrüdingen, und hauptsächlich für den baulichen Teil der Gartenschau zuständig. Natürlich gibt es auch im Klingenweiherpark Tierarten die es dabei zu schützen galt, Zauneidechsen wurden während des Umbaus der Deponie auf ein anliegendes Ersatzhabitat umgesiedelt und können nun wieder zurück auf die ehemalige Deponie wandern. Auch die Auflagen aufgrund des Laubfroschvorkommens wurden konsequent umgesetzt. Zum Schutz der Insekten hat die Gartenschau den Totholzbestand ganz bewusst in den naturnahen Gehölzflächen belassen.

Christian Zwanziger interessierte sich nicht nur für den Schutz der heimischen Fauna, sondern auch für Maßnahmen im Bereich der Vegetation. Die Geschäftsführer der Gartenschau konnte berichten, dass sowohl im Wörnitzpark, wie auch im Klingenweiherpark naturnahe Wiesenflächen mit gebietseigenem Saatgut angelegt wurden. Auch bei den Gehölzen und Wildrosen wurde darauf geachtet, dass sie als Bienennährgehölze geeignet sind. Für den Politiker ebenfalls interessant, ist die Zeit nach der Gartenschau. Wie werden die Parkflächen gepflegt, wenn diese gemäß den Förderrichtlinien 30 Jahre lang für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen? „Natürlich müssen wir an dieser Stelle noch Personal für die Pflege der Parks aufstocken, aber das ist selbstverständlich und wird natürlich passieren. “, entgegnet Bürgermeister Ultsch. Er sieht in der Gartenschau nicht nur ein großes Event, sondern auch die Möglichkeit naturnahe Flächen in der Stadt zu schaffen und dauerhaft zu erhalten.

26.03.19: Termine stehen fest - Gartenschauführung vor Eröffnung für Dauerkartenbesitzer

Am 24. Mai 2019 öffnet die Bayerische Gartenschau in Wassertrüdingen ihre Pforten. Seit Mitte März werden rund 60 interessierte Gartenschau-Liebhaber als Gartenschau-Gästeführer ausgebildet. An insgesamt vier Abenden erfahren die Teilnehmer alle Informationen rund um Stadt, Gartenschau-Geschichte und die beiden Parkanlagen Wörnitzpark und Klingenweiherpark. An Dienstagen, Samstagen, Sonn- und Feiertagen haben dann die Besucher jeweils zu festen Zeiten die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Eine Führung dauert zwei Stunden und beinhaltet immer einen Parkteil sowie einen kleinen Stadt- bzw. Friedhofsrundgang – abhängig von der Geländeauswahl. Neben den öffentlichen Führungen bietet der Touristikservice auch Führungen für Gruppen an. Bereits über 100 Führungen konnten zum jetzigen Stand bestätigt werden. Für Dauerkartenbesitzer gibt es am Sonntag, den 28. April 2019 die Möglichkeit an einer exklusiven Gartenschauführung vor Eröffnung der Gartenschau teilzunehmen. Die Führungen werden um 10:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr angeboten sowie am 29. April 2019 um 16 Uhr. Mit der Führung einher geht die praktische Prüfung der Gartenschau-Gästeführer. Eine Anmeldung beim Touristikservice (touristikservice@stadt-wassertruedingen.de oder telefonisch unter: 09832/6822-45) ist erforderlich. Bei Anmeldung wird Ihnen dann der Treffpunkt mitgeteilt. Die Dauerkarte und der dazugehörige Coupon aus dem „Schatzkisten-Flyer“ muss bei der Führung vorgezeigt bzw. abgegeben werden.

19.03.2019: Viel los im Wörnitzpark – Themengärtner beginnen zu Bauen

Nachdem der Schnee sich nun vorerst völlig aus Mittelfranken verzogen hat, geht es auf der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen richtig los. Die Themengärtner beginnen im Wörnitzpark nun mit ihrer Gestaltung und ein Modulhaus hat seinen Platz gefunden.

Gerade mal 70 Tage trennen uns noch von der Gartenschau in Wassertrüdingen. Es wird also Zeit, dass sich was tut in den Parkflächen. Im Klingenweiherpark wird daher fleißig am Weihersteig gearbeitet und die Bergrose fertig gestellt. Im Wörnitzpark, wo die erhöhten Beete und Gärten bereits seit einer Weile auf ihre Bepflanzung warten, beginnen nun die Themengärtner mit ihrer Arbeit. Im N-ERGIE Garten wird bereits gehämmert und gesägt, um bis zur Eröffnung einen tollen Garten mit Holz-Pavillon zeigen zu können. Während der 108 Tage Gartenschau kann man sich dann über regional erzeugte Energien, moderne Energielösungen und Energieeffizienz informieren. Die Mitarbeiter der N-ERGIE bieten zudem kostenlose Vorträge an, in welchen jene Themen noch einmal genauer veranschaulicht werden.

Der Garten- und Landschaftsbau Grygar aus Hainsfarth ist ebenfalls schon mit dem Bau seines Gartens beschäftigt. Dieser Themengarten wird ab dem 24. Mai unter dem Motto „Urlaubsfeeling zu Hause“ stehen und zur Entspannung und Erholung einladen. Momentan wird bereits am Wasserbassin gearbeitet, welches zusammen mit Stauden, Farnen und Schirmplatanen ein mediterranes Flair versprühen wird.

Direkt gegenüber vom N-ERGIE-Garten hat am Dienstag ein Modulhaus der Zimmerei Stark aus Auhausen Platz gefunden. Es wurde per Tieflader angeliefert und innerhalb von 2 Stunden mit einem Kran spektakulär an seinen Platz gehoben. Das Mini- und Modulhaus „GrünSchnabel“ misst gerade mal zwölf auf fünf Meter, hat eine Wohnfläche von knapp über 60 Quadratmeter und könnte beliebig erweitert oder versetzt werden. Die Besucher der Gartenschau können sich im Modulhaus rund um das Thema Holz und Nachhaltigkeit beim Bauen informieren. Zudem kann man sich den Trend des minimalistischen Wohnens hautnah im „GrünSchnabel“ zu Gemüte führen.

Bis jedoch die Besucher kommen können, arbeiten alle Handwerker und Gärtner fleißig an ihren Werken. Vieles muss noch bepflanzt werden, das Modulhaus wird noch eine Terrasse bekommen und die Hecken müssen noch sprießen – dann allerdings ist alles bereit für die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen.

12.03.2019: BayernBahn Infra GmbH sorgt für Zugverkehr zur Gartenschau

Auch vom Süden her können sich potentielle Gartenschaubesucher nun über eine Verbindung mit der Bahn freuen. Die BayernBahn Infra GmbH, welcher die Strecke Nördlingen – Gunzenhausen gehört, investiert nicht nur fleißig in die Instandsetzung der Gleise und Bahnhöfe, sondern bietet während der Gartenschau auch an Sonntagen mehrere Fahrten nach Wassertrüdingen an.

Die BayernBahn Infra GmbH sorgt mit sonntäglichen Zügen zur Zeit der Gartenschau für eine zusätzliche bequeme Verbindung nach Wassertrüdingen von Süden her. Die Züge fahren vom 26. Mai bis zum 8. September jeden Sonntag von Nördlingen bis Wassertrüdingen und zurück. Der „Seenland- Expreß“ startet jeweils um 9.35, 11.35, 14.35 und 16:35 Uhr in Nördlingen und ist nach 40 Minuten am Bahnhof in Wassertrüdingen. Zurück kommt man in Richtung Süden von Wassertrüdingen aus um 10.30, 12.30, 15.30 und 17.30 Uhr. So können auch Besucher von weit her einen zusätzlichen Umstieg in Nürnberg oder Gunzenhausen, zumindest an Sonntagen, vermeiden. Die Züge halten zudem nicht nur in Wassertrüdingen, sondern auch in Dürrenzimmern, Oettingen und Auhausen.

Doch die BayernBahn Infra GmbH kümmert sich nicht nur um fahrende Züge auf ihrer Strecke, sondern auch um die Erneuerung von Bahnübergängen und die Sanierung der Bahnsteige. Wassertrüdingen erhält im Zuge dieser Arbeiten eine neue Bahnsteigkannte mit 55 Zentimetern Höhe, welche einen barrierefreien Zustieg in die Eisenbahnen ermöglichen soll. Gleichzeitig soll die Bahnsteigbeleuchtung wieder aktiviert und der Bahnsteig zeitgemäß samt Blindenleitstreifen befestigt werden. Ob die Bahnstrecke nach Nördlingen auch nach der Gartenschau für den regelmäßigen Personenverkehr wieder genutzt werden wird, bleibt abzuwarten. Die Besucher der Gartenschau können sich allerdings schon mal im Rahmen der Gartenschau auf Fahrten mit historischen Bahnen - oder sogar einer Dampflok von Nördlingen aus oder nach Nördlingen zurück - freuen.

07.03.2019: Das blühende Band - Floristische und gärtnerische Beiträge

Mit Dieter Scheffler hat die Gartenschau der Heimatschätze einen erfahrenen Mann engagiert, wenn es um die Konzeption floristischer und gärtnerischer Beiträge geht: Der Florist und Floristtechniker ist seit 30 Jahren für Gartenschauen tätig und hat für die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ein dezentrales Konzept mit verschiedenen floristischen und gärtnerischen Beiträgen entwickelt, die sich im Wörnitzpark und auf dem die beiden Parks verbindenden Weg durch die Innenstadt finden, den Dieter Scheffler mit seinen Installationen und Beiträgen abwechslungsreich und spannend gestaltet.

Im Wörnitzpark finden Besucherinnen und Besucher entlang der Wörnitz sechs ungewöhnliche und phantasievolle Balkongärten, die von Gärtnereien und Floristen aus der Umgebung gestaltet werden. Vor dem reizvollen Hintergrund des Flusses und der das Gelände umgebenden Auenlandschaft präsentieren sich wie „echte“ Balkone und haben mit 3,5 auf 2 Metern auch die typischen Maße.

Den Weg vom Wörnitzpark zum Klingenweiherpark durch die Innenstadt führt entlang eines Bands, das mit verschiedenen floristischen und gärtnerischen Beiträgen aufwartet: Drei so genannte Naschinseln locken mit essbaren Blüten, Beeren, Zwergobst und Kräutern. Mit ihren Sitzgelegenheiten laden sie zum Verweilen ein und versüßen so den Weg von einem Park zum anderen. Gleichsam als Leitsystem auf dem Weg von einem Park zum anderen fungieren mehrere XXXL-Töpfe mit floralen und gärtnerischen Gestecken fungieren auf dem Weg durch die Innenstadt gleichsam als Leitsystem von einem Park zum anderen. Die Gefäße mit rund 1,20 Metern Höhe und einem Durchmesser von rund einem Meter oben sind farbenfroh bepflanzt.

Die Ausstellung mit floristischen Installationen – Herzstück einer jeden Gartenschau – findet auf der Gartenschau der Heimatschätze auf zwei Flächen statt:

„Indoor“ präsentieren in einem ehemaligen Schreibwarengeschäft in der Innenstadt auf kleinen, aber feinen 240 qm Gärtnereien und Floristen aus der Umgebung ihre kreativen Beiträge. Das Motto wechselt hier alle 14 Tage:

24.05. – 06.06.2019 Frühlingspotpourri
07.06. – 20.06.2019 Rosenschau
21.06. – 04.07.2019 Nelken, Asparagus & Co.
05.07. – 18.07.2019 Topfgärten
19.07. – 01.08.2019 Farbenrausch mit Sommerblumen
02.08. – 08.08.2019 Sträuße in Hülle und Fülle
09.08. – 15.08.2019 Tischdekorationen
16.08. – 29.08.2019 Exoten, Orchideen, Bromelien, Heliconia usw.
30.08. – 08.09.2019 Tomaten, Chili und andere Früchtchen

Die „Indoor“-Ausstellung ergänzt genau gegenüber eine 600 qm große Außenfläche auf dem Platz zur Sonne in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Hotels zur Sonne. Diese wird auf genauso kreative Weise floristisch und gärtnerisch bespielt: Drei innen wie außen ungewöhnlich gestaltete Container dienen als temporäre Ausstellungsorte. Ein schönes Sortiment an großen Kübelpflanzen, bunte Sonnenschirme und gemütliche Sitzplätze laden zum Verweilen im Freien ein.

Verschiedene Aktionswochenenden bieten den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, hier die jeweils im Mittelpunkt stehenden Pflanzen zu kaufen:

15./16.06.2019 Rosenmarkt
06./07.07.2019 Baumschultage
27./28.07.2019 Stauden und Kräuter
31.08./01.09.2019 Tomaten, Chili und andere Früchtchen

Neben den hier beschriebenen von der Gartenschau in Zusammenarbeit mit Dieter Scheffler konzipierten Beiträgen gibt es auf dem Gartenschaugelände selbstverständlich zahlreiche weitere gärtnerische Attraktionen wie Gartendetails, Sommerblumen, Mustergräber oder Stauden und Rosen. Realisiert werden diese Beiträge zur Gartenschau von Unternehmen, Vereinen und Verbänden.

05.03.19: Interview mit dem Floristtechniker Dieter Scheffler

Sie ist eine der Hauptattraktionen einer jeden Gartenschau: die Blumenschau. 2019 in Wassertrüdingen heißt der Kopf hinter dieser vielbeachteten Ausstellung Dieter Scheffler. Der Floristtechniker hat reichlich Erfahrung mit der Gestaltung von Blumenschauen: 1979 hat er erstmals für die Bundesgartenschau in Bonn gearbeitet, viele weitere Aufträge für Gartenschauen folgten. Damit markiert das Projekt in Wassertrüdingen für Dieter Scheffler auch ein ganz persönliches Jubiläum: 2019 ist er 40 Jahre für Gartenschauen tätig. In Wassertrüdingen verwandelt Dieter Scheffler ein ehemaliges Schreibwarengeschäft in der Innenstadt in einen blühenden Raum voller Inspirationen für die Besucher und gestaltet auch verschiedene andere Orte auf dem Gartenschaugelände mit Ausstellungsbeiträgen.

Herr Scheffler, seit 40 Jahren widmen Sie einen Großteil Ihrer Zeit der Konzeption von Blumenschauen. Was reizt sie daran?

Dieter Scheffler: Die Beete auf einer Gartenschau werden gepflanzt, gehegt und gepflegt, die Pflanzen ändern sich dann jedoch nur noch in Größe und Zuwachs. Bei den Blumenschauen kann ich dagegen aus dem Vollen schöpfen: Die Ausstellungsbeiträge führen den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt der Natur vor Augen, interpretieren und inszenieren sie. Es geht aber bei der Konzeption nicht nur um einen roten Faden für die Beiträge, sondern es ist auch ein übergeordnetes Raumkonzept für die Ausstellung gefragt. Im Idealfall werden die gezeigten Blumen und Pflanzen mit dem umgebenden Raum zu einer Einheit und die Blumenschau damit zu einem Gesamtkunstwerk. All das ist für mich eine tolle planerische und künstlerische Herausforderung, die ich immer wieder gerne angehe.

In Wassertrüdingen finden Sie mit einem ehemaligen Schreibwarengeschäft einen eher kleinen, ungewöhnlichen Raum für eine Blumenschau vor. Hat Sie das vor Herausforderungen gestellt?

Dieter Scheffler: Nein, überhaupt nicht. Ob man wie in Wassertrüdingen 200 Quadratmeter zur Verfügung hat oder, wie es in einer anderen Gartenschau einmal der Fall war, einen Flugzeughangar mit mehreren tausend Quadratmetern, spielt keine Rolle. Ich muss hier wie dort den Raum in seiner Gesamtheit erfassen und mir ein passendes Konzept ausdenken, das die Einzelbeiträge bestmöglich wirken lässt und alles zu einer Einheit zusammenfasst. Das ist jedes Mal eine spannende Aufgabe und erfordert neue Ideen. Und je ungewöhnlicher der Raum ist, desto mehr Kreativität ist gefragt. In Wassertrüdingen haben wir aber nicht nur das Schreibwarengeschäft, sondern realisieren ein dezentrales Konzept: Weitere Orte für die Blumenschau sind der Platz zur Sonne direkt neben dem Hotel zur Sonne, wo wir im Wechsel und in Ergänzung die Ausstellungen präsentieren. Hier zeigen wir auch ein Sortiment an großen Kübelpflanzen und es entsteht eine Fläche für die Aktionstage, unter anderem für die Rosen- und Baumschultage. Entlang der Wege und auf den beiden Parkteilen entstehen florale Installationen. Im Wörnitzpark zeigen wir Balkongärten in ungewohnter, witziger Umsetzung.

Wie aufwändig ist es, eine Blumenschau zu organisieren?

Dieter Scheffler: Auf jeden Fall viel aufwändiger als man von außen sehen kann. Der Blumenschau voraus geht immer eine öffentliche Ausschreibung, gefolgt von einem zweistufigen Auswahlverfahren. Dafür musste ich mich, wie bei allen vorhergehenden Projekten auch, mit einem Konzept bewerben. Nach dem Zuschlag beginnt die Detailplanung und Umsetzung. Schwerpunkt ist dabei die Koordination der Floristen und Gärtner aus der Umgebung, die mit ihren Ausstellungsbeiträgen jeweils einen gewissen Zeitraum bestimmte Flächen bespielen. Diese Beiträge ändern sich: Alle 14 Tage haben wir ein anderes Motto – von Frühlingspotpourri über Sträuße bis zu Tomaten und Chili.

Wie läuft der Wechsel bzw. der Umbau von einem zum anderen Thema ab?

Dieter Scheffler: Das geschieht fließend und während der Öffnungszeiten der Blumenschau. Wir könnten die Blumenschau gar nicht für den Umbau schließen, denn die Gartenschau ist ja an jedem Tag geöffnet und die Leute wollen etwas sehen. Deshalb geschieht der Umbau nach und nach und vor den Augen des Publikums. So gibt es für die Besucherinnen und Besucher immer etwas zu entdecken, auch das gehört zum Konzept: Die Blumenschau ist ein Gesamtkunstwerk und bietet ein Feuerwerk von wechselnden Inspirationen.

Dieter Scheffler wurde 1956 in Engelskirchen im Rheinland geboren. In der elterlichen Gärtnerei absolvierte er eine Gärtnerlehre, schloss eine Ausbildung zum Floristen an und ließ sich an der staatlichen Fachschule für Blumenkunst in Weihenstephan zum Floristtechniker ausbilden. Von Anfang an verstand er den Beruf des Floristen als eine vor allem künstlerische Tätigkeit und beschäftigte sich daher auch intensiv mit Bildhauerei und Architektur. Nach Stationen in Bozen, Berlin und den Vereinigten Arabischen Emiraten machte er sich 1987 mit dem Planungsbüro „Zeitraum“ in München selbstständig. Hier betreut er zusammen mit seinen Mitarbeitern vor allem Großprojekte wie Gartenschauen, Messen und Großveranstaltungen und entwirft Innenraumgestaltungen.

Blumenschauen:
24.05. – 06.06.2019 Frühlingspotpourri
07.06. – 20.06.2019 Rosenschau
21.06. – 04.07.2019 Nelken, Asparagus & Co.
05.07. – 18.07.2019 Topfgärten
19.07. – 01.08.2019 Farbenrausch mit Sommerblumen
02.08. – 08.08.2019 Sträuße in Hülle und Fülle
09.08. – 15.08.2019 Tischdekorationen
16.08. – 29.08.2019 Exoten, Orchideen, Bromelien, Heliconia usw.
30.08. – 08.09.2019 Tomaten, Chili und andere Früchtchen

Aktionswochenenden mit Verkaufsschau:
15./16. 06.2019 Rosenmarkt 06./07. 07.2019
Baumschultage 27./28. 07.2019
Stauden und Kräuter 31.08./01.09.2019
Tomaten, Chili und andere Früchtchen

01.03.19: Der Regionalpavillon – Ein Gebäude für drei Landkreise und eine Region

Mit dem Einbau der Treppe in das „Gelenk“ der Gartenschau Wassertrüdingen, ein großer Aussichtspavillon im Wörnitzpark, ist ein großer Schritt in Richtung Fertigstellung des Gebäudes getan. Zur Gartenschau werden sich dort die drei Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries als eine Region präsentieren.

Begonnen haben die Planungen mit dem Landschaftsarchitekten Maik Böhmer. Dieser hat festgestellt, dass der Übergang von der Stadt in die Natur viel zu konturlos scheint. Wo die Stadt aufhört und die Landschaft beginnt, war nicht erkennbar. Das alte Lagerhaus, das sich an ebenjenem Standort des jetzigen Pavillons befand, war mehr ein Fremdkörper als eine Bereicherung für das Stadtbild. Ein Bürgerentscheid sorgte schließlich für den Abriss des Lagerhauses aus der Nachkriegszeit. Der Weg war frei für einen neuen „Eingang“ in die Stadt. Inspiriert von der Vergangenheit Wassertrüdingens – hier gab es früher auch ein Stadttor in südlicher Richtung – wurde ein Gebäude vom Berliner Büro Hütten & Paläste Architekten entworfen, das den Torcharakter und die für Franken prägenden Scheunenbauten wiederspiegeln sollte.

Das markante Gebäude, mit einer Grundfläche von rund 100 Quadratmetern, das nun am Ufer der Wörnitz - das Gelenk zwischen Stadt zur Landschaft bildet, bleibt den Bürgern auch langfristig erhalten. In den 108 Tagen Gartenschau teilen sich die Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries die ebenerdige Etage des Pavillons für die Vorstellung der gesamten Region. „Drei, die Landkreise verbindende Themen wurden gefunden, die das Programm bestimmen werden: Kunst und Kultur, Natur und Freizeit sowie Kulinarische Genüsse.“ erklärt Stefanie Regel, vom Regionalmanagement Ansbach. „Die Menschen der Region präsentieren sich dort für die Besucher in ihren Vereinen oder Gruppen mit ihren Traditionen. Das begeistert hoffentlich nicht nur Einheimische, sondern auch die zahlreichen Besucher.“, hofft Peter Schubert, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen GmbH.

Auf den oberen Etagen erwartet die Gartenschau-Besucher eine Ausstellung über das Leben an und in der Wörnitz, sowie die Fischwirtschaft. Die Europäische Union fördert über den Meeres- und Fischereifonds 80% der Baukosten des Gebäudes. Nach der Gartenschau bleibt der Pavillon weiterhin ein Treffpunkt für die Menschen der Landkreise. „Das Gebäude dient dann immer noch als Aussichtspavillon, kann aber zudem durch Vereine wie z.B. den Fischereiverein oder touristische Veranstaltungen genutzt werden.“, erläutert Peter Schubert.

Der Einbau der Treppe wurde von den zu einem Pressetermin eingeladenen Vertretern der Landkreise sogleich genutzt, um einen umschweifenden Blick auf die Landschaft und die Stadt zu werfen. Von den Plattformen aus, die höchste ist in etwa sieben Metern Höhe, hat man einen wunderbaren Blick - auf den Oettinger Forst, das Wörnitztal, den Hesselberg bis zum Hahnenkamm, aber auch die Altstadt kann man von dort betrachten. Das rund 475.000 Euro teure Gebäude sei „ein richtiger Hingucker“ geworden, so Thomas Merkel vom Landkreis Ansbach. Nun, wo das Gebäude nahezu fertiggestellt ist, ziehen die Landkreise besonders tatkräftig an einem Strang, um den Besuchern der Gartenschau 108 Tage lang dann auch ein tolles Programm zu bieten.


Hier finden Sie Bilder zu diesem Termin.

25.02.2019: Paten gesucht - Baumsorten in der Streuobstwiese

Die Streuobstwiese nimmt einen großen Teil des Klingenweiherparks ein. Hier finden Sie heimische Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen oder Mirabellen. Nun sind alle Sorten bekannt, welche die Besucher auf der Gartenschau bestaunen können. Passend dazu findet am 30. Juni der Streuobsttag statt, an dem Donikkl mit seinem bunten Mitmach-Programm für spaßige Stunden mit der ganzen Familie sorgen wird.



Viele der Bäume können noch durch eine Baumpatenschaft unterstützt werden. Sollten Sie Interesse haben, können Sie sich gerne bei Beatrix Getze unter 09832/7086003 oder getze@wassertruedingen2019.de melden.

20.02.2019: Deutsche Bahn reaktiviert Strecke für die Gartenschau

Die für den Personenverkehr stillgelegte Bahnstrecke zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen wird im Rahmen der Gartenschau an Wochenenden und Feiertagen reaktiviert. So können Besucher auch mit der Bahn nach Wassertrüdingen reisen.

Ab dem 24. Mai findet in Wassertrüdingen die Gartenschau der Heimatschätze statt. Nicht jeder der das Event gerne besuchen möchte, hat auch ein Auto. Dank der Deutschen Bahn und der BayernBahn GmbH benötigt man dieses auch nicht mehr unbedingt, um nach Mittelfranken zu gelangen. Die Bahnstrecke, die von Gunzenhausen nach Wassertrüdingen führt, wird im Rahmen der Gartenschau an Wochenenden und Feiertagen wieder öfter befahren.

Eine Anreise mit der Bahn von beispielsweise Nürnberg aus, wird damit ganz bequem. „Günstige Umsteigebeziehungen in Nürnberg Hauptbahnhof sorgen dafür, dass nicht nur für Besucher aus Nürnberg, sondern darüber hinaus aus ganz Nordbayern die Möglichkeit besteht, umweltfreundlich mit der Bahn anzureisen. Zudem besteht durch die Ausstattung unserer Fahrzeuge auch für mobilitätseingeschränkte Reisende die Möglichkeit, barrierefrei die Gartenschau zu besuchen.“, erklärt Udo Leuner, der Teilnetzmanager der S-Bahn Nürnberg und Mittelfrankenbahn. Für Wassertrüdingens Bürgermeister Stefan Ultsch, der selbst aus dem Großraum Nürnberg-Fürth kommt, ist die temporäre, zumindest teilweise Reaktivierung der alten „König-Ludwig-Nord-Süd-Bahn“ eine tolle Chance, die Bürger des Großraums Nürnberg-Fürth-Erlangen zum Besuch der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen anzuregen.

Die Züge fahren an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zwischen dem 25.5. und dem 8.9. jeweils um 9:07 und 11:07 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof ab, halten dann beispielsweise um 9:58 und 11:58 Uhr in Gunzenhausen und kommen schließlich um 10:17 und 12:17 Uhr in Wassertrüdingen an. Es bleibt dann genug Zeit um die Schätze der Gartenschau in Wassertrüdingen ganz ohne Hektik zu entdecken. Zurück geht es dann entweder um 15:32 Uhr oder um 17:32 Uhr. Reisende sind dann um 16:44 und 18:44 Uhr wieder in Nürnberg.

Die Fahrt mit der Bahn lohnt sich nicht nur für Gartenschaubegeisterte ohne Auto. Wer mit der Mittelfrankenbahn anreist und an der Kasse sein Zugticket vorzeigt, bekommt zudem einen Euro Ermäßigung auf den Eintrittspreis. Mit der Bahn kann man schon mit dem Einsteigen in den Zug den Ausflug zur Gartenschau in Ruhe genießen. „Wir als DB Regio Bayern freuen uns, einen Beitrag zum Gelingen der Landesgartenschau 2019 in Wassertrüdingen leisten zu können. Schließlich ist die Freude an der Natur und der Schutz der intakten Natur untrennbar miteinander verbunden. Und durch die Kooperation zwischen der Stadt Wassertrüdingen und DB Regio Bayern ist es nun möglich, umweltfreundlich mit der Bahn die Gartenschau zu besuchen.“, so Udo Leuner.

Hier finden Sie die genauen Fahrzeiten der Bahn.

18.02.2019: Der Beitrag des Teams Ackerschätze – von denen, die in und von der Natur leben

Einen besonderen Beitrag zur Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen, welche am 24. Mai eröffnet wird, liefern die Bäuerinnen und Bauern der Umgebung. Auf über einem Hektar Fläche hat sich der Zusammenschluss, der Team Ackerschätze genannt wird, ein tolles Konzept, über die Landwirtschaft und den Menschen dahinter, überlegt. So selbstverständlich ist der Beitrag der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe zu einer Gartenschau nicht. Die besondere ländliche Lage von Wassertrüdingen und glückliche Umstände sorgten jedoch dafür, dass das Team Ackerschätze seinen Teil zum Event beitragen darf.

Der Klingenweiherpark, welcher im nördlichen Teil von Wassertrüdingen liegt, grenzt direkt an ein von Friedrich Bickel gepachtetes Feld. Durch die direkte Nähe zum Gartenschaugelände kam Herr Bickel, zusammen mit anderen Bäuerinnen und Bauern, sowie des Landwirtschaftsdirektor Wolfgang Kerwagen auf die Idee einen Beitrag zur Gartenschau zu leisten. Einen, der aufzeigt, wie unser Essen vom Feld bis auf den Tisch kommt, wie viel Arbeit hinter den Lebensmitteln steckt, welche wir möglichst günstig im Laden kaufen und was die Landwirtschaft für die Region und auch die Bauern selbst bedeutet. Ausschlaggebend war hierbei auch das Motto der Gartenschau der Heimatschätze. „Heimat ist sozusagen unsere Arbeit, wir erhalten das Land – unsere Heimat – mit unserem Job. Auch die Landwirtschaft ist somit ein Heimatschatz.“, sagte Ruth Mauer, Landwirtin aus Wassertrüdingen. „Das was auf den Feldern passiert, beeinflusst eigentlich jeden Einzelnen.“ Dies vergessen nur viele – auch wie viel Herzblut hinter jedem Liter Milch oder Päckchen Mehl steckt. Die Offenheit von Prokuristin Ingrid Rott-Schöwel leistete ebenfalls ihren Beitrag zum Anteil der Landwirte. Ohne ihren Rückhalt, hätten die Bauern es deutlich schwerer gehabt ihren Plan in die Tat umzusetzen. „Ich habe von Anfang an gespürt, wie wichtig allen das Thema ist und mit wie viel Engagement die Sache angegangen wird. Da war es eine Selbstverständlichkeit zu helfen dieses wunderbare Projekt umzusetzen“.

Ein ertragreiches Konzept

Etwa 20 Leute haben sich in den darauffolgenden zwei Jahren ein Konzept überlegt, um den Besuchern der Gartenschau die Landwirtschaft authentisch näher zu bringen. „Der Boden ist der größte Schatz des Landwirts“, resümiert Friedrich Bickel. Eine Aussage die das Team zu einem Teil ihres Konzepts brachte. Themenwochen werden während der Gartenschau die Angebote des Ackerschätze-Beitrags bestimmen. Den Beginn macht dabei ebenjener wichtiger Boden. Mit Führungen und Informationen können die Besucher lernen, was für das Gedeihen einer Pflanze wichtig ist, wie der Boden auch zum Hochwasserschutz beiträgt oder unsere Pflanzenvielfalt gewährleistet. Diese Vielfalt wird dann eines der nächsten Themen. 25 verschiedene Ackerschätze, wie Mais, Raps, Hanf oder Sonnenblumen, werden auf den Feldern des Beitrags wachsen und erklärt. Wunderschöne Blühstreifen werden den Besuchern außerdem den Weg zur Gartenschau leiten und den Bienen etwas Gutes tun.

Was aus der Ernte schlussendlich einmal wird und wie es auf unserem Tisch landet, wird ebenfalls behandelt. Die Themen sind zudem natürlich von der Jahreszeit abhängig. Den Abschluss macht beispielsweise im Herbst eine Woche rund um die Kartoffel. Doch nicht nur für Erwachsene gibt es bei den Ackerschätzen viel zu entdecken.

Das Team beteiligt sich zu dem normalen Betrieb an der Aktion „Schule im Grünen“, bei welcher Kindergartengruppen oder Schulklassen viel über die Natur lernen können, wie beispielsweise den „Weg des Pfannkuchens“ vom Weizen auf dem Feld bis zum fertigen Gericht. Verschiedene Events, bei dem sich das Team Ackerschätze besonders einbringt, wie der Tag der Milch oder der Landfrauentag, runden das Angebot ab. Auch Bürgermeister Stefan Ultsch zeigte sich begeistert vom Engagement der Bauern: „Ich bewundere, wie viel traditionelle Landwirtschaft in dieser Region noch praktiziert wird und, dass die Beteiligten so viel für die Gartenschau leisten – neben ihrer wichtigen Arbeit auf ihren eigenen Höfen.“ Besonderes Highlight wird hier das Niederfallfest am 25. August sein. An diesem Tag feierte man früher die beendete Getreideernte und bedankte sich somit für das Essen und damit das Überleben der Familie.

Mehr als nur Feld

Doch nicht nur Feldfrüchte wird es im Klingenweiherpark zu bestaunen geben. In der Scheune der Ackerschätze, welche von umliegenden Firmen gesponsert und von der Berufsschule in Gunzenhausen gebaut wurde, wird es traditionelles Essen geben. Auf dem Ausstellungsgelände werden außerdem noch Hühner und Schafe Platz finden, um die klassische Tierhaltung und die Wichtigkeit des Tierwohls zu vermitteln. Jeden Tag wird jemand aus dem Team Ackerschätze für Fragen und Informationen vor Ort sein, daneben werden jeden Dienstag, Samstag und Sonntag zwei Führungen stattfinden. „Wir werden immer mit der Heimat verbunden sein, schließlich kann man sich seinen Acker nicht auf den Rücken schnallen und wo anders hingehen.“ meint Friedrich Bickel. Auf der Gartenschau der Heimatschätze ist daher der perfekte Ort, um sich über das was hinter unserem Essen steckt zu informieren.

12.02.2019: 100 Tage bis zur Gartenschau – Warten auf den „Baumeister Natur“

Alle Beteiligten arbeiten daher auf Hochtouren, um für die Besucher alles fertig zu stellen. Bald geht auch das Print-Veranstaltungsheft in Druck und wird dann an Ostern in alle umliegenden Haushalte verteilt. Auf den Baustellen wird fleißig gewerkelt, die Aussteller tüfteln noch an der Perfektion ihrer Beiträge und die bereits gepflanzten Blumenzwiebeln geben sicher ebenfalls ihr Bestes, um bis zum 24. Mai aus der Erde zu sprießen. „Die nächsten Wochen und Monate werden eine sehr arbeitsintensive Zeit, vor allem freuen wir uns jetzt auf unseren wichtigsten Baumeister, die Natur. Wenn der Frühling kommt, wird die Natur explodieren, der grüne und der blühende Rahmen der Gartenschau werden dann intensiv gestaltet. Der Zusammenklang der baulichen und geordneten Maßnahmen mit der in voller Pracht stehenden Natur wird zum besten Rahmen für die Gartenschau der Heimatschätze.“, so Peter Schubert, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen GmbH.

11.02.2019: Interview mit Pflanz-Planerin Christine Orel

Wenn die Besucher der Gartenschau Wassertrüdingen im nächsten Sommer vor blühenden Beeten stehen, sehen sie eine harmonische Komposition von Farben und Formen. Möglich macht diesen Genuss das Konzept von Landschaftsarchitektin Christine Orel, die mit ihrem Entwurf den Wettbewerb für die Gestaltung der Pflanzungen für sich entschieden hat. Anfang Dezember 2018 hat sie die Blumenzwiebeln ausgelegt, die im nächsten Jahr in voller Pracht stehen werden. Im Interview spricht sie über ihre Arbeitsweise, Pflanzungen mit Aussage und ihre Demut gegenüber der Natur.


Frau Orel, wie gehen Sie bei der Entwicklung eines Pflanzkonzepts vor?

Christine Orel: Zuerst setze ich mich intensiv mit dem Gelände und seiner Umgebung auseinander. In einem ersten Schritt leistet hier Google Maps gute Dienste, und ich schaue mir den Ort, wenn möglich, natürlich selbst an. Aber auch die Geschichte des Ortes oder der Gegend spielt eine Rolle. Was war hier früher los? Gibt es Sagen und Mythen? Welche Pflanzen sind hier heimisch? Welche Blickbeziehungen liegen vor? Gibt es markante Gebäude mit prägender Farbgebung? All das gilt es zu berücksichtigen. Habe ich diese Gesamtheit verinnerlicht, den „Geist des Ortes“ erfasst, kristallisiert sich langsam vor meinem inneren Auge ein Konzept heraus, für das ich dann die in Form, Farbe und Größe passenden Pflanzen auswähle. Das ist ein Prozess wie Malen oder Komponieren. Dafür ist zum einen die genaue Kenntnis der verschiedenen Pflanzen, zum anderen Erfahrung und Fingerspitzengefühl nötig.

 

Was macht in Wassertrüdingen diesen „Geist des Ortes“ aus?

Christine Orel: Im Wörnitzpark bestimmen das Schloss und das Wasser das Pflanzkonzept: Deshalb wogt hier eine große Blumenwelle, die sich über die verschiedenen Flächen vom Eingang zur Wörnitz hin verdichtet und vielfältiger wird. Die Pflanzungen im Klingenweiherpark thematisieren den Übergang in die Natur: Hier herrscht eine helle, heitere Stimmung mit einer fröhlichen Blumenwiese. Innerhalb der einzelnen Pflanzungen gibt es noch bestimmte Themen, wie zum Beispiel allerlei „Essbares“ im Genussbeet im Klingenweiherpark.

 

Was ist in Ihren Augen das Besondere an der Gartenschau in Wassertrüdingen?

Christine Orel: Ich mag an dieser Stadt das Charmante, Lauschige, Wohltuende und Gemütliche. Das überträgt sich auf die Gartenschau und alles und alle, die damit zu tun haben. Das macht es auch sehr angenehm, hier zu arbeiten.

 

Sie sind bekannt dafür, anspruchsvolle Konzepte mit tieferer Bedeutung und Aussage zu realisieren. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen künstlerischen Anspruch und einer Pflanzung, die auch ohne eine Deutung überzeugt?

Christine Orel: Eine Pflanzgestaltung darf gerne mehrere Aussageebenen haben. Sie kann zum Beispiel eine Stimmung wiedergeben oder abstrakte Werte wie Harmonie oder Disharmonie verkörpern. Ich habe einmal die vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser als Pflanzungen gestaltet, oder in Rostock den „Garten der Charaktere“ angelegt. Er zeigt Gemütslagen wie Heiterkeit, Trauer oder Aggression. Eine philosophische oder künstlerische Aussage kann man also durchaus mit einer Pflanzung treffen, allerdings darf sie den Betrachter auch nicht überfordern – zumal die erklärenden Tafeln oft nicht genügend Platz bieten, um solche Gedanken wirklich zu erklären. Kann oder will ein Betrachter diese Aussage nicht sehen oder teilt er sie nicht, soll sich für ihn dennoch ein Bild bieten, das ihm in Erinnerung bleibt. Mit diesem Anspruch gehe ich an meine Konzeptionen heran.

 

Wie erreichen Sie, dass eine Pflanzungen in Erinnerung bleibt?

Christine Orel: Zum einen muss sie in ihrer Komposition wirklich einzigartig und überraschend sein. Gerne kombiniere ich zum Beispiel Bekanntes mit eher Unbekanntem, Außergewöhnlichem. So entdeckt jeder in einer Pflanzung etwas, das ihm irgendwie vertraut ist – nach dem Motto: „Diese Pflanze kenne ich, die hat meine Freundin auch in ihrem Garten!“ – und entdeckt auch Dinge, die neu und ungewöhnlich sind. Zweitens soll eine Pflanzung auch inspirieren, die Phantasie anregen und Ideen geben, wie man selbst Formen und Farben kombinieren und den eigenen Garten gestalten kann. Ist das erfüllt, bleibt sie auch gerne in Erinnerung.

 

Sie planen nicht nur, sondern gehen auch bei Hitze, Kälte, Regen oder Schnee in Gärten und auf Baustellen, legen selbst Blumenzwiebeln aus, pflanzen Stauden und Bäume. Mögen Sie diese Arbeit abseits des Schreibtischs?

Christine Orel: Oh ja, sehr! Diese Tage auf dem Gelände, das ich gestalte, faszinieren mich ganz besonders. Ich mag die Nähe zur Natur, das ist schließlich mein Beruf. Denn der Natur sind wir Landschaftsarchitekten und Gärtner in allem, was wir tun, vollkommen ausgeliefert – und das meist zu unserem Nachteil. Einmal haben uns zum Beispiel die Krähen sämtliche Blumenzwiebeln aus der Pflanzung gehackt. Oder: Wollen wir, dass die Blumenzwiebeln zu einem bestimmten Termin aufgehen, können sie aber aufgrund der Witterung nicht rechtzeitig pflanzen, müssen wir sie im Warmen vorkultivieren. Die Natur hält also allerlei Überraschungen für uns bereit. Da müssen wir immer neu reagieren und nicht selten auch improvisieren. Aber das finde ich überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil: Es zeigt die Ordnung der Dinge und wie abhängig der Mensch doch von der Natur ist. Ich sage immer: Bei der Arbeit mit der Natur braucht man Demut.

 

Christine Orel ist Landschaftsarchitektin und seit 1990 selbstständig, aktuell mit dem Planungsbüro Orel + Heidrich Landschaftsarchitekten in Herzogenaurach (www.orel-plus-heidrich.de). Sie plant Gärten, die Umgebung von Produktionsstätten und Büros und vieles mehr. Ihr Spezialgebiet sind anspruchsvolle Pflanzungen, ihre Leidenschaft gilt den Stauden. Sie arbeitet für private und kommunale Auftraggeber und hat bereits viele Pflanzungen für Bundes- und Landesgartenschauen entworfen. Die Größe ihrer Projekte reicht von einzelnen Balkonkästen („Das war mein kleinstes Projekt, für eine alte Dame in München.“) bis hin zu Anwesen mit mehreren Hektar Größe.

11.02.2019: Besondere Pflanzungen auf der Gartenschau der Heimatschätze

Sie sind das Herzstück einer jeden Gartenschau: üppige Beete mit Sommerblumen in großer Farben- und Formvielfalt, in Kompositionen, die von harmonisch bis bewusst spannungsvoll alle Facetten bieten. Dass die Pflanzen in diesen Beeten zum richtigen Zeitpunkt und in perfekter Anordnung erblühen, hat Landschaftsarchitektin Christine Orel vom Planungsbüro Orel+Heidrich Landschaftsarchitekten in Herzogenaurach sichergestellt: Sie hat das Pflanzkonzept für die Gartenschau der Heimatschätze entworfen. Schon im Dezember, also vor dem Wintereinbruch, legte sie zusammen mit ihrer Mitarbeiterin alle Zwiebeln aus, und zwei Gärtner pflanzten sie an genau diesen Stellen ein. Da schlummern sie jetzt in der Erde, um im Sommer auf verschiedenen Flächen im Wörnitz- und im Klingenweiherpark zu wachsen und zu erblühen und die Besucherinnen und Besucher der Gartenschau mit ihrem Anblick zu erfreuen.

Pflanzungen im Wörnitzpark:

Blütenwellen
Über die verschiedenen Flächen vom Eingang in Richtung Heubrücke zieht über drei Pflanzflächen hinweg eine Blütenwelle, die sich zunehmend verdichtet und vielfältiger wird: Auf den Blumenflächen im Kassenbereich gehen getreu dem Motto „Traditionelles trifft Neues“ Klassiker wie Begonien mit eigenwilligen, farbig-frechen Partnern wie zum Beispiel Kardinalsobelien oder Federbuschcelosien eine spannungsvolle und kontrastreiche Verbindung ein. Auch einige weniger bekannte Pflanzen bereichern diese Kompositionen. Nach dem Kassenbereich wogt die Blütenwelle in geschwungenen Formen weiter. Hier setzen schwarzlaubige Pflanzen reizvolle Akzente im Meer der klassischen Gewächse. Noch intensiver geht es in einer weiteren Gruppe von Pflanzflächen zu: Diese wird von Wellenformen bestimmt.

Kerzenzauber
Fünf Flächen sind thematisch zu einer Einheit verbunden, deren Eleganz vor allem durch ihre aufrecht wachsenden Pflanzen hervorgerufen wird. Hier dominieren kerzenförmige Blumen. Zudem werden im Juni 1000 wilde Gladiolen über der Fläche schweben. Als Gegenpol gesellen sich zu den strengen vertikalen Gewächsen vereinzelt auch runde Blüten.
Die Blumen sind in länglichen, leicht zueinander verschobenen Strukturen angeordnet und fließen damit optisch von der einen auf die andere Fläche. So ergeben sich immer wieder neue Blicke auf diese reizvolle Pflanzung.

Pflanzungen im Klingenweiherpark:

Das Genussbeet
Was liegt näher, als die Pflanzfläche direkt neben den Tischen der Gartenschaugastronomie mit „Essbarem“ zu gestalten? Denn so manches Gemüse ist nicht nur lecker, sondern auch ausgesprochen dekorativ im Blumenbeet – so zum Beispiel Blumenkohl mit neongrünen Fruchtkegelchen oder violetten Röschen, braunlaubiger, fast schon mystisch wirkender Grünkohl oder Mangold mit gelben bis purpurroten Stängeln und Blattadern. Auch Kräuter wie Dill oder Majoran bereichern diese Beete. Schön zur Geltung kommen die Gemüsearten in einer vielfältigen bunten Blumenumgebung.

Bunt-fröhliche Wiese am See
Vor dem See präsentiert sich der Sommerflor als bunte, fröhliche Blumenwiese. Locker durchmischte, aus 34 Einzelpflanzen von jeweils sieben unterschiedlichen Arten bestehende Tuffs, also Pflanzgruppen, verteilen sich unregelmäßig auf der Fläche. Der Untergrund ist gelb, rot, weiß und blau und wird jeweils von einer besonderen Blume, zum Beispiel der Dahlie, der Sonnenblume oder der Kerze der Duftnessel geprägt. Eine ausgefallene Herbstasterngruppe, die sogenannten Harzastern, die hier mit ungewöhnlichen Farben wie Lachsrosa oder Schwarz aufwarten, sind eine selten zu sehende Besonderheit in diesen Beeten. Zudem stehen in jedem Tuff drei straff aufrecht wachsende Borstenhirsen bzw. die Rohrkolbenhirse.

Sommerflor „Goldener Gruß“
Ein blockhaft gepflanzter, nach hinten höher werdender Sommerflor prägt die Pflanzflächen im Klingenweiherpark und schickt einen goldenen Gruß sowohl an diejenigen, die das Gartenschaugelände durch diesen Eingang betreten, als auch an die, die es hier verlassen. Für Struktur in dieser Pflanzung sogt die auch an vielen anderen Stellen der Gartenschau auftauchende Duftnessel. Neben den Formen sind auch die Farben in diesen Beeten markant: Wie der Name des Flors sagt, sind hier Schattierungen von Zitronengelb über Gelb und Orange bis Braunrot zu sehen.

01.02.2019: Tag des sozialen Miteinanders – Mitwirkende einigen sich auf Programm

In vier Monaten eröffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen. Grund genug, um die Planung der vielen spannenden Veranstaltungen langsam zu einem Abschluss zu bringen. Die Beteiligten des Tags des sozialen Miteinanders - das AWO Pflegeheim aus Wassertrüdingen, das Senioren- und Pflegeheim Wassertrüdingen, die Diakonie Neuendettelsau, die Altmühlseeklinik Hensoltshöhe, der VDK, die Lebenshilfe und die Diakonie aus Ansbach, das diakonische Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen, die EUTB aus Wassertrüdingen, der Landesverband Niere Bayern, sowie die Volkstanzgruppe Geilsheim - haben sich nun auf einen Programmablauf für ihren besonderen Tag am 16. Juni geeinigt.

Auf den Bühnen und der Aktionsfläche wird am Tag des sozialen Miteinanders einiges geboten. Verschiedene Chöre, Bands, Tanz- und Trommlergruppen werden die Besucher der Gartenschau unterhalten, bei spannenden Aktionen kann man jedoch auch selbst aktiv werden. Dabei werden vier verschiedene Bühnen, verteilt über die Parkteile und der Altstadt, den ganzen Tag über bespielt.

Ebenjene Bühnen waren das Hauptthema am 23. Januar bei der abschließenden Versammlung der Mitwirkenden unter Federführung von Sandra Kleemann, welche sich bei der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH um die Veranstaltungen kümmert. Für viele der Vertreter waren die Kriterien der Bühnen wichtig: Überdachung, Stromanschluss und die Größe. Schließlich haben einige Gruppen technisches Equipment dabei, das bei Regen nicht nass werden darf oder Senioren, die nicht den Launen des Wetters ausgesetzt werden sollten. Mit gegenseitigen Kompromissen und dem gemeinsamen Ziel, allen einen schönen Tag zu bereiten, wurde an diesem Nachmittag ebenjenes Programm erarbeitet, welches die Besucher am 16. Juni dann auch genießen können.

In unserem Online-Veranstaltungskalender kann man sich bereits vorab ein Bild davon machen, was geboten wird, spätestens aber am 16. Juni, wenn man den Tag des sozialen Miteinanders auf der Gartenschau mit der ganzen Familie genießt.

 

 


 

 

22.01.2019: Große Resonanz – Bisher 2300 Dauerkarten verkauft

Bereits 2300 Dauerkarten wurden für die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen bis Ende 2018 verkauft. Und das Interesse reißt nicht ab. Die Dauerkarte gewährt 108 Tage Eintritt und viele spannende Vergünstigungen.
Bereits beim großen Baustellenfest am 23. September 2018 wurden über 500 Dauerkarten verkauft. Das Interesse ist seitdem groß, die Dauerkarten vorab vergünstigt zu erwerben. Bis Ende 2018 wurden insgesamt 2300 Dauerkarten verkauft. „Ich bin überzeugt, dass die enorme Resonanz den vielen engagierten Ausstellern und Mitwirkenden zu verdanken ist. Diese machen unsere Gartenschau zu etwas ganz Besonderem“, freut sich Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau in Wassertrüdingen.

Die Besucher erwartet ab dem 24. Mai - an dem die große Eröffnungsfeier stattfindet - nicht nur die Ausstellung der vielen Heimatschätze. In den 108 Tagen Gartenschau gibt es zudem einen vollen Terminkalender mit Veranstaltungen aller Art. Zudem steht jeder Tag der Woche unter einem eigenen Motto, wie beispielsweise Dienstag „Gartenschau intensiv“, hier finden spannende Führungen der Aussteller statt, oder dem „Tag der Generationen“ jeden Donnerstag mit Aktionen wie der Schule im Grünen. Besonders am Wochenende, den Familientagen, wird mit zahlreichen Events viel geboten. Doch dies ist noch nicht alles: Auch für die kleinen Gäste finden regelmäßig tolle Aktionen statt. Auch ein großer Erlebnisspielplatz wartet auf die kleinen Gäste. „Egal wann Sie uns auf der Gartenschau besuchen, es gibt immer wieder Neues zu entdecken und bestaunen“, so Robert Sitzmann, der Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Mit einer Dauerkarte, kann der Besucher nicht nur das Programm der Gartenschau in vollen Zügen genießen. Mit im Paket enthalten ist freier Eintritt in das deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum in Bechhofen, in das Museum FLUVIUS in Wassertrüdingen, sowie das LIMESEUM in Ruffenhofen. Darüber hinaus erhält man mit der Dauerkarte freien Eintritt zu den Gartenschauen in Wittstock/Dosse und Remstal. Wer in der Region um Wassertrüdingen mehr erleben möchte, erhält zudem Rabatt auf eine Schifffahrt auf der MS Altmühlsee sowie auf der MS Brombachsee. „Damit ist die Dauerkarte sozusagen eine Schatzkiste voller Ideen für einen erlebnisreichen Sommer“, erklärt Robert Sitzmann.

26.11.2018: „Kunstpreis Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen 2019: Nominierte stehen fest

Jetzt steht fest, welche fünf Kunstschätze die Gartenschau in Wassertrüdingen im nächsten Jahr bereichern werden: Die Jury aus Vertretern der Natur in Wassertrüdingen GmbH und Mitgliedern des Hauptausschusses des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken hat die Nominierten für den Kunstpreis „Skulptur der Gartenschau Wassertrüdingen 2019“ bekannt gegeben. 

Es sind Albrecht Fersch, Christian Heß, Younghun Lee, Silvia LobenhoferAlbrecht und Peter Wittstadt. Sie stellen ihre Skulpturen für die Dauer der Gartenschau auf dem Gelände aus. Aus diesen fünf Arbeiten wird im Mai 2019 der Gewinner des Kunstpreises ausgewählt. Im Januar 2018 hat die Gartenschau Wassertrüdingen gemeinsam mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken den „Kunstpreis Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen 2019 ausgelobt. Teilnahmeberechtigt waren Künstlerinnen und Künstler, die im Bezirk Mittelfranken oder den angrenzenden Regionen geboren sind oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben. 32 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit ihren Werken, die zum Teil speziell für die Gartenschau angefertigt wurden, um den Preis beworben.
Eine Jury aus Vertretern der Natur in Wassertrüdingen GmbH und Mitgliedern des Hauptausschusses des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken haben nun die fünf Nominierten für den „Kunstpreis Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen ausgewählt. Ihre Werke werden für die gesamte Dauer der Veranstaltung auf dem Gelände ausgestellt.

„Die Arbeiten sind nicht nur künstlerisch sehr beeindruckend, sondern werden den Gartenschaubesuchern auch einen außergewöhnlichen Erlebniswert bieten“, sagt Jurymitglied Ingrid Rott-Schöwel, Landschaftsplanerin und Prokuristin der Natur in Wassertrüdingen GmbH, die die Gartenschau organisiert. „Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern haben wir bereits den jeweils idealen Standort für die Arbeiten ausgewählt. Hier fügen sie sich nicht nur harmonisch in den jeweiligen landschaftlichen Kontext ein, sondern bereichern und betonen diesen auch.“
Die Skulpturen werden im April 2019, kurz vor Eröffnung der Gartenschau, aufgestellt. Eine ist jedoch bereits auf dem Gartenschaugelände „eingezogen“: Symbolträchtigerweise ist es die Arbeit „Mutter Erde“ von Peter Wittstadt, die als erste da ist. Die 1,40 Meter hohe und rund drei Tonnen schwere Steinskulptur steht im Klingenweiherpark fast auf dem Gipfel der Deponie und schaut in Richtung Hesselberg.

Mitte Mai 2019 wird die Preisjury, bestehend aus Vertretern der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, des BBK Nürnberg Mittelfranken und der Stadt Wassertrüdingen aus den fünf Nominierten den Preisträger des mit 2.000 Euro dotierten „Kunstpreises Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen 2019 auswählen. 

24.10.2018: Über 160 Vereine machen mit beim Veranstaltungsprogramm

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Bayerischen Gartenschau. Die Ausarbeitung des kulturellen Rahmenprogrammes und die Koordination der Veranstaltungen laufen mit Hochdruck. „Vom Glück einen Schatz zu finden“ lautet das Motto der Gartenschau- das sich auch im Kulturprogramm widerspiegelt. Rund 160 „Kulturschätze“ aus den drei Landkreisen Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg Gunzenhausen möchten auf der Gartenschau auftreten und am Programm mitwirken.

Bereits Anfang des Jahres haben die Vorbereitungen für das kulturelle Rahmenprogramm der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen begonnen. Nach einer speziell an Musik- und Tanzgruppen gerichteten Informationsveranstaltung sowie der konkreten Ansprache diverser Vereine aus den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries, kann nun ein erstes Resümee gezogen werden. Sandra Kleemann von der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH zeigt sich positiv überrascht von dem großen Interesse: „Rund 160 Musik- und Tanzvereine haben sich angemeldet und möchten sich beteiligen. Somit kann ein buntes und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt werden.“ Zusätzlich zu den Anmeldungen kommen noch die Mitwirkenden im Regionalpavillon der Landkreise, die sozialen Einrichtungen sowie Ausstellungspartner und überregionale Künstler.

Das Veranstaltungskonzept gestaltet sich dabei wie folgt:

Jeder Wochentag steht unter einem anderen Motto. Samstag, Sonn- und Feiertage sowie Brückentage sind Familientage, die wiederum wechselnde Tagesmottos haben. Eine Übersicht der Thementage finden Sie unter:

https://www.wassertruedingen2019.de/de/veranstaltungen/

Ziel des gesamten Veranstaltungsprogramms sei es - getreu dem Motto der Gartenschau „Vom Glück einen Schatz zu finden“ - die „Kulturschätze“ aus der Region zu präsentieren. Alle Veranstaltungen sind im Eintritt der Gartenschau inklusive.

Interessierte Privatpersonen, soziale Einrichtungen, Vereine und Verbände können sich noch bis 15. Dezember 2018 für eine Mitwirkung am Veranstaltungsprogramm unter der 09832/7068004 oder kleemann@wassertruedingen2019.de bewerben.

 

24.09.2018: Baustellenfest-Gewinnspiel

Einige Preise vom Baustellenfest-Gewinnspiel warten noch auf ihre glücklichen neuen Besitzer.
Die Gewinnnummern lauten:
20081, & 00100 (bei den Erwachsenen)
30046, 30054 & 40051 (bei den Kindern)
Die Gewinne können nach Vorzeigen der Dauerkartennummer in der Gartenschau-Geschäftsstelle (Marktstraße 19 | 91717 Wassertrüdingen) abgeholt werden.

23.09.2018: Die Gartenschau der Heimatschätze feierte Baustellenfest

Am Sonntag, den 23. September 2018 feierte die Bayerische Gartenschau in Wassertrüdingen von 10:00 bis 18:00 Uhr Baustellenfest. Das Fest fand auf den beiden Geländen und auf dem Weg durch die Altstadt statt und wurde von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit

Etwa 4.000 Besucher trotzten heute dem mitunter stürmischen Wetter und nutzten die letzte Gelegenheit, das Gartenschaugelände zu erkunden und sich über den aktuellen Stand zu informieren. Zum letzten Mal vor der Eröffnung der Gartenschau am 24. Mai 2019 lüfteten die Gartenschau-Macher den Vorhang und feierten ein buntes Baustellenfest, das auf positive Resonanz stieß.

Baustellenfestprogramm

Um 11:00 Uhr begrüßten auf der Bühne im Klingenweiherpark Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, der Regierungspräsident von Mittelfranken Dr. Thomas Bauer sowie der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig, die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin von Mittelfranken Christa Naaß und Roland Albert, Präsident Bayerischer Gärtnerei-Verband e. V., Baustellenbesucher und Aussteller. Die Grußwortredner dankten dem Einsatz der zahlreichen Mitwirkenden, ohne welchen die Gartenschau in Wassertrüdingen nicht möglich wäre.

Wer die Gelände nicht allein erkunden wollte, konnte sich einer der zahlreichen Baustellenführungen anschließen und die Gelegenheit nutzen, Fragen zu stellen und mit den Machern der Gartenschau ins Gespräch zu kommen. „Die Leute sind neugierig und zeigen großes Interesse an der Gartenschau in Wassertrüdingen“, resümierte der Gartenschaugeschäftsführer Peter Schubert. Es sei zu spüren, dass sich die Menschen auf die Gartenschau freuen.

Auf und an den verschiedenen Bühnen des Gartenschaugeländes erlebten die Besucher Live-Musik, Tanz und Jonglage. Der Musikverein Großenried, die Big Band „The Big Splash“ der städtischen Musikschule sowie die Franconian Jazzband sorgten für musikalische Unterhaltung. Ihre Tanzkünste präsentierten die Volkstanzgruppe Geilsheim sowie die Europa-Show Tanzgarde Wassertrüdingen. Der Stelzenläufer und Jongleur Spasskoffer begeisterte Groß und Klein im Wörnitzpark.

Besucher konnten sich über verschiedene Garten- und Naturschätze informieren oder an mehreren Stationen selbst aktiv werden. Beim Baustellenfest spiegelte sich auch der generationsübergreifende Charakter einer jeden Gartenschau wider: So sorgten für jede Menge Kinderspaß eine Hüpfburg, Torwandschießen, Spiele sowie verschiedene Bastel- und Mitmachaktionen.

Start für den Verkauf der Dauerkarten

Pünktlich zum Baustellenfest fiel auch der Startschuss für den Dauerkartenvorverkauf. Rund 600 Dauerkarten gingen am Info-Pavillon der Gartenschau bereits über den Tisch. „Das hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, freut sich Gartenschaugeschäftsführer Robert Sitzmann.

Die ersten Dauerkarten wurden um 10:30 Uhr verkauft. Die ersten Käufer waren Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig sowie Roland Albert, Präsident Bayerischer Gärtnerei-Verband e. V.

Alle frischgebackenen Dauerkartenbesitzer konnten am Baustellenfest an einem besonderen Gartenschau-Gewinnspiel teilnehmen. Die Gewinnnummern für das Kindergewinnspiel lauten 30046, 30054 und 40051, bei den Dauerkarten für die Erwachsenen sind es die Nummern 20081,00106 und 00100.

Die Gewinnernummern sind auch auf der Homepage der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH einsehbar. Die Besitzer der Dauerkarten-Gewinnnummern, die am Sonntag ihre Preise noch nicht persönlich entgegengenommen haben, können ihren Gewinn in der Geschäftsstelle der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH (Marktstraße 19 | 91717 Wassertrüdingen) abholen.

Das Team der Gartenschau Wassertrüdingen bedankt sich für einen großartigen Sonntag voller Vorfreude auf die Gartenschau 2019!

19.09.2018: Aussichtspavillon auf der Gartenschau steht kurz vor der Fertigstellung

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Bayerischen Gartenschau. Die Baumaßnahmen hierzu laufen mit Hochdruck. Ein wichtiges Etappenziel ist nun fast geschafft: Der Aussichtspavillon im Wörnitzpark, der während der Gartenschau unter anderem den Regionalbeitrag der drei Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen beherbergt, steht kurz vor der Fertigstellung. Thomas Merkel und Stefanie Groß von der Wirtschaftsförderung Landkreis Ansbach GmbH besichtigten am 06.09.2018 die Baustelle und machten sich selbst ein Bild von den Fortschritten.

Der neue, schon von Weitem zu erkennende Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke soll Blickfang und Wahrzeichen für den südlichen Stadteingang von Wassertrüdingen werden. Die Baukosten des Pavillons belaufen sich auf 420.000 € netto, welche zu 80 % durch den Europäischen Meeres- und Fischereifond bezuschusst werden. Diese Förderung hatte Thomas Merkel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Landkreis Ansbach GmbH, in die Wege geleitet.

Während der Gartenschau wird im Erdgeschoss des Aussichtspavillons der Regionalbeitrag „Schätze der Region“ der drei Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen zu Hause sein. Für Ansbach koordiniert Regionalmanagerin Stefanie Groß die Aussteller. Insgesamt konnten für den Regionalbeitrag bereits über 60 Initiativen als Aussteller gewonnen werden, die - unterstützt durch die Tourismusverbände und Landkreise - den Gartenschaubesuchern ein abwechslungsreiches Programm bieten werden.

Schon jetzt erlaubt der Aussichtspavillon einen Ausblick auf die mäandrierende Wörnitz, Wassertrüdingen und den Hesselberg sowie den Oettinger Forst. Auch Thomas Merkel und Stefanie Groß zeigten sich begeistert von der Rundumsicht und freuten sich auf die Gartenschau 2019.

24.07.2018: "Verborgene Schätze": Die Sanierung der Stadtmauer

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Gartenschau der Heimatschätze ein. Nicht nur in den beiden Geländeteilen Wörnitz- und Klingenweiherpark wird kräftig gebaut – auch die Altstadt bereitet sich intensiv auf die Bayerische Gartenschau vor. Denn von Anfang an war in alle Planungen und Entwürfe die Wegführung durch die Wassertrüdinger Innenstadt vorgesehen. So finden derzeit auch Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer statt, die in großen Teilen lange Zeit überbaut war.

Über viele Jahre hinweg blieb die Stadtmauer der Öffentlichkeit weitgehend verborgen, anstehende Gebäude hatten sie zu großen Teilen verstellt. Erst nach dem Abriss dieser trat der historische Schatz wieder vollständig zutage. Die Sanierung der Stadtmauer ist jedoch dringend notwendig. „Die Mauerkrone war total durchfeuchtet und kaputt“, bestätigt auch Walter Schneider, der für die derzeitige Sanierung zuständige Steinmetz, „es musste alles erst wieder stabilisiert werden.“

In die Fugen eben jener Mauerkrone konnten aufgrund der Beschädigungen Efeu, Wurzeln und andere Pflanzen eindringen. Bereits vor einigen Jahren waren Betonsteine auf die Mauer aufgesetzt worden. Daher mussten Steinmetz Schneider und sein Mitarbeiter bei Sanierungsbeginn im Januar 2018 zunächst die alte Mauerkrone komplett abbauen. Dies allein dauerte sechs Wochen und verursachte 100 Tonnen Bauschutt.

Um die Mauer zukünftig vor Nässe und Verwurzelungen zu schützen, verfügt die neue Abdeckung der Stadtmauer über eine sogenannte Wassernase – auch Tropfkante genannt –, die das Abtropfen von Regenwasser erleichtert und somit die Durchfeuchtung der Mauer durch an der Fassade ablaufendes Wasser verhindert. Auch galt es, die Stabilität der Mauer zu verbessern. Hierzu wurden die alten Fugen herausgearbeitet und neu „vorverfugt“. Die endgültige Verfugung erfolgt gegen Ende der Sanierungsarbeiten. Wo möglich, wird historisch authentisch gearbeitet. Anstatt wie früher mit Sumpfkalk zu mauern, wird heute allerdings Trasskalk verwendet.

Auch der „Kopf“ der Stadtmauer war beschädigt, da an dieser Stelle die Mauer abgerissen worden war. Das hier neu einzubringende Gestein wird umgearbeitet und den Stadtmauerstrukturen angepasst. Löcher und Lücken in der Mauer sowie in den Steinen selbst müssen ebenfalls ausgebessert werden. Ursprünglich wurden bei der Stadtmauer feinkörnige Sandsteine (Dogger) verwendet. Dieses Material ist heutzutage bereits vollständig abgebaut – „Glück“ für die Wassertrüdinger Stadtmauer sowie für die Steinmetze, dass bei der Stadt altes Gestein lagert und nun wiederverwendet werden kann. Jedoch kommen auch Ersatzmaterial und Ziegel bei den Sanierungsarbeiten zum Einsatz. Zum Abschluss wird das Gestein mit einem Dampfstrahler von Algen gereinigt.

Der enorme Sanierungsaufwand lohnt sich allemal, immerhin bezeugt die Stadtmauer die jahrhundertealte wechselvolle Geschichte Wassertrüdingens. Vermutlich im 12. Jahrhundert noch aus grob behauenen Steinen errichtet, konnte durch die Entwicklung neuerer Werkzeuge im 13./14. Jahrhundert bereits feineres Gestein eingesetzt werden. Während des 30jährigen Krieges wäre Wassertrüdingen beinahe vollständig vernichtet worden, die Zerstörungen durch Feuer lassen sich durch schwarz-gelbliche Verfärbungen auch an der Stadtmauer erkennen. Darüber hinaus ist die Wassertrüdinger Stadtmauer ein Beleg für die große Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte, so Steinmetz Schneider: „Die Mauer ist schon gut gemacht. Es sind Schürfungen gemacht worden – sie geht noch zwei Meter runter –, aber es gibt überhaupt keinen Spannungsriss.“

Mittlerweile verfügt die Wassertrüdinger Stadtmauer auch über ein „modernes“ Element. Nach dem Abriss eines an die Stadtmauer gebauten Wohnhauses offenbarte sich eine in die Mauer eingelassene Dusche – auch für Steinmetz Schneider ein noch nie gesehenes Highlight. Den ehemaligen Besitzern mangelte es sicherlich nicht an Mut, denn lediglich ein Eisenträger hinderte die Stadtmauer hier am Einsturz. Die Dusche bleibt der Stadtmauer erhalten – so können sich auch zukünftig Wassertrüdinger und Besucher an diesem kuriosen Baustein erfreuen.

Die Sanierungsarbeiten an der 53m langen Stadtmauer stehen kurz vor ihrem Abschluss. Ihre unterschiedlichen Höhen wird die Stadtmauer Wassertrüdingen auch danach noch vorweisen, denn denkmalhistorisches Ziel war es, die alten Elemente deutlich von den sanierten zu unterscheiden. So werden die unterschiedlichen Höhen nicht etwa angeglichen, sondern in ihrer jeweils bestehenden Formen ausgebessert.

Bis zur Gartenschau kommendes Jahr können die Besucher eine Reminiszenz an die Stadtmauer erleben: Ein Umriss aus feinmaschigem Metallgewebe setzt dann die Mauer fort und macht so ihre ursprüngliche Dimension erlebbar ohne den Blick zu begrenzen.

13.06.2018: Richtfest des Aussichtspavillons am Wörnitzpark

Am Dienstag, den 12.06.2018, um 16 Uhr fand das Richtfest des Aussichtspavillons – dem sogenannten Gelenkgebäude – am Wörnitzpark statt. Der Richtspruch wurde von Herrn Helmut Burger von der Zimmerei Burger aus Geilsheim vorgetragen. Die zweite Bürgermeisterin Monika Breit bedankte sich bei den Mitarbeitern der Zimmerei Burger für ihren Einsatz und wünschte weiterhin gutes Gelingen. Gemeinsam mit den Besuchern wurde dann bei einem Glas Sekt auf den Baufortschritt und den weiteren erfolgreichen Bau angestoßen.

Der neue, schon von Weitem zu erkennende Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke soll Blickfang und Wahrzeichen für den neuen Stadteingang werden. Auf seinen drei Ebenen wechselt der Ausblick von Plattform zu Plattform vom Stadtbild über die Wörnitzaue bis hin zur Rundumsicht und lädt dazu ein, Altbekanntes und bisher vielleicht Unentdecktes aus einer neuen Perspektive zu bestaunen.

Während der Gartenschau beherbergt das Gelenkgebäude neben einer Dauerausstellung zur Flusswirtschaft auch den Landkreispavillon, welchen die Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam bespielen.

24.05.2018: Noch ein Jahr bis zur Gartenschau der Heimatschätze

Der Countdown läuft: In genau einem Jahr öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Schon jetzt laufen die Baumaßnahmen auf Hochtouren – und werden rechtzeitig abgeschlossen sein, so dass sich die fränkische Kleinstadt zur Eröffnung der Bayerischen Gartenschau am 24. Mai 2019 als abwechslungsreicher und naturnaher Veranstaltungsort präsentiert. Ihr Ziel ist es, Einheimische wie Besucher unter dem Gartenschaumotto „Vom Glück einen Schatz zu finden“ zu begeistern.


„Noch bestimmen zwar Bagger und Kräne das Bild des Gartenschaugeländes, also den zukünftigen Wörnitzpark und den Klingenweiherpark. Die Landschafts- und Hochbauarbeiten gehen jedoch in allen Bauabschnitten dank unserer leistungsfähigen Ausführungsfirmen und engagierten Planer sehr zügig voran, sodass mit einer termingerechten Fertigstellung der Baumaßnahmen gerechnet werden kann“, sagt Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Richtig grünt und blüht es also erst nächstes Jahr auf dem Gartenschaugelände, dennoch ist der 365-Tage-Countdown ein guter Anlass, um sich bereits jetzt auf die Gartenschau der Heimatschätze 2019 einzustimmen und sich auf die eine oder andere besondere Attraktion zu freuen. Einen erblühenden Naturschatz werden die Besucher beispielsweise im Klingenweiherpark auf der Streuobstwiese erleben – ein besonders schönes Beispiel für den traditionellen Obstbau in der Region.

Weitere gärtnerische Schätze werden der Sommerflor mit über 1.200 qm Beetfläche und die von Partnern der Gartenschau gestalteten verschiedenen Themengärten im Wörnitzpark sein.

Neben dem Naturerlebnis wird es für Groß und Klein ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm geben, bei dem Gruppen, Verbände und Vereine aus der Region über die gesamte Dauer der Gartenschau ihre Heimatschätze präsentieren.

„Wir Organisatoren merken in unseren täglichen Begegnungen schon jetzt, ein Jahr vor Eröffnung, wie sehr sich die Einwohner Wassertrüdingens auf ihre Gartenschau freuen“, sagt sich Robert Sitzmann.

01.05.2018: Beteiligung der Gartenschau am Wassertrüdinger Maibaum

Wie vielerorts wurde auch heuer wieder in Wassertrüdingen der traditionelle Maibaum am Abend vor dem 1. Mai am Marktplatz aufgestellt. Eine ganz besondere Rolle wurde dieses Jahr der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH zuteil: Sie übernahm die Gestaltung der insgesamt 24 Maibaummotive. Die Motivgestaltung orientierte sich am Motto der Gartenschau: „Vom Glück, einen Schatz zu finden“. Auf dem Weg durch die Wassertrüdinger Innenstadt können von nun an die "Heimatschätze" der Region auf den farbenfrohen Maibaumtafeln bewundert werden.

Die Schilder sowie der Maibaum waren zuvor von der Evangelischen Landjugend Wassertrüdingen geschnitzt worden. Die Altstadtfreunde Wassertrüdingen übernahmen die Blumenbepflanzung rings um den Maibaum. Vielen Dank dafür!



12.03.2018: Erfolgreiche erste Messeauftritte der Gartenschau Wassertrüdingen 2019

Die ersten Werbetouren in diesem Jahr führten das Team der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 und den Touristikservice Wassertrüdingen unter anderem nach Stuttgart auf die Reisemesse „CMT“ sowie nach München auf die „f.re.e.“.

Auf den Fachmessen wie der Freizeit, Garten, Touristik in Nürnberg und der Garten München präsentierte sich die Gartenschau gemeinsam mit der diesjährigen Landesgartenschau in Würzburg. Auf dem Bild zu sehen sind Herr Schäfer, Präsident des Verbandes Garten -, Landschaft- und Sportplatzbau und Mitglied des Aufsichtsrates gemeinsam mit Frau Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau sowie Herrn Zäh aus Wassertrüdingen, Vizepräsident des Verbandes, dessen Betrieb auf der Gartenschau Wassertrüdingen einen Themengarten baut (von links nach rechts). Das Bild entstand während der Eröffnung zur Garten München am Messestand der Gartenschau. 

Eine weitere Präsentation ist gemeinsam mit dem Verband des Fränkischen Seenlands auf der Augsburger Frühjahrsausstellung geplant. Außerdem wird die Gartenschau während der KONTAKTA in Ansbach, die vom 11. bis 15. April stattfindet, mit einem Informationsstand im Landkreiszelt zu finden sein. Im Baden-Württembergischen Raum zeigt man sich auf dem Mannheimer Maimarkt. Eine Beteiligung und Präsentation während der CONSUMENTA in Nürnberg ist wieder Ende des Jahres angedacht.

Ergänzt wird das Messe-Programm immer wieder durch kleinere regionale Veranstaltungen und Auftritte wie den Infobörsen der Metropolregion Nürnberg „Fernweh ganz nah“ oder des Fränkischen Seenlandes oder den Gartentagen in Dennenlohe.

09.03.2018: Vereine informierten sich über Beteiligungsmöglichkeiten

Rund 50 Vereine aus den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries fanden sich am Donnerstagabend, den 8. März 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über Beteiligungsmöglichkeiten während der  Gartenschau, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird,  zu informieren. Eingeladen wurden zu dieser Veranstaltung Vereine aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Kunst. Bürgermeisterin Monika Breit betonte bei ihrer Begrüßung, dass die Gartenschau eine besondere Präsentationsmöglichkeit für die Vereine darstelle und gemeinsam Großes erreicht werden kann. Sie freute sich über die rege Beteiligung von Seiten der Vereinsvorstände und hoffte, dass alle gut informiert den Saal am Ende des Abends verlassen werden.

Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, gab einen ersten Überblick über den momentanen Stand auf den Baustellen. Die bleibenden Werte, die eine solche Großveranstaltung hinterlassen, wurden hier besonders hervorgehoben. Zudem gab sie einen kurzen Einblick in die Gartenschau selbst und stellte das geplante Konzept vor. Auf den beiden neu geschaffenen Parkanlagen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“ sind während der 108 Tage die Bühnen, Gastronomie, Themengärten, Sommerflor, Kunst, Spiel und jede Menge Information an den vielfältigen und einmaligen Ausstellungsbeiträgen zu finden. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte - wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind.

Nach Vorstellung der „gärtnerischen und baulichen“ Schätze, erläuterte Sandra Kleemann, Mitarbeiterin der GmbH und zuständig für die Gestaltung des kulturellen Rahmenprogramms, die Wichtigkeit der kulturellen Schätze. Um den Besuchern ein übersichtliches und besonderes Programm zu bieten, sind die einzelnen Wochentage einem Thema unterstellt. So startet man montags „Fit & Entspannt in die Woche“, erlebt am Dienstag die „Gartenschau intensiv“ bei Führungen, kann am Mittwoch mitmachen beim „Mach-Mit-Tag“ oder mit der ganzen Familie am Donnerstag den „Tag der Generationen“ erleben. Ins Wochenende startet man Freitag mit „Auf ins Wochenende“ und Samstag und Sonntag wechseln beim „Familientag“ die Mottos.

Am 1. Juni 2019 findet beispielsweise der Tag der Milch auf dem gesamten Gelände der Gartenschau statt. Als Highlight steht das Sommerfest am 29. Juni 2019 bereits fest. Die hier angefragte und deutschlandweit bekannte Band wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Des Weiteren ist ein Tag des Figurentheaters, Tag des Chores oder ein Bläsertag geplant. Auch die städtischen Veranstaltungen, wie ein erstmals stattfindender Genussmarkt oder das beliebte Thailandfest werden in die Planungen mit einbezogen. Der 24. August 2019 steht momentan noch unter keinem Motto. Hier wurden die Interessenten aufgerufen, sich gerne mit ihrer Idee zu beteiligen.

Auftrittsmöglichkeiten gibt es auf insgesamt sechs Veranstaltungsorten in den beiden Geländen und in der Stadt. Die Hauptbühne mit der bestausgestatteten Technik und Überdachung befindet sich im Wörnitzpark. Außerdem stehen das Tentikel-Zelt auf der Halbinsel im Wörnitzpark, die Trittstufen am Mühlweiher, die Bühne am Sonnenuhrenpark, die Seerose und eine weitere kleinere Bühne im Klingenweiherpark zur Verfügung.

Eine Präsentationsfläche bietet auch der sogenannte Regional-Pavillon, der sich zentral im Wörnitzparkgelände an der Heubrücke befindet. Stefanie Groß, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach und Veronica Platzek vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen präsentieren in Vertretung auch für Klemens Heininger vom Landkreis Donau-Ries den Pavillon, der die Region als Ganzes erlebbar machen soll. Die besondere Grenzlage Wassertrüdingens soll den Besuchern der Gartenschau näher gebracht werden. Neben einer dauerhaft installierten Information zur Region selbst im „Aussichtspavillon Gelenk“ wird die Außenfläche über den Zeitraum mit wechselnden Ausstellern und Aktivitäten bespielt. Unterteilt wird das Ganze unter die Themenschwerpunkte Kulinarik, Freizeit und Kultur & Kunst. Hier sind natürlich auch die Vereine und Verbände gefragt, das Programm am Regional-Pavillon mit Leben zu füllen. Die Landkreise selbst bespielen den Pavillon immer an unterschiedlichen, bereits festgelegten Tagen, so ist es wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung, dass die Interessenten und Programmgestalter aus dem jeweiligen Landkreis kommen. Viel mehr wurde die bunte Vielfalt und der Wunsch, gemeinsam mit Frau Kleemann von der Gartenschau das Beste der Region herauszuholen, herausgestellt. Die Vereine bekommen so die Chance sich auf bestmögliche Weise zu präsentieren.

Entscheidend für viele Teilnehmer des gestrigen Abends war sicher die Frage „Warum sollte ich mitmachen“? Frau Kleemann nannte hierfür die wichtigsten Argumente. Neben dem einmaligen und wunderschönen Veranstaltungsort mit vorhandener Technik und Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung durch das Gartenschau-Team, kümmert sie sich um die GEMA-Meldung sowie die Vermarktung jeder einzelnen Veranstaltung. Hier wird es ein Programmheft zur Gartenschau geben, aber auch ein Online-Veranstaltungskalender hält Besucher und Einheimische auf dem Laufenden. Tagesaktuelle Informationen sollen über Presse oder die sozialen Medien gestreut werden. Alle Mitwirkenden erhalten außerdem eine Eintrittskarte für den Veranstaltungstag und können damit das Gelände auch nach dem Auftritt noch in Ruhe besichtigen. Als letzten Punkt nannte sie die erwartete Gesamt-Besucherzahl von 250.000.

Im Anschluss der Veranstaltung hatten die Vereinsvorstände Zeit ihre Fragen zu stellen. So wurde noch im Nachgang auf geplante Baustellenführungen für alle Beteiligten hingewiesen und auf einen Newsletter, der alle Interessierten über den aktuellen Planungsstand der Motto-Tage - auch des Landkreises, Infos zur Bühnengröße und –technik und weitere wichtige Themen informiert. Die Vereine können sich ab sofort über ein vorgefertigtes Formular bei der Gartenschau mit Wunsch-Termin bewerben. Für Fragen stehen Frau Kleemann, Frau Groß, Frau Platzek und Herr Heininger jederzeit zur Verfügung. Alle Informationen, das Formular und die Kontaktadressen gibt es unter www.wassertruedingen2019.de/de/veranstaltungen.

28.02.2018: Großes Interesse bei Bürgerinformationsveranstaltung

Rund 80 Gäste fanden sich am Dienstagabend, den 27. Februar 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über die geplante Durchführung und das Ausstellungskonzept zur Gartenschau 2019 zu informieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Monika Breit, die die Gäste sehr herzlich einlud, die Gartenschau vom 24. Mai bis 8. September 2019 zu besuchen, begann die Geschäftsführung der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH den momentanen Stand der Baumaßnahmen zu erläutern. Auf beiden Geländeteilen, „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“, sind schon Fortschritte und Veränderungen erkennbar. Die noch bevorstehenden Arbeiten sind jedoch an einen engen Zeitplan gebunden. Neben der Geschäftsführung war das gesamte Team der Gesellschaft anwesend, das im Rahmen der Veranstaltung allen Anwesenden vorgestellt wurde. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte - wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind.


Die Erläuterungen zum Ausstellungskonzept, das sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche ziehen wird,  wurden anhand der geplanten Wegführung, die den Gast im kommenden Jahr erwartet, präsentiert. So geht es vom Parkplatz an der Kläranlage beginnend, über den Wörnitzpark im Süden der Stadt, hinauf über den Entengraben, am Sonnenuhrenpark in Richtung Marktstraße, von dort durch das Törle und in den Norden, am Friedhof vorbei bis hin zum Klingenweiherpark. Außerdem erläuterten
  • Peter Hartmann von der Firma „Hartmann – Garten- und Landschaftsbau“ aus Gunzenhausen,
  • Stefanie Groß, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach, die gleichzeitig in Vertretung für die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries anwesend war,
  • Dekan Herrmann Rummel, evangelische Kirche Wassertrüdingen,
  • Friedrich Bickel, Landwirt aus Altentrüdingen,
  • Ruth Maurer, Landwirtin aus Wassertrüdingen und
  • Roger Rehn, Kreisfachberater des Landkreises Ansbach
ihre geplanten Ausstellungsbeiträge während der 108 Tage. Entschuldigt hatte sich Dr. Matthias Pausch, Leiter des LIMESEUMS und Römerparks Ruffenhofen. Er plant für den Zeitraum einen römischen Bauerngarten mit angrenzendem Teil eines historischen Langhauses sowie einen Brotbackofen. Bei allen Beiträgen steht die Information über die unterschiedlichen „Heimatschätze“ der Region im Vordergrund. Die landkreisübergreifende Zusammenarbeit spielt eine wichtige Rolle und wurde mehrmals hervorgehoben. Auch das bereits zugesicherte Engagement der Schulen aus Wassertrüdingen und die bestehenden Kooperationen und deren Beteiligungen wurden betont.
Von Anfang an in allen Planungen und Entwürfen mit inbegriffen war die Wegführung durch die Altstadt Wassertrüdingens. Die Stadt profitiert durch die Gartenschau in vielerlei Hinsicht und nimmt selbst eigene Projekte wie beispielsweise die Erweiterung und Verschönerung des Wohnmobilstellplatzes in die Hand. Um den Gästen aus Nah und Fern einen Eindruck der stolzen Gartenschaustadt zu vermitteln, sind die Bewohner der Innenstadt aufgerufen, sich mit blumiger Gestaltung ihrer Fensterbänke zu beteiligen. Als Vorschlag wurden rote Geranien genannt, die im Sommer schon das Rathaus und das Törle ziehen und so als weiterer roter Faden durch die Stadt erkennbar sind. Ein wichtiges Thema der Innenstadtbelebung ist sicher auch die Leerstandsbeseitigung. Hier sucht die Stadt Wassertrüdingen intensiv nach Lösungen und auch die Gartenschau unterstützt das Vorhaben. Wunsch beider Seiten ist es, nachhaltige Ideen, die die Gartenschau überdauern, zu etablieren. Von großer Bedeutung ist auch die Vereinskultur in und um Wassertrüdingen. So soll auf der Gartenschau ein vielfältiges Bühnenprogramm für Abwechslung sorgen. Abschließend wurden einige wichtige Fakten wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise zur Gartenschau 2019 geklärt. Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Besucher der Informationsveranstaltung die Gelegenheit Fragen zu stellen, was rege genutzt wurde. Engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit mit ihren Ideen an die Mitarbeiter der Gartenschau wenden.

Die detaillierte Information zur Veranstaltung finden Sie im Pressebereich unter Pressemitteilungen.
 
 

13.02.2018: Stadtmauersanierung startet

Ein wesentlicher Bestandteil der Bayerischen Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen sind städtebauliche Maßnahmen, das ganze Quartier der südlichen Altstadt wird aufgewertet. Die Gartenschau soll den Wassertrüdinger Bürgern langfristig etwas bringen und nachhaltig sein. Ein Schwerpunkt der städtebaulichen Aufwertung liegt im Bereich von Plätzen in der südlichen Altstadt, aber auch der ehemaligen Stadtmauer, die einst die Altstadt umrundete und jetzt nur noch in Teilbereichen erhalten ist. Ein großes Teilstück im Bereich der Alten Schulgasse war bis vor ein paar Jahren in ein Möbelhaus eingebaut, nach dessen Abriss stand sie in unansehnlichem Zustand in der Nähe des Sonnenuhrenparks. Derzeit wird sie saniert (unser Bild). Die Städtebauförderung unterstützt diese Maßnahme mit 60 % Förderung, in diesem Fall sind das rund 40.000 Euro. Um den Zug der ehemaligen Stadtmauer im Bereich des Entengrabens ab dem Sonnenuhrenpark auch augenscheinlich wieder „in Szene“ zusetzen, wird zwischen dem derzeit zu renovierendem Teilstück und dem Sonnenuhrenpark, einer Lücke, ein Stück künstlerisch eingebaut. Es handelt sich um ein durchsichtiges Metallgestell. Hier engagiert sich die Städtebauförderung sogar mit 80 % Förderung, etwa 80.000 Euro. Die Stadtmauersanierung soll bis April 2018 fertig gestellt sein, die Arbeiten für den künstlerischen „Lückenschluss“ sind derzeit ausgeschrieben.

06.02.2018: Erfolgreicher Informationsabend für Sponsoren

Den Abend eröffnete Klaus Schülein, 3. Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen mit einem Grußwort. Er hieß alle Gäste willkommen und bedankte sich für ihr zahlreiches Erscheinen. Ziel des Abends war, die rund 50 anwesenden Personen über die Gartenschau und die Sponsoringmöglichkeiten zu informieren und sich mit Unternehmen sowie Privatpersonen auszutauschen, die sich in vielfältiger Weise auf diesem Event präsentieren oder einbringen können.

Die Geschäftsführer Robert Sitzmann und Peter Schubert stellten das Team der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH vor und erläuterten anschließend die Durchführungsplanung zur Zeit der Gartenschau sowohl auf beiden Geländeteilen als auch auf dem Verbindungsweg der Stadt. Die Planungen wurden an diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und zeigten, wo die temporären Anlagen wie Bühnen, Gastronomie oder Ausstellungsbeiträge in Wörnitzpark und Klingenweiherpark verortet sein werden und wie der Verbindungsweg durch die Stadt während der Zeit von 24. Mai bis 8. September 2019 belebt werden soll. Im Anschluss wurden von Beatrix Getze, Marketingleitung der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, die unterschiedlichen Themenbereiche zur Unterstützung erläutert sowie zahlreiche Praxisbeispiele gezeigt. Die musikalische und moderatorische Begleitung übernahm der Ehinger Kabarettist Jochen Schaible.

Nach der Präsentation wurde der Abend für Gespräche und Ideenaustausch genutzt. Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv und so konnten an diesem Abend weitere Partner gewonnen werden, die sich auf der Gartenschau engagieren werden. Die bereits bestehenden Kooperationspartnerschaften mit dem Schlosspark Dennenlohe und dem Limeseum in Ruffenhofen werden nun durch die Gemeinde Bechhofen mit dem Pinsel- und Bürstenmuseum als Partner ergänzt, das sich mit einem eigenen Pinselgarten auf der Gartenschau präsentieren und kostenlosen Eintritt für Gartenschaubesucher in ihrem Museum anbieten wird. „Von der Gartenschau kann unsere gesamte Region profitieren. Eine solche Chance müssen wir gemeinsam nutzen“, so Helmut Schnotz, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bechhofen.

Interessierte, die sich ebenfalls an der Gartenschau beteiligen möchten, können sich jederzeit an die GmbH wenden und sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren oder Einzeltermine mit den Geschäftsführern vereinbaren. Das Spektrum der Kooperationsmöglichkeiten reicht von einer Baumpatenschaft über eigene Veranstaltungen oder Betriebsfeiern bis hin zu Spielgeräten für die neu entstehenden Spielplätze. Dauerkarten eignen sich ebenfalls gut als Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter oder Geschäftskunden, die über eine Rabattstaffel mit Vergünstigungen erworben werden können.

Sehen Sie die Fotos hier...

05.02.2018: Zusammenarbeit der drei Gartenschauen BUGA, Remstal und Wassertrüdingen 2019 geplant

Die Wassertrüdinger Gartenschau habe eine Planungsgrundlage, die voller Kreativität und vielversprechend sei, so Hanspeter Faas, der Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn im Rahmen eines Koordinierungsgesprächs zwischen der BUGA Heilbronn mit den Landesgartenschauen Remstal (Baden-Württemberg) und der Bayerischen Gartenschau Wassertrüdingen. Geschäftsführer Robert Sitzmann erinnerte daran, dass das Wassertrüdinger Planungsbüro „planorama“ aktueller Träger des Deutschen Landschaftsarchitekturpreises sei. Die hohe Qualität des Büros sei in den Planungen ersichtlich.

Als „Grüner wilder Süden“ will sich die BUGA mit den beiden Landesgartenschauen verbinden, dies nicht nur durch einen verbindenden Radweg; alle drei Schauen finden 2019 statt, so dass man durch gute Zusammenarbeit auf vielen Bereichen voneinander profitieren könne, so Faas. So will man gemeinsame Markt- und Messeauftritte koordinieren, im Bereich Marketing zusammen arbeiten und auch gewisse Vorteile den Käufern von Dauerkarten im Hinblick auf die anderen zwei Schauen bieten. Auch der Schlosspark Dennenlohe sei mit im Boot. Die BUGA Heilbronn erwarte 2,4 Millionen Besucher.

Während in Heilbronn und in Wassertrüdingen konkrete Gartenschaubereiche entstehen, bietet sich das Remstal als Landschaft auf 80 km als Gartenschaubühne an, was natürlich ganz andere Herausforderungen an die Planer und an die Organisation, aber auch für die Besucher bedeutet. Nur in Schorndorf und in Schwäbisch Gmünd entstehen eingezäunte, kostenpflichtige Bereiche. Die Remstaler wollen insbesondere durch eine Kunstmeile, die an 16 Standorten in Städten und Gemeinden entsteht, punkten. In Heilbronn werden die alten Hafenanlagen am Neckarbogen ein neues Stadtquartier mit hoher Wohn- und Lebensqualität werden. In Wassertrüdingen erhalten zwei notwendige technische Anlagen, nämlich der Hochwasserschutz und die Schließung der Deponie, durch die Gartenschau eine grüne Krone und verbleiben den Bürgern als Naherholungsgebiet. In allen drei Gartenschauen ist der Zugang zum Wasser, der Neckar in Heilbronn, die Rems im Remstal und die Wörnitz in Wassertrüdingen, ein wichtiges Thema der Gartenschauplanung. In Heilbronn wurde sogar eine Bundesstraße verlegt.

In allen drei Gartenschauen sind die Bauarbeiten rege im Gange, in Heilbronn entstehen derzeit auch die wassertechnischen Bereiche (wie auf dem Foto zu sehen). Die Geschäftsführer aller drei Schauen sind der Überzeugung, es bis zur Öffnung der Gartenschauen zu „schaffen“. „Zeit ist aber unser größter Gegner“, so Faas. 

27.11.2017: Übergabe des Gartenschau-Autos

Am Montag, 27.11.2017 übergab die Auto König GmbH & Co. KG am Standort Wassertrüdingen das Auto für die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH. Das Fahrzeug wird dem Gartenschau-Team für die gesamte Zeit bis zum Ende der Gartenschau kostenfrei zur Verfügung gestellt. Damit ist die Wassertrüdinger Gartenschau allzeit mobil, um sich auf Messen, Veranstaltungen und Terminen in der Region präsentieren zu können. Der Skoda Fabia wurde im auffälligen Design der Natur in Wassertrüdingen gestaltet, um auf die nahende Großveranstaltung im Jahr 2019 hinzuweisen und im Gedächtnis zu bleiben.

Den PKW überreichte der Geschäftsführer des Standorts Wassertrüdingen Hans-Jürgen Hauber und Verkaufsberater David Denk an die beiden Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen Peter Schubert und Robert Sitzmann.

Das gesamte Team der Gartenschau bedankt sich ganz herzlich beim Autohaus König für diese großzügige Unterstützung!




Gartenschau Wassertrüdingen Fahrzeugübergabe Auto König


28.10.2017: Die Gartenschau präsentiert auf dem Weinfest des TSV

Am Samstag, 28.10. findet das traditionelle Weinfest des TSV Wassertrüdingen statt. Wir dürfen uns bei dieser Gelegenheit mit einem Infostand vorstellen und freuen uns auf interessante Gespräche und ein Glas Wein mit Ihnen! 
Einlass ist ab 19:30 Uhr in der Hesselberghalle Wassertrüdingen. 

Mit dem Kauf der Eintrittskarte nehmen Sie automatisch an einem Gewinnspiel teil - verlost werden zahlreiche Preise, vom Wochenende in Wien über spannende Sachpreise bis hin zu Gartenschau-Karten. 

30.08.2017: Mittelalterliche Korbreuse bei Arbeiten am Hochwasserschutz entdeckt

Derzeit laufen die Baumaßnahmen zur Herstellung des Hochwasserschutzes in Wassertrüdingen. Neben der Errichtung von Deichen, Mauern und der Schöpfwerke zur Sicherstellung der Binnenentwässerung, wird im Zusammenhang mit dieser wasser-wirtschaftlichen Maßnahme auch die Durchgängigkeit der Wörnitz in diesem Bereich hergestellt. Durch eine sog. Sohlgleite wird die ursprüngliche Höhendifferenz von etwa 1,60 m zwischen dem Wasserspiegel oberhalb und unterhalb der Stadtmühle abgebaut. Somit wird das Gewässer wieder für aquatische Lebewesen durchwanderbar. Dass der Ort für die Herstellung der Fischaufstiegsanlage vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach wohl gewählt war, zeigt sich durch eine große Überraschung, die eine begleitende archäologische Ausgrabung kurz vor dem Abschluss zutage gefördert hat:

Innerhalb einer großen Fischanlage, die mithilfe der dendrochronologischen Untersuchung in das 14. Jahrhundert datiert wird, befindet sich eine außergewöhnlich gut erhaltene Korbreuse. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wird nach der Blockbergung die Konservierung übernehmen. Fischfanganlagen sind natürlich auch im Mittelalter in großer Zahl hergestellt worden, jedoch sind sie äußerst selten erhalten. In Wassertrüdingen ist die Situation ganz besonders: die im späten Mittelalter aufwändig zusammengestellte Kammer- und Korbreuse ist mit den Uferbefestigungen aus Flechtwerk noch an Ort und Stelle vorhanden. Kurz nach ihrer Fertigstellung im Mittelalter verlandete der künstlich angelegte Wörnitzarm. So wurden die Uferbefestigung und die Reusen mit feinem Sediment luftdicht abgedeckt. Nur diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sie die lange Zeit so gut konserviert überdauert haben. Es handelt sich auch deutschlandweit um einen besonders seltenen Fund.

Derzeit werden mehrere hundert Hölzer durch den Dendroarchäologen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege bestimmt und datiert.

Quelle: Jan Ulrich Job, Wasserwirtschaftsamt Ansbach
Foto: Cara Lämmel, Wasserwirtschaftsamt Ansbach

21.08.2017: Offizielle Fahnenübergabe der Gartenschau Pfaffenhofen an Wassertrüdingen

Am vergangenen Sonntag endete die bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Pfaffenhofen. Im Rahmen eines offiziellen Festakts mit Staatsministerin Ulrike Scharf übergab Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker die Fahne der „Natur“ an Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Eine Delegation des Stadtrates und der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“ sowie die Gewinner einer vorher ausgeführten Verlosung verbrachten ihren Tag in Pfaffenhofen und begleiteten die Fahnenübergabe.

Pfaffenhofens Bürgermeister Herker betonte, dass er den heutigen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte. Mit einem lachenden Auge, weil die Anlagen wie etwa der Bürgerpark jetzt nach Ende der Gartenschau endlich den Pfaffenhofener Bürgern zur Verfügung gestellt werden könnten, mit einem weinenden Auge, weil eine „tolle Veranstaltung“, die die Stadt erheblich aufgewertet und belebt habe, insbesondere die Altstadt, die Gastronomie und den Einzelhandel, nunmehr zu Ende gehe. 89 Tage habe Pfaffenhofen nun ein „Sommermärchen“ erlebt, auf das die Stadt in den nächsten Jahren mit Stolz zurückblicken könne und an deren Daueranlagen sich die Bürger und Gäste noch lange erfreuen könnten. Er selbst freute sich zudem nun zum „elitären Kreis der Bürgermeister“ zu gehören, die schon einmal eine bayerische Gartenschau ausgerichtet haben. Er wünsche seinem Nachfolger und Kollegen Günther Babel aus Wassertrüdingen für die anstehende Gartenschau im Jahr 2019 nur das Beste.

Die beiden Geschäftsführer Walter Karl und Eva Linder von der Gartenschau Pfaffenhofen bedankten sich beim kompletten Team, das an der gelungenen Vorbereitung und Durchführung maßgeblich beteiligt war. Ihr Dank galt neben den vielen weiteren Beteiligten natürlich auch den vielen Besuchern. Insgesamt 330.000 Eintrittskarten konnten bis zu diesem Zeitpunkt verkauft werden. 30.000 mehr als erhofft. Ein weiterer Rekord gelang der oberbayerischen Stadt beim Verkauf der Dauerkarten. Insgesamt 15.000 Besucher waren Inhaber einer Dauerkarte, so viel wie in keiner anderen Ausrichtungsstadt vorher.

Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, beglückwünschte Pfaffenhofen zu einem großartigen Erfolg. Er berichtete, dass auch nach so vielen Gartenschauen der Rückbau des Geländes ihm immer noch einen Stich versetze, aber die verbleibenden Abschnitte – und das seien in Pfaffenhofen über 85 Prozent – würden die städtebauliche Bedeutung einer Gartenschau hervorheben.

Frau Umweltministerin Ulrike Scharf ging in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit der Gartenschauen für bayerische Kommunen ein. Neben der Steigerung der Lebensqualität, seien auch verbesserte Luftwerte in vielen Gartenschaustädten verzeichnet worden. Auch neue Lebensräume konnten geschaffen werden, so wie bei der Renaturierung der Ilm in Pfaffenhofen. Die Wichtigkeit der Gartenschauen sei hoch und so sei von Seiten der Bayerischen Staatsregierung auch eine Fortführung des Formates weiter angestrebt. Sie freue sich schon sehr auf Wassertrüdingen mit den beiden Bereichen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“.

Den Abschluss der Grußworte übernahm Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Wassertrüdingen werde, ebenso wie Pfaffenhofen, dauerhaft von der Gartenschau profitieren. Die Nachhaltigkeit spiele eine sehr große Rolle bei diesem Projekt, so Babel in seinem Grußwort. Er gratulierte Kollege Herker und dem kompletten Gartenschau-Team für die gelungene Durchführung und blickt voller Vorfreude und Spannung auf die kommenden knapp zwei Jahre. Sein Dank galt nicht nur dem Freistaat Bayern, der mit erheblichen Fördermitteln zur Finanzierung der Gartenschau beitrage sowie dem Team der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschau, sondern auch den Stadträten, die die Gartenschau 2019 von Anfang an mitgetragen hätten. Abschließend lud er alle Besucher zur Gartenschau nach Wassertrüdingen, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird, ein.

Wassertrüdingen war am Tag der Fahnenübergabe für das musikalische Programm auf der Hauptbühne in Pfaffenhofen zuständig. „Fränkischen Wind“ nach Oberbayern brachte die Franconian Jazz Band an, die schon in den Mittagsstunden auf und neben der Bühne für Stimmung sorgte. Das Programm und den Festakt ergänzten die Wörnitz-Russen unter anderem mit dem „Lied der Franken“ sowie Max und Bifi aus Obermögersheim/Stetten, die so wie die Wörnitz-Russen für ihre Auftritte frenetischen Beifall erhielten. Gemeinsam mit Roland Albert und Umweltministerin Ulrike Scharf übergab dann Bürgermeister Herker die Fahne an Wassertrüdingen. Diese wurde am gestrigen Montag am Rathaus in Wassertrüdingen gehisst.

Weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie.

01.08.2017: Erste Baustellenführung mit zahlreichen Besuchern - trotz Regen

Das Wetter hätte besser sein können, trotzdem sind zahlreiche Teilnehmer zur ersten Baustellenführung des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH erschienen. 

Die Führung begann im Bereich des zukünftigen Wörnitzparks und wurde von Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach geleitet. Nach einer Vorstellung der dort stattfindenden Baumaßnahmen ging die Besichtigung im Klingenweihergebiet weiter. Dort sind die Arbeiten zum Bau des goldglänzenden Weihersteiges begonnen worden. Die geplanten Maßnahmen hat Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, bei einer Begehung des Areals erläutert. Die Besucher konnten beiden Verantwortlichen Fragen stellen und sich ein Bild vom Stand der Baumaßnahmen machen. 

Zukünftig sollen regelmäßige Baustellenführungen einen Einblick in den Baufortschritt geben und die Möglichkeit bieten, ein persönliches Gespräch mit den Verantwortlichen der Projekte zu führen. Die Führungen sind öffentlich und ohne vorherige Anmeldung.

06.07.2017: Treffen zum Landkreispavillon auf der Gartenschau 2019

Die Lage der Stadt Wassertrüdingen am Schnittpunkt dreier Landkreise und zweier Regierungsbezirke wurde oftmals als nachteilig angesehen.  Zur Bayerischen Gartenschau, die vom 24. Mai bis 08.09.2019 in Wassertrüdingen stattfinden wird, dreht sich die Situation jetzt in einen Vorteil um: Alle drei Landkreise, also Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg/Gunzenhausen werden gemeinsam den Landkreispavillon gestalten, der sich in und um das „Gelenk“ an der Heubrücke präsentieren wird.

Die Vertreter der Landkreise trafen sich jetzt zusammen mit dem Romantischen Franken, dem Fränkischen Seenland und der „Natur in Wassertrüdingen“, um die wichtigsten Organisationspunkte abzuklären. Ziel ist es, den zahlreichen Besuchern der Gartenschau die Schätze und Kleinode aus den drei Landkreisen zu präsentieren, dies in ständigem Wechsel und mit immer neuen Programmpunkten.

Positive Nachrichten überbrachte ein Vertreter der Regierung von Mittelfranken: Die gemeinsame Initiative der Landkreise zur Gartenschau wird vom Freistaat Bayern sehr begrüßt, sodass hier Fördermittel in Höhe von bis zu 90 Prozent zu erreichen sind. Wichtig ist hierfür eine genaue Abstimmung des Regionalmanagements in den drei Landkreisen. Bürgermeister Günther Babel zeigte sich sehr erfreut über diese gemeinsame Initiative, die von den drei Landräten sehr wohlwollend und einvernehmlich auf den Weg gebracht worden war. Der Landkreispavillon werde sicher ein Höhepunkt der Bayerischen Gartenschau 2019 werden. Das „Gelenk“ soll laut Geschäftsführer Peter Schubert wenn möglich in diesem Jahr noch gebaut werden. Die Bauleitplanung wird vom Stadtrat in der nächsten Sitzung abgeschlossen werden können. Das „Gelenk“, das mehrere Aussichtsplattformen bekommt, soll zukünftig einen erhöhten Blick auf die mäandrierende Wörnitz, den Hesselberg, den Oettinger Forst und den Festplatz ermöglichen. Für dieses Gebäude ist eine Bezuschussung in Höhe von 250.000 Euro durch den europäischen Meeres- und Fischereifond zugesagt.           

02.06.2017: Wassertrüdingen zu Gast in Pfaffenhofen

Der Aufsichtsrat der „Natur in Wassertrüdingen 2019“ und der Stadtrat statteten jetzt der vor kurzem gestarteten Gartenschau in Pfaffenhofen/Ilm einen Besuch ab und wurden vom dortigen Bürgermeister Thomas Herker persönlich empfangen. Bürgermeister Herker berichtete davon, dass die Gartenschau eine der werthaltigsten Investitionen der letzten Jahre für Pfaffenhofen gewesen sei.

Vor allem die Bürger der Stadt würden, wenn die Gartenschau vorbei sei, langfristig von den neuen geschaffenen Anlagen profitieren, so Herker. Er freue sich schon sehr darauf, die Daueranlagen seinen Bürgern übergeben zu können. Die Wohn- und Lebensqualität in der aufstrebenden Stadt im Norden von München werde durch die neu geschaffenen Anlagen erheblich aufgewertet. Wenn man rechne, was andere Investitionen kosten würden und was man dafür bekomme, sei eine Gartenschau kostenmäßig überschaubar, aber überaus wertsteigernd, so Herker. Zudem könnten Fördermittel, die sonst unerreichbar wären, abgerufen werden, es würden sich viele Türen auftun und der Zusammenhalt in der Stadt und in der Region werde gestärkt. Dritter Bürgermeister Klaus Schülein, der die Delegation aus Wassertrüdingen anführte, sprach seine Überzeugung aus, dass die Gartenschau für Wassertrüdingen ein enormer Gewinn sei. In Wassertrüdingen würden zwei technische Bauwerke, nämlich der staatlich geforderte Hochwasserschutz im Süden der Altstadt und die behördlich geforderte Schließung der Deponie im Norden, durch die Gartenschau aufgewertet und langfristig als Naherholungsregionen erschlossen.  Bei der Durchführung der Gartenschau begeistere ihn besonders, dass es gelungen sei, alle drei Landkreise (Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donauwörth) für die „Gartenschau der Heimatschätze“ in Wassertrüdingen zu begeistern und sich nicht unerheblich daran zu beteiligen.

Besonders der in Pfaffenhofen neu angelegte „Bürgerpark“ fand Anklang bei den Besuchern aus der Hesselbergregion. Ähnlich wie in Wassertrüdingen mit der Wörnitz wurde die bisher abgeschottete Ilm renaturiert und für die Bürger zugänglich gemacht. Das sei der erste Park mitten in Pfaffenhofen, der für die Bürger geschaffen wurde, so Geschäftsführer Walter Karl (Pfaffenhofen), der die Gruppe durch zwei der vier Ausstellungsbereiche führte. In Pfaffenhofen seien in den ersten Wochen schon über 12.000 Dauerkarten verkauft worden, so Karl. Das zeige das große Interesse der Pfaffenhofener an „ihrer“ Gartenschau.               

11.05.2017: Offizieller Spatenstich am Montag, den 15. Mai 2017

Am Montag, den 15. Mai 2017 findet der gemeinsame Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme und zu den Baumaßnahmen für die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen statt. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßt gemeinsam mit Ltd. Baudirektor Thomas Keller die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Dr. Ludwig und den Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Roland Albert. Es werden zahlreiche regionale und überregionale Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem bereits bestehenden Baustellengelände in der Nähe des Festplatzes. Nach den offiziellen Grußworten der Redner lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt zu einem kleinen Umtrunk ein. Hier besteht die Möglichkeit Pläne einzusehen und Fragen zu stellen. Für zünftige musikalische Begleitung sorgen die „Wörnitz-Russen“. Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

27.02.2017: Wassertrüdingen entscheidet sich mutig für moderne Ausführung eines zentralen Gartenschaugebäudes

In zwei Jahren findet die Bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Wassertrüdingen statt. Die beiden Gartenschaugelände „Klingenweiherpark“ und „Wörnitzpark“ sind jeweils von modernen Bauobjekten geprägt, dem „Klingenweihersteig“ im Norden und dem „Gelenk“ im Süden. Gerade am „Gelenk“ im Süden, das den neuen Stadteingang am Wörnitzradweg prägen soll und als Aussichtsplattform dient, entzündeten sich in den letzten Wochen einige Diskussionen in der Wörnitzstadt. Debatten um moderne Architektur seien wichtig und wertvoll, so Gartenschaugeschäftsführer Peter Schubert, der an die Debatte vor 30 Jahren um die moderne Stadtbücherei erinnert. Damals heftig umstritten, werde die damals moderne und zukunftsweisende Architektur heute von den Bürgern geliebt. Mit nur zwei Gegenstimmen entschied sich der Stadtrat jetzt für eine sehr moderne Ausführung des „Gelenkes“ am Wörnitzufer. Geplant hat es ein Büro aus Berlin. Das Gebäude wird mit 250.000 Euro vom Europäischen Teich- und Fischwirtschaftsfonds gefördert, da von der oberen Plattform aus ein sagenhafter Blick auf die mäandrierende Wörnitz und den Hesselberg möglich sein wird. Während der Gartenschau vom Mai bis August 2019 werden die Landkreise Ansbach, Donauwörth und Weißenburg das „Gelenk“ als „Regional-Pavillon“ gemeinsam beleben.

24.01.2017: Grünordnungsmaßnahmen im Klingenweiherpark beginnen

Im Mai 2019 startet die Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Wassertrüdingen, nach umfangreicher Planungs-, Abstimmungs- und Genehmigungsphase beginnen am Mittwoch, den 25. Januar 2017 die Arbeiten vor Ort, dies zunächst im „Klingenweiherpark“. Im „Klingenweiherpark“ entsteht ein mit europäischen Mitteln gefördertes Naherholungsgebiet, dessen Daueranlagen den Wassertrüdinger Bürgern langfristig zur Verfügung stehen werden. Zudem wird den Forderungen der Aufsichtsbehörden Rechnung getragen, aus Umweltschutzgründen den Deponiebetrieb einzustellen, die Deponie abzudichten und eine Rekultivierung aufzutragen. Eine Annahmestelle für Grüngut  wird allerdings weiterhin verbleiben. Um die geplanten Maßnahmen umsetzen zu können, sind zunächst Grünordnungsmaßnahmen vorzunehmen, das heißt in den Bewuchs wird ab heute eingegriffen, so dass die infrastrukturellen Maßnahmen umgesetzt werden können. Der für diese Rodung erforderliche Ausgleich nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz ist mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang die Aufwertung der großen Streuobstwiese am Baudenhardtweg, die der „Fränkischen Moststraße“ zugeordnet ist. Die Baumaßnahmen im „Wörnitzpark“, dem zweiten Gartenschaupark, beginnen voraussichtlich in wenigen Wochen, zunächst wird durch das Wasserwirtschaftsamt der Gewässerverlauf im Bereich der Stadtmühle umgeleitet, so dass der Hochwasserdeich errichtet werden kann.       

01.01.2017: Die Bauarbeiten können beginnen!

Die Regierung von Mittelfranken hat im Zuge der Prüfung unseres Förderantrages über 2,56 Mio Euro den vorzeitigen Maßnahmenbeginn bewilligt. Dies bedeutet, dass die Baumaßnahmen begonnen werden können. Für uns aber ein deutlicher Hinweis, dass der Förderbescheid eines Tages, wie vorab abgstimmt, eintreffen wird.
Im Januar 2017 beginnen die ersten Bauarbeiten auf dem zukünfigen Gartenschaugelände!

28.11.2016: Regionale Vielfalt schafft kulturelle Schätze

ANSBACH/ WASSERTRÜDINGEN (pm). Die Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen 2019“ verstehe sich insbesondere als eine regionale und kulturelle Veranstaltung, an der sich eine Region oder ein Bezirk einem breitgefächerten Publikum präsentieren könne, so die Prokuristin der Bayerischen Landesgartenbaugesellschaft, Ingrid Rott-Schöwel (Bild rechts), im Rahmen einer Vorsprache bei Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (Bildmitte), die sie zusammen mit Wassertrüdingens zweiter Bürgermeisterin Monika Breit (Zweite von links) und dem Geschäftsführer der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH", Peter Schubert, im Bezirksrathaus in Ansbach absolvierte.
„Wir sind stolz darauf, dass Mittelfranken nach 16 Jahren wieder eine bayerische Gartenschau ausrichtet“, so Schubert, das sei auch eine Gelegenheit für den Bezirk Mittelfranken sich in seiner ganzen kulturellen und regionalen Vielfalt den zahlreichen Besuchern zu präsentieren. Ob Museen, Trachten, Musik oder auch im Hinblick auf die deutsch-französischen Partnerschaften – Mittelfranken sei eine Landschaft voller kultureller Schätze. Es gehe nicht darum, nur Flyer zu verteilen, so wurde deutlich gemacht, sondern vor allem im Bereich des kulturellen Rahmenprogramms wolle man vielen Gruppen in Mittelfranken die Möglichkeit zu geben, sich auf der Gartenschau etwa durch Tänze und musikalische Stücke zu präsentieren.
Ab Frühjahr 2017 wird das Rahmenprogramm für die Gartenschau 2019 aufgestellt, an 90 Tagen (24. Mai bis 18. August 2019) sollen jeden Tag mehrere Vorführungen auf den beiden Bühnen im Gartenschaugelände, aber auch an Veranstaltungsorten in der Altstadt, stattfinden. Wer Interesse hat, sich am kulturellen Rahmenprogramm zu beteiligen, wird gebeten sich mit der Geschäftsstelle der „Natur in Wassertrüdingen“ in Verbindung zu setzen (Tel.: 09832/7086000 oder info@wassertruedingen2019.de).

14.11.2016: Erfolgreicher erster Bürger-Informationsabend

Am Montag, den 14. November 2016 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich bei der ersten Bürger-Informationsveranstaltung der Gartenschaugesellschaft „Natur in Wassertrüdingen 2019“ GmbH zu informieren und erste Fragen rund um Planung und Umsetzung zu stellen. Rund 100 Gäste nahmen an der Veranstaltung im Bürgersaal teil und ließen sich von den drei Referenten auf den aktuellsten Stand bringen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Monika Breit, die noch einmal in aller Deutlichkeit betonte, dass das Interesse an der Gartenschau ungebrochen sei, stellten die Referenten der Reihe nach Ihre Arbeit vor.

05.09.2019: Ein Stück vom Glück – Gartenschau-Abverkauf in Wassertrüdingen

Am Freitag, den 13. September findet in Wassertrüdingen ein Abverkauf des Gartenschaufundus statt. Um 16 Uhr können Fans der Gartenschau sich ihren kleinen Teil des großen Events ergattern.

Auf dem Vorplatz des ehemaligen Getränkemarkts (Weinbergweg 1) werden am Freitag, den 13. September, verschiedene Dinge aus dem Inventar der Gartenschau verkauft. Vieles jedoch bleibt entweder im Besitz der Stadt, geht zurück an den Hersteller oder wurde an die nächste Gartenschau weiterverkauft. Ein kleiner Teil der übergebliebenen Dinge, wie beispielsweise einige Pflanzen der Blumenschau, Liegestühle oder Bauzaunbanner und Fahnen können an diesem Tag erworben werden.